Neu­es aus Me­di­zin und For­schung

Astrowoche - - Einfachgesund -

Dia­be­ti­ker müs­sen stets auf ih­re Le­ber ach­ten Ame­ri­ka­ni­sche Wis­sen­schaft­ler der Uni­ver­si­tät von Hous­ton fan­den jetzt her­aus, dass Dia­be­ti­ker vom Typ 2 ein drei­fach er­höh­tes Ri­si­ko ha­ben, an Le­ber­krebs zu er­kran­ken. Des­halb soll­ten Dia­be­ti­ker un­be­dingt ih­re Le­ber min­des­tens ein­mal im Jahr vom Arzt kon­trol­lie­ren las­sen.

Fe­in­staub be­ein­träch­tigt die Lun­gen­funk­ti­on Be­son­ders Fe­in­staub und Stick­stoff­di­oxid in der Luft be­ein­träch­ti­gen die Lun­gen­funk­ti­on. Nach Be­rech­nun­gen des Um­welt­bun­des­am­tes in Bonn ster­ben im Schnitt pro Jahr 47 000 Men­schen vor­zei­tig durch Luft­ver­schmut­zung. Die häu­figs­ten Krank­hei­ten sind Atem­wegs­er­kran­kun­gen und Lun­gen­krebs.

Neu­es Im­plan­tat fürs Ge­hirn For­scher der Tech­ni­schen Uni­ver­si­tät Dresden ar­bei­ten an ei­ner neu­en Be­hand­lungs­me­tho­de bei Hirn­ver­let­zun­gen. Da sich bei ei­nem Un­fall meist Nar­ben­ge­we­be bil­det, fal­len da­bei oft wich­ti­ge Funk­tio­nen aus. Das neue Im­plan­tat soll die­se Funk­tio­nen wie­der­her­stel­len. Das wä­re ein gro­ßer Schritt für die Hirn­for­schung und für die be­trof­fe­nen Un­fal­lpa­ti­en­ten ein Se­gen.

Fal­ten­un­ter­sprit­zung kann schwe­re Fol­gen ha­ben Wie die Me­di­cal Tri­bu­ne jetzt be­rich­tet, ist ei­ne Fal­ten­un­ter­sprit­zung nicht im­mer ganz un­ge­fähr­lich. Um op­tisch zu ver­jün­gen, las­sen sich vie­le Men­schen Füll­stof­fe un­ter die Ge­sichts­haut sprit­zen. Aber nur sel­ten wer­den sie vor­her dar­über auf­ge­klärt, dass auch ein Seh­ver­lust zu den Kom­pli­ka­tio­nen ge­hö­ren kann.

Le­bens­er­war­tung seit 1990 um sechs Jah­re ge­stie­gen Welt­weit ist die Le­bens­er­war­tung zwi­schen 1990 und 2015 um sechs Jah­re an­ge­stie­gen. Nach An­ga­ben der WHO (Welt­ge­sund­heits­or­ga­ni­sa­ti­on) geht dies im we­sent­li­chen auf sin­ken­de Kin­der­sterb­lich­keit zu­rück. Über­durch­schnitt­lich ist die Le­bens­er­war­tung in Ent­wick­lungs­län­dern ge­stie­gen, so in Äthio­pi­en um 19 auf 64 Jah­re, in Kam­bo­dscha um 18 auf 72 Jah­re. Deut­sche wer­den im Schnitt fünf Jah­re äl­ter.

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