Schluss mit all die­sen Lü­gen

Astrowoche - - Inhalt -

Die kos­mi­sche Groß­wet­ter­la­ge ist auch in die­ser letz­ten Ok­to­ber­wo­che von hef­ti­gen Span­nun­gen ge­prägt. Her­vor­zu­he­ben ist vor al­lem die Span­nung zwi­schen Mars im St­ein­bock und Ura­nus im Wid­der, die ins­be­son­de­re am Wo­che­n­en­de stark wirk­sam ist und die mit plötz­li­chen Atta­cken und Ge­walt­aus­brü­chen ein­her­geht. Mit die­sem Aspekt ver­knüpft sind nicht zu­letzt sehr ei­gen­wil­li­ge Hand­lun­gen und Ent­schei­dun­gen, die auf Wi­der­stand sto­ßen und zu Aus­ein­an­der­set­zun­gen füh­ren kön­nen. Sehr un­ter­schied­lich taucht in die­sen Ta­gen Ve­nus auf, die der­zeit den feu­ri­gen Schüt­zen durch­quert und dort die idea­lis­ti­sche, idea­le Lie­be an­spricht, gleich­zei­tig aber auch zu Lie­bes­aben­teu­ern ver­führt. Im Sex­til zu Ju­pi­ter ver­strömt sie Lie­bes­glück, im Qua­drat zu Nep­tun warnt sie gleich­zei­tig vor Ent­täu­schun­gen. En­de der Wo­che über­quert die Lie­bes­göt­tin Sa­turn im Schüt­zen, was in­ni­ge, tie­fe Lie­be und kar­mi­sche Be­geg­nun­gen an­zeigt. Ve­nus im Griff des Sa­turns kann bei vie­len Paa­ren aber auch Frus­tra­tio­nen und fros­ti­ge Ge­füh­le im Lie­bes­le­ben be­wir­ken, was bei ei­ni­gen jetzt so­gar zu ei­ner Tren­nung führt. An die­sem äu­ßerst in­ten­si­ven Wo­chen­aus­klang, an dem wie je­des Jahr der Über­gang von der hel­len in die dunk­le Jah­res­zeit statt­fin­det, fin­det sich nicht zu­letzt ein in­ter­es­san­ter Ne­u­mond, der für Wan­del und Neu­an­fang steht und der von ei­nem Mer­kur-Nep­tun-Tri­gon be­glei­tet. Das schenkt tie­fe Ah­nun­gen und kann die Span­nung zwi­schen der ra­tio­na­len Den­ken und dem Wunsch und dem Traum auf­he­ben, in­dem wir uns zur Wahr­heit be­ken­nen und mit Lü­gen und Ver­dre­hun­gen auf­hö­ren. Ein Neu­an­fang, den wir al­le ma­chen soll­ten und der uns hel­fen kann, ver­gan­ge­ne Feh­ler zu kor­ri­gie­ren.

Man­tra der Wo­che: Ich ru­he in mir.

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