Die Ener­gie der Ster­ne.

Ich lie­be das Le­ben, das La­chen und die Lie­be.

Astrowoche - - Inhalt -

Mit die­ser Ve­nus kommt die Le­bens­freu­de.

In die­ser Herbst­wo­che prä­gen wie­der ein­mal die un­ter­schied­lichs­ten Aspek­te die kos­mi­sche Groß­wet­ter­la­ge. Je­de Men­ge Rei­bungs­en­er­gie ent­steht, wenn sich Mars und Plu­to im St­ein­bock ver­ei­nen. Un­ter die­sen Vor­zei­chen geht es ans Ein­ge­mach­te. Das ist ge­ra­de­zu ei­ne Ein­la­dung für al­le, die gern auf ih­ren Prin­zi­pi­en her­um­rei­ten; man dis­ku­tiert und hält da­ge­gen, selbst wenn man ge­nau weiß, dass man sich da­mit kei­nen Ge­fal­len tut. Wer klug ist, hält sich aus all den über­flüs­si­gen Gr­a­ben­kämp­fen her­aus und kreuzt nur den De­gen, wenn es um die Durch­set­zung wich­ti­ger In­ter­es­sen geht. Ein we­nig Vor­sicht ist auch an­ge­bracht, wenn sich Mer­kur und Ura­nus in ei­ner Op­po­si­ti­on ge­gen­über­ste­hen. Mer­kur ist der­zeit im Zei­chen der un­ent­schlos­se­nen Waa­ge un­ter­wegs, Ura­nus da­ge­gen im Feu­er­zei­chen Wid­der. Das be­schleu­nigt das all­ge­mei­ne Tem­po von Null auf Hun­dert. Wer sich bis­her vor ei­ner deut­li­chen Ant­wort ge­drückt hat, wird nun mög­li­cher­wei­se zum schnel­len Han­deln ge­zwun­gen – da soll­te man auf­pas­sen, dass ei­nem kein Feh­ler un­ter­läuft. Der Wech­sel der Son­ne ins Zei­chen Skor­pi­on macht deut­lich, dass der Herbst nun in sei­ne me­lan­cho­li­sche Pha­se ein­tritt. Die Ta­ge wer­den kür­zer, der No­vem­ber ist nicht mehr weit, man be­schäf­tigt sich auch mal mit erns­ten The­men von Krank­heit bis Tod. Da­mit es nicht gar so schlimm wird, ha­ben die Ster­ne für Aus­gleich ge­sorgt: Ve­nus be­tritt das Feu­er­zei­chen Schüt­ze. Das ist wie ei­ne Initi­al­zün­dung, um al­les von sich ab­zu­schüt­teln, was ei­nen nur be­las­tet. Man hat Lust dar­auf, sich un­ters Volk zu mi­schen und sich zu amü­sie­ren. Es wird ge­flir­tet und ge­herzt, man ver­liebt sich wie­der mal in sich selbst und gönnt sich et­was, was die See­le er­freut.

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