Die­se Ener­gie heilt al­le Ih­re Ängs­te

Ge­ben wir im­mer nur un­se­ren Ängs­ten nach und ver­su­chen stets auf der si­che­ren Sei­te zu blei­ben, le­ben wir nur ei­nen klei­nen Teil von dem, was wir wirk­lich kön­nen und was mög­lich wä­re. Das Über­win­den und die Um­wand­lung un­se­rer Ängs­te in po­si­ti­ve Ener­gie is

Astrowoche - - Vorderseite - von Micha­el All­gei­er

Wie schön wä­re es, völ­lig frei von Sor­gen und Ängs­ten zu le­ben! Aber das ist wohl nur im Jen­seits, im Pa­ra­dies mög­lich. Ir­gend­ei­ne Angst treibt uns im­mer um: Ein­mal ist es die Angst zu ver­ar­men, ein an­de­res Mal die Angst vor Krank­hei­ten und dem Alt­wer­den, dann wie­der ver­set­zen uns die Nö­te un­se­rer Kin­der in Angst und Schre­cken. Die we­ni­gen Mo­men­te im Le­ben, in de­nen wir völ­lig frei von Ängs­ten sind bzw. in de­nen es uns ge­lingt, sie zu ver­ges­sen oder auch nur zu ver­drän­gen, kön­nen wir rich­tig auf­le­ben. Das sind die son­ni­gen Augen­bli­cke, in de­nen wir das Gött­li­che ganz na­he füh­len. Es spricht nichts da­ge­gen, dass die­se Augen­bli­cke län­ger wer­den und über ei­nen grö­ße­ren Zei­t­raum an­hal­ten und letzt- lich ge­gen­über den dunk­len Sei­ten un­se­res Le­bens do­mi­nie­ren. Das wä­re ein gro­ßes und ein sehr loh­nen­des Le­bens­ziel. Kein Mensch, so wei­se er auch sein mag, so­viel er auch weiß und be­reits er­lebt hat, ist je­doch vor Rück­schlä­gen ge­feit. Im­mer wie­der tau­chen sie auf, die Dä­mo­nen der Angst, die uns weis­ma­chen wol­len, dass das Le­ben trost­los ist, da am En­de der Ver­fall und der Tod ste­hen. Letzt­lich ist das Le­ben ein Wett­lauf mit dem Tod, wo­bei hier nicht nur der ir­di­sche Tod ge­meint ist. Man kann auch in­ner­lich ster­ben, re­si­gnie­ren und vor Angst er­star­ren. Die Ängs­te im­mer wie­der an­ge­hen, über­win­den und mit Mut le­ben ist das Ge­gen­teil da­von. Wenn wir das schaf­fen, ge­win­nen wir auch mäch­tig an Selbst­ver­trau­en, das uns tra­gen soll und uns hilft, un­se­re Pro­ble­me zu über­win­den. Die Trans­for­ma­ti­on der Angst in Le­bens­mut ist der Schlüs­sel zu ei­nem glück­li­chen, auf sei­ne Art er­folg­rei­chen und spi­ri­tu­el­len Le­ben in Glau­be und Ach­tung vor uns und an­de­ren. Al­so, ge­hen wir es an, be­frei­en wir uns von sinn­lo­sen Ängs­ten!

AWIDDER

Der Wid­der soll­te sich in den Zei­ten, in den er stark von Ängs­ten ge­quält wird, im­mer wie­der an sei­ne star­ken in­ne­ren Kräf­te und größ­ten Fä­hig­kei­ten er­in­nern. Er ist in ei­ner Zeit ge­bo­ren, in der die Son­ne bahn­bre­chend ist, den Win­ter, das Dunk­le ver­treibt und das neue Le­ben schafft. Das ist sei­ne Ener­gie, die kei­nen Kom­pro­miss kennt, son­dern nur le­ben will, mit Mut und Ri­si­ko, auch wenn dies zu Fehl­trit­ten führt. Das spielt ab­so­lut kei­ne Rol­le. Der Wid­der muss sei­ner Na­tur nach stets nach vor­ne schau­en. Ängs­te gilt es durch neue Her­aus­for­de­run­gen zu be­sie­gen.

STIER

Für den Stier ist es wich­tig, dass er sich selbst be­ru­higt, auf sei­nen ge­sun­den Men­schen­ver­stand baut, der ihm sagt: „Bleib ganz ru­hig, al­les wird gut, die En­gel und die gött­li­chen Kräf­te las­sen dich nicht im Stich!“So wie er an­de­ren hilft, muss er sich selbst hel­fen. In dem Mo­ment, in dem er es schafft, von sei­nen (oft ma­te­ri­el­len) Le­bens­ängs­ten los­zu­las­sen, wird das Le­ben frei­er, leich­ter und bun­ter für ihn. Und in dem Mo­ment, in dem er auch äu­ßer­li­che Wand­lun­gen und Ve­rän­de­run­gen im Le­ben zu­lässt, fällt das Ge­bäu­de der Angst wie ein Kar­ten­ge­häu­se in ihm zu­sam­men.

