Das ist Ihr Schlüs­sel zu Ih­rem Liebes-Glück!

Wenn Sie in ei­ner schwie­ri­gen oder ka­put­ten Be­zie­hung le­ben, an ei­nem ge­bro­che­nen Her­zen lei­den oder auch ir­gend­ei­nem Grund ge­gen­über ei­nem an­de­ren Men­schen Res­sen­ti­ments he­gen, ihm Vor­wür­fe ma­chen, dann kön­nen Sie die­se Ein­stel­lung durch Dank­bar­keit än­de

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Dank­bar­keit wird je­de schwie­ri­ge Be­zie­hung auf ma­gi­sche Wei­se ver­bes­sern, ganz gleich ob es sich um den Ehe­part­ner han­delt, um Bru­der oder Schwes­ter, Sohn oder Toch­ter, Ge­schäfts­part­ner, Chef oder Kun­den, Ar­beits­kol­le­gen, Schwie­ger­el­tern, El­tern, Freun­de oder Nach­barn. Wenn wir mit ei­ner schwie­ri­gen Be­zie­hung oder Si­tua­ti­on kon­fron­tiert sind, sind wir dem an­de­ren meist nicht das kleins­te biss­chen dank­bar. Statt­des­sen ma­chen wir ihm stän­dig Vor­wür­fe, weil ja der an­de­re an den Pro­ble­men schuld ist, die ei­gent­lich un­se­re sind. Und das heißt eben auch, dass wir nicht im min­des­ten dank­bar sind. Ob es nun um ei­ne ge­gen­wär­ti­ge oder ei­ne frü­he­re Be­zie­hung geht, stets gilt: Wann im­mer Sie ei­nem an­de­ren ge­gen­über ne­ga­ti­ve Ge­füh­le he­gen, führt prak­ti­zier­te Dank­bar­keit da­zu, dass die­se Ge­füh­le ver­schwin­den. Ist zum Bei­spiel die Be­zie­hung zu Ih­rem ehe­ma­li­gen Le­bens­part­ner be­las­tet, mit dem Sie ge­mein­sa­me Kin­der ha­ben, dann schau­en Sie ein­mal in die Ge­sich­ter Ih­rer Kin­der und ma­chen Sie sich klar, dass die­se Kin­der nicht am Le­ben wä­ren, wenn es Ih­ren frü­he­ren Part­ner nicht ge­ge­ben hät­te. Kin­der sind ei­nes der kost­bars­ten Ge­schen­ke, das Sie be­sit­zen. Schau­en Sie die Kin­der an und sei­en Sie Ih­rem Ex-Part­ner für de­ren Le­ben dank­bar, je­den Tag! Das bringt nicht nur Frie­den und Har­mo­nie in Ih­re Be­zie­hung, son­dern Ihr Bei­spiel wird auch Ih­re Kin­der leh­ren, dass das wich­tigs­te Werk­zeug im Le­ben die Dank­bar­keit ist! Soll­ten Sie an ge­bro­che­nem Her­zen lei­den oder trau­ern, weil ei­ne Be­zie­hung end­gül­tig in die Brü­che ge­gan­gen ist, kön­nen Sie die ma­gi­sche Kraft der Dank­bar­keit nut­zen, um Ih­ren Schmerz zu ver­wan­deln. Dank­bar­keit ver­wan­delt auf ma­gi­sche Wei­se emo­tio­na­le Schmer­zen in heil­sa­me Ge­dan­ken und in Glück – schnel­ler als al­les an­de­re. Da­für bie­tet die Ge­schich­te mei­ner El­tern ein per­fek­tes Bei­spiel. Set­zen Sie sich hin und er­ar­bei­ten Sie ei­ne schrift­li­che Lis­te mit zehn Din­gen, wo­für Sie dem aus­ge­wähl­ten Men­schen dank­bar sind. Las­sen Sie die Be­zie­hung im Geis­te Re­vue pas­sie­ren und lis­ten Sie die Stär­ken die­ser Person auf oder die wun­der­ba­ren Din­ge, die Sie aus die­ser Be­zie­hung ge­won­nen ha­ben. Am leich­tes­ten geht dies, wenn Sie an die Zeit den­ken, be­vor die Be­zie­hung sich ver­schlech­ter­te oder en­de­te. War die Be­zie­hung je­doch nie­mals gut, dann be­mü­hen Sie sich in­ten­siv, gu­te Ei­gen­schaf­ten an Ih­rem ehe­ma­li­gen Part­ner zu fin­den, denn mit Si­cher­heit hat er oder sie wel­che ge­habt. 1. Paul ich bin dank­bar für un­se­re ge­mein­sa­me Zeit. Un­se­re Ehe ist zwar be­en­det, aber ich ha­be viel da­bei ge­lernt. Ich bin heu­te so viel klü­ger, und ich nut­ze, was ich aus un­se­rer Ehe ge­lernt ha­be, in vie­len mei­ner heu­ti­gen Be­zie­hun­gen.

