Mein Mann glaubt, ich lie­be ihn nicht, weil ich nicht mit ihm schla­fe

Astrowoche - - Das Titelthema Der Woche -

Lie­be In­grid. Sie ste­cken wirk­lich in ei­ner schwie­ri­gen Si­tua­ti­on. Sie brau­chen da je­man­den, der Ih­nen hilft, ei­nen Psy­cho­lo­gen oder we­nigs­tens ei­nen gu­ten Arzt, der auch psy­cho­so­ma­tisch denkt. Viel­leicht krie­gen Sie ja auch Ih­ren Part­ner da­zu, mit Ih­nen ge­mein­sam ei­ne Paarthe­ra­pie zu ma­chen. Aber Sie ste­cken in ei­nem Di­lem­ma: Rich­tig, zwi­schen Ih­rem Stern­zei­chen Wassermann und ei­nem Skorpion sind Span­nun­gen, aber das ist noch lan­ge kein Grund, um nicht zu hei­ra­ten. Aber es ist ein Grund, um je­weils die Be­son­der­heit des an­de­ren zu re­spek­tie­ren. Ih­re Be­son­der­heit ist Ihr rie­sen­gro­ßes Be­dürf­nis nach Frei­heit. Sie ha­ben au­ßer der Son­ne noch den Mond, Mars und Mer­kur im Wassermann. Das schreit re­gel­recht da­nach, sich nicht ir­gend­ei­nem Zwang zu un­ter­wer­fen. Ihr Mann da­ge­gen ist ein Skorpion und in sei­nem tiefs­ten In­ne­ren ist er über­zeugt, dass Lie­be da­mit ver­bun­den ist, dass man mit­ein­an­der schläft. Ih­re Lie­be ist aber in der Zwi­schenzeit ei­ne Stu­fe hö­her­ge­wan­dert. Sie lie­ben ih­ren Mann nicht mehr mit dem Kör­per, son­dern mit dem Geist. Und weil der Kör­per pro­tes­tiert, hat er sich ei­ne Un­ter­leib­ser­kran­kung ein­fal­len las­sen. Sie bei­de müs­sen ei­nen Weg fin­den, ein­an­der zu lie­ben, auch oh­ne dass Sie mit­ein­an­der schla­fen.

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