Erich Bau­ers AstroCoa­ching.

Astrowoche - - Inhalt -

So ler­nen Sie Streit und Är­ger zu ver­mei­den.

In die­ser Wo­che kommt es am Him­mel zu ei­ner Kon­stel­la­tio­nen, die al­les an­de­re als freund­lich. Mars läuft durch den St­ein­bock auf Plu­to zu, über­holt ihn und peilt dann ein Qua­drat mit Ura­nus an. Mars ver­kör­pert an sich so wich­ti­ge Din­ge wie Mut, Stär­ke, Sex und Tat­kraft. Aber wird er sei­nes na­tür­li­chen Aus­drucks be­raubt, wird es ge­fähr­lich. Dann pas­siert, was je­der kennt, der ei­nen Topf mit ko­chen­dem Was­ser mit ei­nem De­ckel ver­schließt: ir­gend­wann komm es zu ei­ner Ex­plo­si­on. Plu­to ist so et­was wie ein be­son­ders schwe­rer De­ckel. Rund um die Wo­chen­mit­te mar­schie­ren al­le Men­schen wie „ge­la­den“doch den Tag. Un­se­re Hoff­nung ist Ju­pi­ter, der ja seit Kur­zem in der Waa­ge steht. Nur kurz ei­ne Rück­schau: Ge­nau am 9. Sep­tem­ber, dem Tag, an dem Ju­pi­ter die Waa­ge be­trat, kam es zu ei­nem wich­ti­gen Frie­dens­ge­spräch zwi­schen Russ­land und den USA in Be­zug auf Sy­ri­en. Wie ge­fähr­lich ist die­ser ge­brems­te Mars für je­den Ein­zel­nen? Das kommt ganz dar­auf an, wie man mit sei­nem ei­ge­nen Mars um­geht. Wenn man lo­cker auch mal aus der Haut fah­ren kann, oh­ne gleich mit Mes­sern und Ga­beln durch die Ge­gend zu wer­fen, wenn man sich al­so, wenn es nö­tig ist, Luft ma­chen kann, zieht die­se Mars-Plu­to-Ura­nus-Ver­bin­dung an ei­nem vor­über, oh­ne ir­gend­wel­che Spu­ren zu hin­ter­las­sen. Ge­fähr­det ist, wer da­zu neigt, sei­ne Ge­füh­le zu un­ter­drü­cken. Dann exis­tie­ren meh­re­re mög­li­che Fol­gen: Man kann mar­tia­li­sche Kopf­schmer­zen be­kom­men. Man ist so ge­la­den, dass man nicht mehr rich­tig auf­passt und da­her in ei­nen Un­fall hin­ein­schlit­tert. Und dann exis­tiert noch die Mög­lich­keit, dass man Angst be­kommt. Die Psy­cho­lo­gie sagt da­zu Le­bens­angst, weil da­hin­ter die gro­ße Angst lau­ert, man könn­te im Le­ben ver­sa­gen, un­ter­ge­hen. Die Astro­lo­gie wie­der­um un­ter­schei­det die ein­zel­nen Tier­kreis­zei­chen und sagt, dass die­se da­zu nei­gen, mit der­ar­tig ge­fähr­li­chen Zu­stän­den ganz un­ter­schied­lich um­zu­ge­hen. Es ist wich­tig, dass man das weiß. Dann kann ei­nen die­se Kon­stel­la­ti­on nie­mals wirk­lich hef­tig tref­fen.

Wid­der

Wid­der-Ge­bo­re­ne ha­ben ei­ne gu­te Be­zie­hung zu ih­rem Mars, und es ist bei­na­he egal, wo sich die­ser Mars tat­säch­lich im Horoskop be­fin­det. Der Grund: Wid­der sind vom Ele­ment her Feu­er, und ihr Mars „zün­det“da­her schnel­ler und bes­ser als bei an­de­ren. Un­ter dem Plu­to-Mars-Po­ten­zi­al in die­ser Wo­che kann ihr Mars al­ler­dings so stark wer­den, dass es schwer wird, ihn zu be­herr­schen.

