Sprech­stun­de

Schrei­ben Sie uns Ih­re Fra­ge zu Ge­sund­heit, Na­tur­me­di­zin oder zu kom­ple­men­tä­ren Heil­me­tho­den: MONDHAUS-Me­di­en Gm­bH, Re­dak­ti­on Astro­wo­che, Kenn­wort „Sprech­stun­de“, Post­fach 1026, 94152 Neu­haus/Inn.

Astrowoche - - Einfach Gesund -

Le­ser Fra­gen – die Ge­sund­heits­wo­che ant­wor­tet

Ve­ro­ni­ka M. (40), Bam­berg Wie und ge­gen was kann man Hei­ler­de an­wen­den?

Egal ob ei­ne leich­te Mus­kel­ver­let­zung, Hau­t­rei­zun­gen oder Ver­dau­ungs­pro­ble­me: spe­zi­el­le Er­den kön­nen hel­fen. So lin­dert vul­ka­ni­scher Mi­ne­ral­schlamm (Fan­go) mit sei­nem ho­hen Ge­halt an

Ma­g­ne­si­um und Kie­sel­säu­re Mus­kel­schmer­zen. Hei­ler­de kann auch Cho­le­ste­rin­wer­te sen­ken und hilft kran­ker Haut.

Ul­ri­ke Ü. (44), Es­sen Wie ent­ste­hen Pig­ment­fle­cken?

Ver­ant­wort­lich für ih­re Ent­ste­hung ist der Hei­ler­de ist viel­sei­tig ein­setz­bar Farb­stoff Me­la­nin. Er be­stimmt auch un­se­re Haut­far­be. Je heller der Haut­typ ist, um­so ge­rin­ger ist auch der kör­per­ei­ge­ne Son­nen­schutz – und um­so schnel­ler kommt es zum Son­nen­brand. Die Far­be, Grö­ße und An­zahl der Ma­le wer­den al­ler­dings ver­erbt. Das UV-Licht ist maß­geb­lich an de­ren Ve­rän­de­rung be­tei­ligt, da es die Pro­duk­ti­on von Me­la­nin an­regt.

La­ra G. (67), Mann­heim Wie wer­de ich schnell mei­nen läs­ti­gen Schnup­fen los?

Ma­chen Sie ei­ne Dill-Fen­chel-In­ha­la­ti­on. Mi­schen Sie 20 g ge­trock­ne­te Dill­spit­zen mit 80 g ge­trock­ne­tem Fen­chel­kraut. Streu­en Sie 1 EL der Mi­schung auf ein Back­blech und schie­ben Sie es bei 250° C in den Back­ofen. Wenn die Kräu­ter braun wer­den, ge­ben Sie sie aus dem Ofen und at­men die Dämp­fe 2 Min. ein.

Li­sa V. (56), Linz Ich bin oft ex­trem mü­de, was kann ich da­ge­gen tun?

Lö­sen Sie Man­del­mehl in hei­ßer Milch

Dill und Fen­chel lin­dern Schnup­fen

auf und trin­ken Sie 2 Glä­ser. Fül­len Sie das Wasch­be­cken mit kal­tem Was­ser. Tau­chen Sie den rech­ten, dann den lin­ken Un­ter­arm ein. Be­we­gen Sie die Un­ter­ar­me im kal­ten Was­ser hin und her, 20 bis 40 Se­kun­den, nicht län­ger. Dann Ar­me aus dem Was­ser ge­ben, Was­ser nur ab­strei­fen, hin­und her­ge­hen, da­mit die Ar­me kräf­tig schwin­gen, bis sie tro­cken sind.

Pau­la E. (44), Ber­lin

Was hilft bei ei­nem tro­cke­nen Mund?