ZWIL­LIN­GE

Für Zwil­lin­ge ist wich­tig, dass sie sehr viel über ih­re Ängs­te spre­chen, da­mit sie sich de­ren tie­fe­ren Ur­sa­che be­wusst wer­den. Trans­for­mie­ren kön­nen sie ih­re Ängs­te aber vor al­lem da­durch, dass sie mehr Ver­trau­en in das Le­ben ent­wi­ckeln. Sie müs­sen wis­sen, dass vie­les im Le­ben ei­nen hö­he­ren Sinn hat und dass Nie­der­la­gen, Um­we­ge, Tren­nun­gen und Krank­hei­ten zu ih­rem Weg ge­hö­ren, und des­halb nicht als schlecht be­zeich­net wer­den kön­nen. Ler­nen Zwil­lin­ge das Le­ben von sei­ner tie­fe­ren Sei­te zu ver­ste­hen, ge­win­nen sie auch die­ses Ver­trau­en in das Le­ben, das so wich­tig für sie ist.

DKREBS

So selt­sam die­ser Rat an­mu­ten mag: Der Krebs muss sich ei­ne ge­wis­se

Här­te an­trai­nie­ren, da er sonst zu ei­nem Spiel­ball sei­ner Ängs­te und Emo­tio­nen wird. Er darf nicht al­les in sein In­ne­res las­sen und darf nicht al­les auf sich per­sön­lich be­zie­hen. So be­kommt er sei­ne Ängs­te und Un­si­cher­hei­ten zu­neh­mend in den Griff. Für ihn be­deu­ten Mut und Selbst­über­win­dung noch mehr als für an­de­re Zei­chen. Wagt er den Sprung ins kal­te Was­ser und ins Un­ge­wis­se, wird er da­für je­des Mal mit ei­nem Ge­schenk vom Le­ben be­lohnt, des­sen In­halt aus mehr Selbst­ver­trau­en und we­ni­ger Angst be­steht.

LÖ­WE

Stän­di­ge Selbst­zwei­fel sind ein Bo­den, auf dem die Ängs­te wach­sen. Und je stär­ker die­se sind, des­to we­ni­ger traut sich Lö­we zu, flüch­tet vor dem Le­ben. Da­bei sind Lö­we und Le­bens­freu­de ei­gent­lich eins. Lö­we ist das Ur­bild der spie­len­den, sorg­lo­sen und be­hü­te­ten Kin­der. Da­mit er zu sei­nem in­ne­ren Kind wie­der Kon­takt auf­neh­men kann, muss sich der Lö­we im­mer wie­der sei­ne ei­ge­nen Stär­ken be­wusst ma­chen, er soll­te sie re­gel­mä­ßig auf­schrei­ben und dar­über nach­den­ken, da­mit er wie­der weiß, er kann al­les aus ei­ge­nem An­trieb her­aus schaf­fen, un­ab­hän­gig von Al­ter und Le­bens­si­tua­ti­on.

JUNG­FRAU

Jung­frau und Skor­pi­on sind die Zei­chen der Kon­trol­le, von der sie nur schwer los­las­sen kön­nen. Die Jung­frau lebt im Kopf, mit ih­ren über­aus kri­ti­schen Ge­dan­ken kre­iert sie selbst im­mer wie­der dunk­le Schat­ten, die letzt­lich auch da­durch ent­ste­hen, dass sie nichts glau­ben und an­neh­men kann, das nicht be­weis­bar ist. Sie muss ler­nen zu ver­trau­en, die Din­ge of­fen zu las­sen, auf sich zu­kom­men zu las­sen, oh­ne Arg­wohn und Vor­ur­teil. Ih­re Haupt­auf­ga­be ist es, in der Ge­gen­wart, im Jetzt zu sein, Ge­füh­le und Emo­tio­nen zu­zu­las­sen und den Au­gen­blick und das Le­ben zu ge­nie­ßen.

WAA­GE

Die Waa­ge neigt im schlimms­ten Fal­le zur Re­si­gna­ti­on, weil sie ja „doch nichts än­dern“kann. Aber ge­ra­de die­ses „Nichts­än­dern­kön­nen“ist ihr Knack­punkt. Sie muss ins Han­deln hin­ein­kom­men, nicht in das, das die an­de­ren wol­len, son­dern in ei­ge­nes Han­deln. Fremd­be­stimmt, ab­hän­gig, nicht mehr der ei­ge­ne Herr über sein Le­ben zu sein und die gleich­zei­ti­ge Angst, lie­be Men­schen vor den Kopf zu sto­ßen und von ih­nen ver­las­sen zu wer­den, ist ihr Bo­den der Ver­zweif­lung. Waa­gen soll­te im­mer dar­um be­müht sein, ei­ge­ne Ent­schei­dun­gen zu tref­fen. Das bringt sie wei­ter, schützt sie vor Ängs­ten.

