Ma­g­ne­si­um ist gut für un­se­re Ner­ven

Astrowoche - - Einfach Gesund -

Dass so vie­le Men­schen mit ih­rem Stress nicht fer­tig wer­den, hat fast im­mer mit Ma­g­ne­sium­man­gel zu tun. For­scher der Uni­ver­si­tät von Chi­ca­go emp­feh­len des­halb, viel fri­sches Obst und Ge­mü­se zu es­sen so­wie Nüs­se und Voll­korn­pro­duk­te. In der Apo­the­ke gibt es aber auch Prä­pa­ra­te, die den Man­gel schnell be­he­ben. Ma­g­ne­si­um bet­tet die Ner­ven ge­ra­de­zu in Wat­te, sa­gen die Wis­sen­schaft­ler. Es gibt zwei Ar­ten von Stress: den gu­ten Stress, Eu-Stress ge­nannt, und den schlech­ten Di-Stress. Gu­ter Stress ist zum Bei­spiel glück­li­ches Ver­liebt­sein, wäh­rend Kum­mer in der Lie­be schlech­ten Stress be­deu­tet. Doch auch der schlech­te Stress meint es gut mit uns. Stress­hor­mo­ne re­agie­ren näm­lich im­mer der Si­tua­ti­on ent­spre­chend, sie ver­set­zen uns in er­höh­te Alarm­be­reit­schaft. Dar­um ist nicht der Stress das Pro­blem, son­dern die man­geln­de Fä­hig­keit, rich­tig da­mit um­zu­ge­hen. Die bes­te An­ti-Stres­sS­tra­te­gie ist es, ge­nau das zu tun, was die Stress­hor­mo­ne ver­lan­gen. Man­che Men­schen ste­hen den gan­zen Tag un­ter Druck, der Pe­gel ih­rer Stress­hor­mo­ne steigt, da­mit aber auch Blut­druck und Blut­zu­cker. In frü­he­ren Zei­ten war das wich­tig, um den Men­schen fit zu ma­chen. Doch der mo­der­ne Mensch kämpft nicht mehr mit dem Schwert oder mit Pfeil und Bo­gen, son­dern sitzt am Com­pu­ter. Wir müs­sen den Stress­hor­mo­nen al­so nach­ge­ben und so tun, als wür­den wir mit er­höh­tem Kör­per­ein­satz kämp­fen. Das ge­schieht am bes­ten, in­dem wir uns mög­lichst oft und viel be­we­gen.

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