Das be­deu­tet in ers­ter Li­nie, dass zu we­nig Spei­chel pro­du­ziert wird. Da­durch kann sich mehr Zahn­be­lag bil­den, auch Ka­ries wird da­durch ge­för­dert. Wich­tig ist, dass Sie nach je­dem Zäh­ne­put­zen ein fluo­ridhal­ti­ges Mund­was­ser be­nut­zen. Wenn Sie täg­lich drei Ge­würz­nel­ken kau­en, re­gen Sie den Spei­chel­fluss an. Sie kön­nen auch den Mund mehr­mals am Tag mit But­ter­milch aus­spü­len. Das hilft auch ganz gut.

Ju­lia­na V. (50), Dort­mund

Wie ge­sund ist Kom­bu­cha?

Kom­bu­cha ent­steht durch das Ver­gä­ren von ge­zu­cker­tem Tee und der Kom­buchaf­lech­te. Schon An­fang des 20. Jahr­hun­derts wur­de Kom­bu­cha ein­ge­setzt bei Stoff­wech­sel­krank­hei­ten, Rheu­ma, Gicht, Ma­gen-Darm-Lei­den, Blut­hoch­druck und er­höh­ten Cho­le­ste­rin­wer­ten. Kom­bu­cha be­ein­flusst po­si­tiv die Ver­dau­ung. Ei­ne Kur mit Kom­bu­cha dau­ert vier Wo­chen. In die­ser Zeit trinkt man täg­lich drei­mal 250 Mil­li­li­ter Kom­bu­cha in klei­nen Schlu­cken. Wäh­rend die­ser Zeit soll­te man den Or­ga­nis­mus nicht mit Fleisch, tie­ri­schen Fet­ten und Zu­cker be­las­ten, son­dern viel Obst, Ge­mü­se und Fisch es­sen.

Ka­ri­na I. (56), Es­sen

Wel­cher Tee wirkt bei Rheu­ma blut­rei­ni­gend?

Hier hilft am bes­ten ein Tee aus der Klet­ten­wur­zel. Über­gie­ßen Sie da­zu 1 EL zer­klei­ner­te Klet­ten­wur­zel aus der Apo­the­ke mit 1/4 l kal­tem Was­ser. Das las­sen Sie min­des­tens acht St­un­den ste­hen. Die Mi­schung wird dann gut er­wärmt, nicht er­hitzt. Las­sen Sie die­sen Tee 15 Mi­nu­ten zie­hen, sei­hen Sie ihn durch und trin­ken Sie 1 Tas­se da­von am Tag in klei­nen Schlu­cken.

Lau­ra O. (55), Laub­heim

Wo­zu sind Zun­gen­scha­ber gut?

Ein Groß­teil der Bak­te­ri­en in der Mund­höh­le nis­tet sich in der Zun­ge ein, weil sie dort ein idea­les Kli­ma vor­fin­den. So ist die Zun­ge idea­le Sam­mel­stel­le für Bak­te­ri­en. Nach neu­es­ten For­schun­gen wan­dern die­se Bak­te­ri­en wei­ter zum Her­zen. Ei­ne sau­be­re Zun­ge kann al­so vor Herz­in­farkt schüt­zen. Bürs­ten Sie da­her täg­lich Ih­re Zun­ge, am bes­ten nach dem Zäh­ne­put­zen.

Lis­si S. (60), St. Pöl­ten

Was hilft ge­gen ei­ne Über­säue­rung des Ma­gens?

Kurz­fris­tig hilft Ba­sen­pul­ver, das über ei­nen Zei­t­raum von ei­ni­gen Wo­chen täg­lich nach der Haupt­mahl­zeit in Was­ser ver­rührt ge­trun­ken wird. Lang­fris­tig hilft ei­ne kon­se­quen­te Er­näh­rungs­um­stel­lung – es­sen Sie we­nig Fleisch, ver­su­chen Sie, zu­cker­hal­ti­ge Spei­sen und Ge­trän­ke zu ver­mei­den, trin­ken Sie nur stil­les Was­ser. Es­sen Sie viel Obst und Ge­mü­se und be­gin­nen Sie mit ei­nem re­gel­mä­ßi­gen Kreis­lauf­trai­ning, z. B. schwim­men.

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