Stier

Stier-Ge­bo­re­ne kla­gen häu­fig über ei­nen Mars-Man­gel, was be­deu­tet, dass sie sich zu en­er­gie­los, zu pas­siv und vor al­lem zu we­nig kon­kur­renz­fä­hig er­le­ben. Es ist auch nicht ein­fach für sie, ihr Mars-Po­ten­zi­al zu stär­ken, denn das wür­de ja be­reits vor­aus­set­zen, ei­nen gu­ten Zu­gang zu die­sem Pla­ne­ten zu ha­ben. Stier-Ge­bo­re­ne müs­sen in die­ser Wo­che dar­auf ach­ten, dass ihr Mars nicht plötz­lich über­mä­ßig stark wird. Da­mit ist auch die Ge­fahr ge­ge­ben, dass sie ei­nen ih­rer be­rühm­ten „Aus­ras­ter” be­kom­men.

Zwil­lin­ge

Zwil­lin­ge kön­nen sich zwar leicht und selbst­ver­ständ­lich ver­bal ein­brin­gen, aber so­bald es dar­um geht, sich wirk­lich durch­zu­set­zen, tun sie sich schwer. Oft exis­tiert bei ih­nen auch noch ein an­de­res Ex­trem, näm­lich, au­ßer Rand und Band zu ge­ra­ten, wenn sie emo­tio­nal wer­den. Dar­auf müs­sen Zwil­lin­ge in die­ser Wo­che ach­ten. Die Ver­bin­dung von Mars, Plu­to und Ura­nus stellt für sie ei­ne gro­ße Her­aus­for­de­rung dar.

Krebs

Krebs-Ge­bo­re­ne ha­ben ein ne­ga­ti­ves Ver­hält­nis zu Mars. Er ist ih­nen fremd. Das führt zu Pro­ble­men, sich ge­gen Wi­der­stän­de durch­zu­set­zen. Wird es kri­tisch, zie­hen sie sich eher zu­rück und ver­su­chen, durch leid­vol­le Ge­ba­ren, un­ter Um­stän­den so­gar durch Trä­nen, et­was zu er­rei­chen. Da Pla­net Mars die gan­ze Wo­che über ih­rem Stern­zei­chen ge­gen­über­steht, sind sie da­von be­son­ders be­trof­fen. Mit ih­rem Mars in ei­nem freund­schaft­li­chen Ver­hält­nis zu ste­hen, ist jetzt über­aus wich­tig.

Lö­we

Für ei­nen Lö­wen ge­hört ein star­ker Mars zur „Gr­und­aus­rüs­tung“. Es kommt höchst sel­ten vor, dass die­ses Stern­zei­chen un­ter ei­nem Mars-De­fi­zit lei­det. In­so­fern ha­ben die­se Men­schen un­ter der Mars-Bal­lung in die­ser Wo­che nichts zu be­fürch­ten. Vor­sorg­lich soll­ten Sie al­ler­dings an ih­re Ge­sund­heit den­ken, denn das Mar­sSze­na­rio spielt sich in ih­rem Haus für Ge­sund­heit ab.

Jung­frau

Jung­frau­en trans­for­mie­ren ihr Mar­sPo­ten­zi­al von Kind­heit an in Ge­nau­ig­keit und Per­fek­ti­on und ver­su­chen sich dar­über Gel­tung zu ver­schaf­fen. Das mag im Be­rufs­le­ben er­folg­reich sein, aber pri­vat ecken Jung­frau­en mit ih­rer Bes­ser­wis­se­rei eher an, als dass sie et­was er­rei­chen. Die­sen Hang, al­les im Griff zu ha­ben, müs­sen Jung­frau in die­ser Wo­che un­be­dingt im Au­ge be­hal­ten, denn Plu­to und Ura­nus in Ver­bin­dung mit Mars wer­den die­se Nei­gung enorm ver­stär­ken, so­dass es sich auch ge­gen sie sel­ber rich­ten kann.

Waa­ge

Bei Waa­ge-Ge­bo­re­nen ver­wan­delt sich das Mars-Po­ten­zi­al in ei­ne enor­me Den­kleis­tung, mit­hil­fe des­sen es ih­nen ge­lingt, ihr Le­ben zu be­wäl­ti­gen: Im­mer al­les von al­len Sei­ten her zu be­trach­ten, dar­in sind sie wah­re Meis­ter. In die­ser Wo­che wird Mars der­ma­ßen stark, dass die­se Men­schen ei­ner Art zwang­haf­tes Den­ken ver­fal­len kön­nen, das sich ge­gen ih­re Mit­men­schen aber bei­na­he noch mehr ge­gen sich sel­ber rich­ten kann.