2. Paul, ich bin dir dank­bar für al­les, was du ver­sucht hast, um un­se­re Ehe zu ret­ten. Zehn Jah­re Ehe, das heißt schließ­lich auch, dass du dir Mü­he ge­ge­ben hast.

3 Paul, ich bin dir dank­bar für un­se­re Kin­der. Die Freu­de, die sie mir je­den Tag ma­chen, wä­re ohne dich un­denk­bar. 4. Paul, ich bin dir dank­bar für dei­nen Fleiß und die vie­len Über- st­un­den, die du auf dich ge­nom­men hast, um un­se­re Fa­mi­lie zu er­näh­ren, wäh­rend ich zu Hau­se bei den Kin­dern war. Da hat­test du ei­ne gro­ße Ver­ant­wor­tung, weil wir alle von dir ab­hän­gig wa­ren. Da­für dan­ke ich dir.

5. Paul, ich bin dir dank­bar für die kost­ba­ren Au­gen­bli­cke, die mir un­se­re Kin­der ge­schenkt ha­ben, als sie auf­wuch­sen. Ich ha­be un­se­re Kin­der zum ers­ten Mal spre­chen und lau­fen se­hen und weiß, dass du die­se Mög­lich­keit nicht hat­test.

6. Paul, ich bin dir dank­bar für dei­ne Un­ter­stüt­zung, als ich die schwe­re Zeit der Trau­er und des Ver­lus­tes durch­zu­ste­hen hat­te.

7. Paul, ich bin dir dank­bar da­für, dass du, wenn ich mal krank war, dein Bes­tes ge­ge­ben hast, um mich und die Kin­der zu ver­sor­gen.

8. Paul ich bin dir dank­bar für die schö­nen Zei­ten, die wir zu­sam­men er­lebt ha­ben. Das wa­ren gar nicht so we­ni­ge.

9. Paul, ich bin dir dank­bar da­für, dass du un­se­ren Kin­dern wei­ter ein gu­ter Va­ter sein willst.

10. Paul, ich bin dir dank­bar für dei­ne Un­ter­halts­zah­lun­gen und für die Zeit, die du un­se­ren Kin­dern schen­ken willst. Ich weiß, dass sie dir ge­nau­so viel be­deu­ten wie mir. Den­ken Sie, wenn ei­ne Be­zie­hung schwie­rig wird, in Zu­kunft bit­te dar­an, so­fort die­se Übung zu ma­chen. Denn so be­kom­men Sie Ih­re Schwie­rig­kei­ten in den Griff, be­vor sie aus dem Ru­der lau­fen.

In der nächs­ten Aus­ga­be: Wie Sie im Job den Er­folg an­zie­hen

Dank­bar­keit ver­wan­delt auf ma­gi­sche Wei­se emo­tio­na­le Schmer­zen in heil­sa­me Ge­dan­ken und Glück

Rhon­da Byr­ne schrieb den Best­sel­ler „The Ma­gic, ein ma­gi­sches Glück­s­pro­gramm für 28 Ta­ge“, Knau­rVer­lag

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