Thy­mi­an das Bes­te – für Ih­re Atem­we­ge!

Astrowoche - - Vorderseite -

Der Thy­mi­an ist nicht nur ei­ne in­ter­es­san­te Ge­würz­pflan­ze, son­dern auch ei­ne wich­ti­ge Heil­pflan­ze im Be­reich Hus­ten und Des­in­fek­ti­on. Die aus­dau­ern­de Pflan­ze wächst Jahr für Jahr tap­fer im Kräu­ter­gar­ten und duf­tet wür­zig vor sich hin. Im Som­mer lässt er klei­ne zart­ro­sa Blü­ten sprie­ßen. Bis in den Win­ter hin­ein kann man fri­sche Blät­ter ern­ten. Die klei­nen Blät­ter las­sen sich ziem­lich leicht vom hol­zi­gen Stän­gel re­beln und als Kü­chen­ge­würz oder Tee ver­wen­den. Po­vença­li­sche Koch­re­zep­te kann man sich oh­ne Thy­mi­an kaum vor­stel­len. Als Heil­pflan­ze ist der Thy­mi­an der reins­te Tau­send­sas­sa. Es gibt kaum ein Ein­satz­ge­biet, wo der Thy­mi­an nicht hel­fen könn­te. Sei­ne größ­te Stär­ke liegt je­doch in sei­ner heil­sa­men Wir­kung auf die At­mungs­or­ga­ne. Sehr le­cker schmeckt Thy­mi­an als Ge­würz in der me­di­ter­ra­nen Kü­che. Dort trägt er un­auf­fäl­lig zur Ge­sund­heit bei.

Die hei­len­de Wir­kung von Thy­mi­an: – Bron­chi­tis – Hus­ten – Asth­ma – Er­käl­tung – Ver­dau­ungs­schwä­che – Sod­bren­nen – Blä­hun­gen – Ma­gen­be­schwer­den – Durch­fall – Mund­ge­ruch – ent­zün­de­te Wun­den – Ek­ze­me – Schlaf­lo­sig­keit

Die­se In­halts­stof­fe ma­chen Thy­mi­an so wert­voll: äthe­ri­sches Öl, u. a. Thymol, Kamp­fer, Car­va­crol, Zi­neol, Gera­ni­ol, Li­mo­nen, Li­na­lool, Ment­hon, Ter­pi­nen, Bit­ter­stoff, Gerb­stoff, Fla­vo­no­ide, Cu­ma­ri­ne, Harz, Sa­po­nin, Sa­li­cy­la­te, Pen­to­sa­ne, Stig­mas­te­rol, Be­ta-Si­tos­te­rol, Zink

Thy­mi­an als Tee: Man über­gießt 1 TL Thy­mi­ank­raut mit 1/4 l ko­chen­dem Was­ser und lässt den Tee 5 Mi­nu­ten zie­hen. Man kann den Tee mit Ho­nig sü­ßen, um die Wir­kung noch zu ver­stär­ken. Die­sen Tee trinkt man in klei­nen Schlu­cken und lässt auch den Dampf des Tees auf sich wir­ken.

Wei­te­re An­wen­dun­gen: Äu­ßer­lich kann man ge­gen Haut­pro­ble­me in Thy­mi­an-Auf­güs­sen ba­den, Kom­pres­sen auf­le­gen oder das äthe­ri­sche Öl ver­dünnt oder un­ver­dünnt ein­set­zen. Thy­mi­an hilft ge­gen schlecht hei­len­de und ent­zün­de­te Wun­den und Ek­ze­me. Thy­mi­an­tee oder -tink­tur kann man auch zum Spü­len ge­gen Ent­zün­dun­gen im Mund­raum ver­wen­den.

Thy­mi­an för­dert auch die Wund­hei­lung

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