Ih­re Sor­gen.

Astrowoche - - Inhalt -

Erich Bau­er be­ant­wor­tet Ih­re per­sön­li­chen Fra­gen.

SCHREI­BEN SIE AN: Erich Bau­er, Kenn­wort „Sor­gen“, Post­fach 1026, D-94152 Neu­haus/Inn. Fax: 0043 / (0) 7712 / 35850-21. E-Mail mit dem Kenn­wort „Sor­gen“an: astro­wo­che@mh-me­di­en.at

La­ris­sa V., Bonn Wie geht es bei mir wei­ter, ich ha­be Exis­tenz­angst?

Ich (2.12.1954, 13 Uhr) ha­be vor knapp zwei Jah­ren mei­nen Ar­beits­platz ge­wech­selt, da meine letz­te Fir­ma in In­sol­venz ging und ich Angst vor ei­ner Kün­di­gung hat­te. Doch genau das ist jetzt ein­ge­tre­ten. Ich ha­be meine Kün­di­gung er­hal­ten. Wie geht es wei­ter? Ich bin fi­nan­zi­ell auf mich al­lein ge­stellt. Was kommt auf mich zu?

Erich Bau­er meint

Lie­be La­ris­sa, Sie spü­ren der­zeit den lau­fen­den Sa­turn in Kon­junk­ti­on zu Ih­rer Son­ne. Wäh­rend die­ser Zeit wird der Ehr­geiz des Be­trof­fe­nen mehr ge­for­dert, um ein be­stimm­tes Ziel zu er­rei­chen. Man muss mehr Ein­satz leis­ten, um zu über­zeu­gen. Lie­be La­ris­sa, las­sen Sie sich aber des­halb nicht un­ter­krie­gen, der lau­fen­de Ju­pi­ter in Ih­rem sechs­ten Haus bringt Ih­nen Kon­tak­te und bald wie­der ei­ne neue Ar­beit. Sa­turn macht ei­nem zwar die Um­stel­lung am An­fang nicht leicht, aber die Früch­te der An­stren­gung sind an­schlie­ßend um­so grö­ßer.

Kerstin C. Bad Nau­heim Kom­men wir ohne Strei­te­rei­en aus?

Ich (20.8.1958, 16.50 Uhr) und mein Mann (17.10.1957, 14 Uhr) woll­ten uns ohne gro­ße Strei­te­rei­en tren­nen. Nun ar­tet das Gan­ze in ei­nen rich­ti­gen Ro­sen­krieg aus. Wir be­schimp­fen uns, und kei­ner lässt ein gu­tes Haar an dem an­de­ren. Mein Mann droht nun, mir und den Kin­dern kei­nen Un­ter­halt zu zah­len. Ein stän­di­ges Hin und Her um die weitere Er­zie­hung un­se­rer bei­den Kin­der ist eben­falls an der Ta­ges­ord­nung. Wir kön­nen uns in nichts mehr ei­ni­gen. Was für ei­ne Kon­stel­la­ti­on ist schuld an die­ser Mi­se­re? Wird es wie­der bes­ser? Be­kom­men wir die Schei­dung doch rei­bungs­los über die Büh­ne? Wer­den meine Kin­der die­se Tren­nung un­be­scha­det über­ste­hen?

Erich Bau­er meint

Lie­be Kerstin, Ihr Mann hat den Mond im Lö­wen – und Sie die Son­ne. Der Stolz ist bei Ih­nen bei­den sehr aus­ge­prägt, Sie sind bei­de häu­fig un­nach­gie­big. Da hilft auch die har­mo­ni­sche Waa­geBe­set­zung von Ih­nen bei­den nicht. Der Wil­le, wie ei­ne har­mo­ni­sche Waage die Schei­dung über die Büh­ne zu brin­gen, ist

zwar da, aber der­zeit le­ben Sie bei­de zu stark Ih­re Löwe-Be­set­zung aus. Der lau­fen­de Ura­nus, der im Qua­drat zu den Waa­gePla­ne­ten steht, bringt Sie bei­de aus dem Kon­zept. Ei­ner von bei­den muss nach­ge­ben, in die­sem Fall sind Sie es. Be­gra­ben Sie auch Ih­ren Kin­dern zu­lie­be das Kriegs­beil. Für die­se wird es so­wie­so schwer ge­nug, Ih­re Tren­nung zu ver­kraf­ten. Aber ei­ne har­mo­ni­sche Ei­ni­gung und ein lie­be­vol­ler Um­gang kann dies er­heb­lich ab­schwä­chen.

Oli­via V., Lud­wigs­burg Ist mein Miss­trau­en be­grün­det?

Ich (18.11.1956, 17 Uhr) ha­be seit ei­ni­ger Zeit das Ge­fühl, dass mein Mann (10.5.1952, 14.15 Uhr) sich mit ei­ner an­de­ren Frau trifft. Er kommt stän­dig spä­ter von der Ar­beit nach Hau­se. Wenn ich in der Ar­beit an­ru­fe, ist er schon weg, spre­che ich ihn dar­auf an, fällt ihm im­mer wie­der ei­ne an­de­re Aus­re­de ein. Ich ha­be ihn nun zur Rede ge­stellt und ge­sagt, dass ich wüss­te, dass er ei­ne an­de­re hat. Dar­auf­hin mein­te er, mit mei­nem Miss­trau­en ma­che ich un­se­re Ehe ka­putt. Bin ich zu miss­trau­isch?

Erich Bau­er meint

Lie­be Oli­via, Sie ha­ben die Son­ne, Mond­kno­ten und Mer­kur im Skor­pi­on, da wit­tert man von vorn­her­ein bei fast je­der Klei­nig­keit ei­nen Be­trug. Miss­trau­en kann zwar manch­mal recht hilf­reich sein, aber ein Zu­viel da­von hat schon vie­le Ehen zer­stört. Lie­be Oli­via, ver­trau­en Sie erst­mal Ih­rem Mann. Wenn er wirk­lich ei­ne an­de­re Frau hat, kann er es auch nicht mehr lan­ge ge­heim hal­ten. Sa­turn deckt auf – und Sie ha­ben bald Ge­wiss­heit.

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