HSKORPION

Auch wenn man­che das nicht hö­ren wol­len: Skor­pio­ne sind nicht nur tief­grün­di­ge, son­dern auch ex­trem sen­si­ble Men­schen. Von Na­he­ste­hen­den wün­schen sie sich, ja brau­chen sie den to­ta­len, be­din­gungs­lo­sen Rück­halt. Erst die­se Si­cher­heit hilft ih­nen, Ver­trau­en ins Le­ben zu fas­sen und gro­ße Ängs­te zu ver­scheu­chen. Aber, es gibt auch Zei­ten im Le­ben, in de­nen der Skor­pi­on ganz auf sich al­lei­ne ge­stellt ist. An die­sem Punkt ist es wich­tig, größt­mög­li­che Of­fen­heit zu ent­wi­ckeln, an­de­ren zu ver­zei­hen, neue Kon­tak­te zu knüp­fen. Da­mit wan­delt der Skor­pi­on Angst in po­si­ti­ve Ener­gie um.

SCHÜT­ZE

Der Schüt­ze baut sich sei­ne Ängs­te häu­fig durch sei­ne star­ren, dog­ma­ti­schen Mei­nun­gen und Über­zeu­gun­gen auf. Zu­letzt ist er der, der die Frei­heit über al­les liebt, im Ge­fäng­nis sei­ner ei­ge­nen Vor­ur­tei­le ge­fan­gen, was wie­der­um zu Kon­takt­ar­mut und ei­nem ein­ge­schränk­ten Le­ben führt. Dar­auf kön­nen Ängs­te so rich­tig auf­blü­hen. Nein, der Schüt­ze muss aus dem Vol­len schöp­fen dür­fen, die Fül­le des Le­bens in sich auf­sau­gen und ge­nie­ßen. Er soll­te stets um größt­mög­li­che To­le­ranz be­müht sein, in­ne­re Vor­ur­tei­le ab­bau­en, um selbst frei zu sein.

ST­EIN­BOCK

St­ein­bö­cke sind Men­schen, die oft gro­ße in­ne­re Blo­cka­den mit sich her­um­schlep­pen, die na­tür­lich zu ir­rea­len Ängs­ten und im schlimms­ten Fal­le zu Le­bens­feind­lich­keit füh­ren kön­nen. Wie aber die­se Blo­cka­den lö­sen? Klar ist, der St­ein­bock muss sich mit sei­nen Ge­füh­len be­schäf­ti­gen, sie be­wusst wahr­neh­men, so schwer sie auch sein mö­gen. Die har­ten Ver­krus­tun­gen müs­sen auf­bre­chen, in­dem der St­ein­bock Ge­füh­le und Emo­tio­nen zu­lässt. Wei­nen ler­nen, Emo­tio­nen und Ängs­te zei­gen kön­nen, hilft, die­se in­ne­ren Blo­cka­den zu lö­sen. Wich­tig ist auch, der dass St­ein­bock im­mer nach vor­ne schaut.

KWASSERMANN

Auch Was­ser­män­ner nei­gen da­zu, Ge­füh­le zu ver­drän­gen bzw. ab­zu­wei­sen. Auch sie ha­ben Angst vor Emo­tio­nen, die sie nicht mehr in den Griff be­kom­men, und vor al­lem auch vor Ve­rän­de­run­gen, die ihr Le­ben auf den Kopf stel­len. Angst macht ih­nen aber auch al­les, was ihr Frei­heits- und Un­ab­hän­gig­keits­be­dürf­nis ein­schrän­ken könn­te. So sind sie oft auf der Flucht, und das schürt wei­te­re Ängs­te. Um die­se zu be­sie­gen, müs­sen sie auf­hö­ren zu flüch­ten. Frei­heit fin­den sie, in­dem sie sich ab­gren­zen und nö­ti­ge Ve­rän­de­run­gen selbst an­sto­ßen, be­vor es das Schick­sal macht.

FI­SCHE

Fi­sche ha­ben eher zu vie­le Ge­füh­le und Emo­tio­nen, die fast schon zu ei­nem Fass oh­ne Bo­den wer­den kön­nen. Es be­steht dann die Ten­denz, sich in al­les hin­ein­zu­stei­gern. Geht es in die­se Rich­tung, wach­sen auch al­le mög­li­chen Ängs­te, die meist völ­lig un­be­grün­det, da haus­ge­macht sind. Da­von weg­zu­kom­men ist nicht im­mer ein­fach. Fi­sche soll­ten ver­su­chen, ih­ren star­ken Ge­füh­len im­mer auch ein ge­sun­des Maß an nüch­ter­ner Über­le­gung ent­ge­gen­zu­set­zen. Das macht sie nicht nur rei­fer und als Mensch wert­vol­ler, son­dern hilft ih­nen auch, Ängs­te in po­si­ti­ve Ener­gie um­zu­wan­deln.

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