Phä­no­me­ne

Astrowoche - - Inhalt -

Ein Ster­nen­mix im Uni­ver­sum Es gibt ei­ne un­glaub­li­che Viel­falt un­ter­schied­lichs­ter Ster­ne im Wel­tall. Sie reicht von gi­gan­ti­schen Rie­sen bis zu den kleins­ten Zwerg­ster­nen. Doch die in­ters­san­tes­ten sind die so­ge­nann­ten klei­nen brau­nen Zwer­ge. Sie sind für As­tro­no­men auf Su­che nach erd­ähn­li­chen Wel­ten am er­gie­bigs­ten. Sie sind kei­ne Pla­ne­ten mehr, nicht hell ge­nug, am we­nigs­ten zer­stö­re­risch und des­halb ei­ne rei­ne Fund­gru­be für die Welt­raum­for­schung.

Gro­ße Hoff­nung ge­gen Par­kin­son und Krebs Gibt uns der ja­pa­ni­sche Zell­for­scher Yo­shi­n­o­ri Ohs­u­mi (71). Er be­kommt den Me­di­zin-No­bel­preis für sei­ne Ar­beit im Be­reich der Zell­for­schung. Er un­ter­sucht den Au­to­pha­gie-Pro­zess, ein Mecha­nis­mus, der ge­schä­dig­te Tei­le ei­ner Zelle ab­baut. Ist die­ser ge­stört, kön­nen Par­kin­son, Dia­be­tes oder Krebs ent­ste­hen. Der For­scher fand 15 Ge­ne, die den Pro­zess beim Men­schen nach­wei­sen und Grund­la­ge für den Kampf ge­gen die schwe­ren Krank­hei­ten sind.

Die ers­te Su­per­stadt Ame­ri­kas Archäo­lo­gen be­zeich­nen sie als „Mut­ter der mit­tel­ame­ri­ka­ni­schen Kul­tu­ren“, die Su­per­stadt Teo­ti­huacan, ei­ne Stadt in Me­xi­ko. Sie war die ers­te Me­tro­po­le Ame­ri­kas und über Jahr­hun­der­te ei­ner der größ­ten Städ­te der Welt. Sie ist vor al­lem für ih­re Stu­fen­tem­pel wie et­wa die gro­ße Son­nen­py­ra­mi­de be­kannt.

Der ro­te Was­ser­fall vom Tay­lor-Glet­scher Ist ein wun­der­ba­res Na­tur­schau­spiel. Aus dem Glet­scher, der rund 56 Ki­lo­me­ter lang ist, fließt ein ro­ter Was­ser­fall, der seit sei­ner Ent­de­ckung vor 100 Jah­ren fas­zi­niert. Grund sind rie­si­ge Men­gen an Bak­te­ri­en, die in ei­nem So­le-See un­ter den Glet­scher Ei­sen ver­stoff­wech­seln. Ein ein­ma­li­ger Vor­gang. Fließt das So­le­was­ser ab, oxi­diert das Ei­sen­sul­fat und färbt das Was­ser blut­rot.

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