Ret­tich, das Bes­te für Ih­re Le­ber und Gal­le!

Astrowoche - - Vorderseite -

Schon im al­ten Ägyp­ten wur­de der Ret­tich als heil­kräf­ti­ge Nah­rungs­pflan­ze geehrt. Die Er­bau­er der Py­ra­mi­den er­hiel­ten Ret­tich, Zwie­beln und Knob­lauch als Nah­rung, um ge­sund ge­nug für die har­te Ar­beit zu sein. Heu­te wird der Ret­tich vor­wie­gend als Früh­lings­ge­mü­se und zu­sam­men mit Bier und Bre­zeln an­ge­bo­ten. Hier soll­te man zu­grei­fen, denn mit dem Ver­zehr von Ret­tich stärkt man sei­ne Ge­sund­heit. Der Stoff­wech­sel wird an­ge­regt, die Ver­dau­ung kommt in Gang und au­ßer­dem wird der Kör­per mit Vit­amin C ver­sorgt. Bei Hus­ten wirkt der Ret­tich schlei­mund krampf­lö­send.

Die hei­len­de Wir­kung von Ret­tich:

– Ap­pe­tit­lo­sig­keit – Blä­hun­gen – Hus­ten – Hei­ser­keit – Le­ber­schwä­che – Gal­len­schwä­che – Gal­len­stei­ne – Gicht – Rheu­ma – Ver­stop­fung – Ver­dau­ungs­schwä­che – Ma­gen­schwä­che – Nie­ren­stei­ne, – Vit­amin-C-Man­gel (Skor­but) – Früh­jahrs­mü­dig­keit – Is­chi­as – Öde­me – Was­ser­sucht – Ar­te­rio­skle­ro­se

Die­se In­halts­stof­fe ma­chen Ret­tich so wert­voll:

Ra­pha­nol, Sen­f­ö­le, Mi­ne­ral­stof­fe, Ma­g­ne­si­um, Vit­ami­ne, En­zy­me, Gly­ko­bras­si­cin, Sen­f­öl­gly­ko­si­de, Li­n­o­len­säu­re, Li­n­ol­säu­re, Bor, Brom, Flu­or, Phos­phor, Ko­balt, Man­gan, Schwe­fel, Zink

An­wen­dung von Ret­tich:

Wenn man die Ret­tich­schei­ben salzt, wird der Ret­tich­saft aus den Schei­ben ge­zo­gen und die Ret- tich­schei­ben schme­cken mil­der. Bei der Salz­zu­ga­be soll­te man es je­doch nicht über­trei­ben und die ge­sam­te Salz­men­ge be­rück­sich­ti­gen, die man an dem Tag zu sich nimmt. Der Ret­tich stärkt zwar die Ver­dau­ung, aber da er recht schwer ver­dau­lich ist, ist er bei emp­find­li­chem Ma­gen oder Ma­gen­schleim­haut­ent­zün­dung nicht ge­eig­net. Aus den Blät­tern kann man ei­nen Tee zu­be­rei­ten und über den Tag ver­teilt zwei bis drei Tas­sen trin­ken. Die Sa­men kann man als Senf­sa­men-Er­satz neh­men, mah­len, be­feuch­ten und als Senf­pflas­ter auf­tra­gen. Ge­gen Hus­ten, aber auch bei Nie­ren­stei­nen kann man Ret­tich-Si­rup löf­fel­wei­se ein­neh­men.

Ret­tich­saft hilft auch bei star­kem Hus­ten

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