La­ser ge­gen un­ge­lieb­te Tat­toos

Astrowoche - - Einfach Gesund -

I rgend­wann ebbt je­de Be­geis­te­rung ab. Das trifft auch auf Tat­toos und Pier­cings zu. Et­wa 100 Mil­lio­nen Men­schen in Eu­ro­pa sind tä­to­wiert. Doch wie wird man den einst so be­gehr­ten Kör­per­schmuck wie­der los? Tä­to­wie­run­gen hal­ten schließ­lich ein Le­ben lang und Pier­cings hin­ter­las­sen häss­li­che Ein­sti­che. Doch die mo­der­ne Me­di­zin kann hel­fen. Wer tä­to­wiert ist, soll­te sich an ei­nen Haut­arzt wen­den, der auf Tat­too-Ent­fer­nun­gen spe­zia­li­siert ist. Die gän­gi­ge Me­tho­de ist der Ein­satz von La­sern, der die Farb­pig­men­te in ih­rer je­wei­li­gen Wel­len­län­ge be­strahlt. Die Pig­men­te wer­den durch Hit­ze zer­stört und über das Lym­ph­sys­tem ab­trans­por­tiert. Schwie­ri­ger ist die Far­be sel­ber. Denn die­ses hoch­gra­dig fei­ne Pul­ver ist so gut wie nicht was­ser­lös­lich. Aber Fress­zel­len, die so­ge­nann­ten Ma­kro­pha­gen, kön­nen nur die kleins­ten Par­ti­kel um­flie­ßen und ab­trans­por­tie­ren, des­we­gen ver­blas­sen die Bil­der mit der Zeit. Las­sen Sie sich zu­vor aus­führ­lich vom Arzt über den Ver­lauf der Be­hand­lung in­for­mie­ren. Klä­ren Sie un­be­dingt, ob Ih­re Kran­ken­kas­se zahlt oder ob Sie die Kos­ten, die nach Grö­ße des Tat­toos be­rech­net wer­den, selbst tra­gen müs­sen. Bei Pier­cings blei­ben sicht­ba­re Lö­cher zu­rück. Be­son­ders auf­fäl­lig sind Ein­sti­che an Lip­pen und Au­gen­brau­en. Wer die Lö­cher ent­fer­nen las­sen möch­te, wen­det sich am bes­ten an ei­nen Chir­ur­gen, der die Hau­trän­der bei lokaler Be­täu­bung mit dem Skal­pell wie­der zu­sam­men­fügt. Die Kos­ten fürs Ent­fer­nen ei­nes Au­gen­brau­en-Pier­cings lie­gen bei et­wa 80 Eu­ro.

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