Skor­pi­on

Skor­pio­ne ha­ben ei­ne star­ke Ver­bin­dung zu Mars. Al­ler­dings set­zen sie die Kraft nur ein, wenn es wirk­lich not­wen­dig. Das führt da­zu, dass man ih­nen im Nor­mal­fall ih­re Stär­ke gar nicht an­merkt. Da Plu­to ihr Herr­scher­pla­net ist, ist es ganz si­cher so, dass sie sei­ne Wir­kung auf Mars be­son­ders emp­fan­gen. Im Ein­zel­fall öff­nen sich Tü­ren in tie­fe Schich­ten ih­res Un­ter­be­wusst­seins. Sie müs­sen sich da­her auf ei­ne kri­ti­sche Wo­che ein­stel­len, in der das Un­ters­te zu­oberst kom­men kann.

Schüt­ze

Schüt­ze-Ge­bo­re­ne ha­ben ein gu­tes Ver­hält­nis zu ih­rem Mars, nei­gen aber da­zu, ihn zu in­itia­li­sie­ren und nur die po­si­ti­ve Sei­te von ihm wahr­zu­neh­men. Da aber in die­ser Wo­che Plu­to ganz si­cher auch die ne­ga­ti­ven Sei­ten zum Vor­schein brin­gen wird, müs­sen sie sich ent­spre­chend wapp­nen, da­mit sie nicht über­rascht sind, wenn sie plötz­lich mit der dunk­len Sei­te von Mars kon­fron­tiert wer­den, die ganz si­cher mit Angst und Schuld­ge­füh­len ein­her­ge­hen wird.

JSt­ein­bock

Ein St­ein­bock lernt be­reits als Kind, sein Mars-Po­ten­zi­al da­hin­ge­hend zu trans­for­mie­ren, dass es ihm nutzt, im Le­ben wei­ter­zu­kom­men, auf­zu­stei­gen, Er­folg zu ha­ben. Gleich­zei­tig ver­sucht er, die dunk­len und ar­chai­schen Sei­ten von Mars aus sei­nem Le­ben zu ver­ban­nen. Jetzt, wo Mars in sei­nem Stern­zei­chen steht und von Plu­to ein­ge­fan­gen wird, müs­sen St­ein­bö­cke da­mit rech­nen, dass ih­nen auch die dunk­len Sei­ten von Mars be­geg­nen.

Was­ser­mann

Ein Was­ser­mann ver­ach­tet die dunk­len Sei­ten von Mars zu­tiefst. Sei­ner Mei­nung nach geht es dar­um, das Po­si­ti­ve von Mars noch wei­ter zu kul­ti­vie­ren, um so den Men­schen und da­mit die gan­ze Welt da­von zu be­frei­en. Da in die­ser Wo­che so­wohl Plu­to, der Dunk­le, als auch Ura­nus, ihr Herr­scher­pla­net, auf Mars ein­wir­ken, müs­sen die­se Stern­zei­chen mit ex­trem un­ru­hi­gen Zei­ten rech­nen, die un­ter Um­stän­den auch als Le­bens­angst und gro­ße Sor­gen auf­tre­ten kön­nen.

Fi­sche

Fi­sche-Ge­bo­re­ne füh­len sich häu­fig von ih­rem Mars im Stich ge­las­sen. Er fehlt ih­nen, um sich wie an­de­re im Le­ben zu be­haup­ten. Da in die­ser Wo­che das Mars-Po­ten­zi­al durch Plu­to und Ura­nus enorm auf­ge­heizt wird, kann es sein, dass Fi­sche ei­ne exis­ten­zi­el­le Un­ru­he ver­spü­ren. Dann ist es wich­tig, die­se rich­tig zu deu­ten, sie auf die Ster­ne zu­rück­zu­füh­ren und sich nicht von ir­gend­wel­chen exis­ten­zi­el­len Sor­gen ängs­ti­gen zu las­sen.

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