Haus­mit­tel der Wo­che.

Sand­dorn – die kraft­vol­le Vit­amin­bom­be.

Astrowoche - - Inhalt -

Der Sand­dorn ge­hört zu den we­ni­gen Pflan­zen, die auf Dü­nen ge­dei­hen. Man fin­det ihn aber auch im Ge­bir­ge an Bach­ufern und na­tür­lich in Gär­ten. Mit sei­nen schma­len, silb­ri­gen Blät­tern und den leuch­tend oran­ge­nen Früch­ten sieht der Sand­dorn sehr at­trak­tiv aus. Sei­ne Früch­te sind aber auch wah­re Vit­amin­bom­ben und hel­fen ge­gen Vit­amin­man­gel und des­sen Fol­gen. So kann man den Sand­dorn bei Er­käl­tungs­nei­gung und nach lan­gen Krank­hei­ten ein­set­zen. Der Sand­dorn beugt vor al­lem ge­sund­heit­li­chen Pro­ble­men vor, die durch ei­nen Man­gel an Vit­amin C ent­ste­hen kön­nen, denn der Vit­amin-C-Ge­halt des Sand­dorns ist deut­lich hö­her als der von Zi­trus­früch­ten. Nur Ha­ge­but­ten kön­nen es in punc­to Vit­amin C mit dem Sand­dorn auf­neh­men. Ei­ne Be­son­der­heit des Sand­dorn ist je­doch sein Ge­halt an Vit­amin B12. Da­durch ge­hört er zu den we­ni­gen pflanz­li­chen Nah­rungs­mit­teln, die die­ses Vit­amin ent­hal­ten. Sand­dorn wird da­durch zur wich­ti­gen Vit­amin-B12-Qu­el­le für Ve­ga­ner, die voll­stän­dig auf tie­ri­sche Nah­rungs­mit­tel ver­zich­ten.

Die hei­len­de Wir­kung von Sand­dorn:

– Er­käl­tung – Ap­pe­tit­lo­sig­keit – Durch­fall – Dar­m­ent­zün­dung – Vit­amin-C-Man­gel – Früh­jahrs­mü­dig­keit – Im­mun­sys­tem stei­gernd – Gicht – Herz­schwä­che – Mü­dig­keit – Haut­pro­ble­me – Ak­ne – Strah­len­schä­den – leich­te Ver­bren­nun­gen

Die­se In­halts­stof­fe ma­chen Sand­dorn so wert­voll:

Vit­amin C, Vit­amin B12, Vit­amin E, Be­ta-Ca­ro­tin, Öl, Gerb­stof­fe, Gerb­säu­re, Be­ta-Si­tos­te­rol, Fla­vo­ne

An­wen­dung:

Die Sand­dorn­bee­ren kann man auch in Form von Frisch­säf­ten oder an­de­ren Zu­be­rei­tun­gen der fri­schen Früch­te zu sich neh­men. Sand­dorn­säf­te und -brot­auf­stri­che kann man zur all­ge­mei­nen Stär­kung und bei er­höh­tem Vit­amin­be­darf zu sich neh­men. Aus den Sand­dorn­früch­ten kann man auch ei­nen Tee zu­be­rei­ten. So ein Sand­dorn­tee ist vor al­lem in In­di­en be­liebt und gilt als Ge­nuss­tee.

Auch das Öl aus den Sand­dorn-Sa­men und aus dem öl­hal­ti­gen Frucht­fleisch ist sehr wert­voll. Man kann dar­aus Haut­cremes her­stel­len, die die Haut jung hal­ten.

Mit Sand­dorn wird man Er­käl­tun­gen schnel­ler los

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