All­gei­ers Astro­wis­sen.

Ler­nen Sie mit Micha­el All­gei­er die Astro­lo­gie ken­nen.

Astrowoche - - Inhalt -

Wo­zu brau­chen wir un­ser Ge­burts­ho­ro­skop? Um in die Zu­kunft zu schau­en? Nein, das wä­re der fal­sche An­satz. Denn wir, un­ser Le­ben und un­se­re Hand­lun­gen sind es, die die Zu­kunft ge­stal­ten. Im­mer wie­der von Neu­em. Wir ha­ben Auf­ga­ben und The­men, die auf uns zu­kom­men, jetzt und in der Zu­kunft. Das kön­nen wir an un­se­rem Ho­ro­skop und den künf­ti­gen Pla­ne­ten­ein­flüs­sen dar­auf er­ken­nen. Un­ser Schick­sal hängt letzt­lich da­von ab, wie wir die­se Her­aus­for­de­run­gen be­wäl­ti­gen. Wir kön­nen da­bei nur auf uns selbst, un­se­re per­sön­li­chen Mög­lich­kei­ten und Ta­len­te bau­en. Un­ser Ho­ro­skop ver­rät, wo un­se­re Stär­ken lie­gen und wie wir die­se im Le­ben ein­set­zen kön­nen. Was für ein Ge­schenk!

Für ei­nen Men­schen, der zum Astro­lo­gen geht, um sich be­ra­ten zu las­sen, ist es im­mer sehr wich­tig, kri­tisch und wach­sam zu blei­ben. Denn, wie schon öf­ter er­wähnt: An der Astro­lo­gie und ih­rer Wahr­heit gibt es kei­nen Zwei­fel. Astro­lo­gen je­doch sind Men­schen, die sich täu­schen bzw. den ei­nen oder an­de­ren Punkt im Ho­ro­skop ein­fach nur falsch in­ter­pre­tie­ren kön­nen. Es wä­re na­iv zu glau­ben und sich dar­auf zu ver­las­sen, dass ein Astro­lo­ge al­les wüss­te. Auch nicht je­der Arzt, Psy­cho­lo­ge oder Rechts­an­walt ist gut. Das Ho­ro­skop rich­tig er­kannt, kann je­doch das ge­sam­te ei­ge­ne Po­ten­ti­al auf­de­cken, oft­mals in ei­ner ge­ra­de­zu ver­blüf­fen­den und nicht für mög­lich ge­hal­te­nen Klar­heit. Und na­tür­lich geht es ge­nau dar­um. Die ei­ge­nen wah­ren Ta­len­te zu er­ken­nen und kon­se­quent im Le­ben um­zu­set­zen. Das ist auch letzt­lich das Ge­heim­nis al­ler er­folg­rei­chen Men­schen. Sie le­ben sich selbst bzw. ih­re Fä­hig­kei­ten und sind des­halb er­folg­reich. Ein Mensch, der im fal­schen Be­ruf steckt, nach­dem er von den El­tern erst durch die Schu­le ge­drückt wur­de und der nach dem Schul­ab­schluss auch kei­ne Zeit fand, um den für ihn rich­ti­gen Be­ruf zu wäh­len, wird im­mer un­ter sei­nen per­sön­li­chen Mög­lich­kei­ten blei­ben und dar­un­ter frü­her oder spä­ter auch mas­siv lei­den. Ein Pro­zess, der oft in der be­rühmt-be­rüch­tig­ten Mid­life­cri­sis zwi­schen dem 40. und 50. Le­bens­jahr en­det, in der vie­len Men­schen erst be­wusst wird, dass sie mög­li­cher­wei­se in ei­nem fal­schen Le­ben drin­ste­cken, oft so­gar be­ruf­lich und pri­vat. Das Ho­ro­skop kann hier wirk­lich ein Se­gen sein und uns hel­fen, da­hin zu kom­men, wo wir hin­ge­hö­ren, auch wenn der ei­ne oder an­de­re Um­weg für un­se­re per­sön­li­che Ent­wick­lung sehr wich­tig sein kann und des­halb auch nicht ne­ga­tiv be­wer­tet wer­den darf. Wich­tig ist es über­haupt zu sei­nen ei­ge­nen Qu­el­len und Fä­hig­kei­ten zu ge­lan­gen. Wie ge- sagt: Das, was mich aus­macht, macht mich stark. Nur wenn das Herz an ei­ner Ar­beit und Auf­ga­be be­tei­ligt ist, kön­nen wir uns ent­fal­ten und sind be­reit, al­les zu ge­ben. Wer ei­ne Fir­ma auf­bau­en wür­de, in der je­der An­ge­stell­te je nach Ho­ro­skop und Fä­hig­keit sei­nen Platz fin­det, dem wä­re wohl gro­ßes Glück und Er­folg be­schie­nen. Lei­der ist das in der Pra­xis nicht ganz so ein­fach.

In un­se­rem Ge­burts­ho­ro­skop tau­chen vie­le Ta­len­te, aber auch Schwä­chen und Un­zu­läng­lich­kei­ten auf.

Das ist ganz nor­mal. Man­che Men­schen ha­ben Spe­zi­al­ta­len­te, die nur We­ni­ge be­sit­zen, und kön­nen durch die­se Be­ga­bung ex­trem er­folg­reich wer­den. Schwe­rer tun sich na­tur­ge­mäß Men­schen, de­ren Ta­len­te eher breit­ge­fä­chert sind und die sich nicht zwangs­läu­fig al­le in ei­ner Tä­tig­keit un­ter­brin­gen las­sen. Der rein äu­ße­re Er­folg sagt letzt­lich nicht viel aus über den ein­zel­nen Men­schen, über sei­ne Klug­heit und Be­ga­bung. Oft le­ben und prak­ti­zie­ren wir das, was wir im Mo­ment für un­se­re per­sön­li­che Ent­wick­lung brau­chen. Manch­mal wer­den auch Ta­len­te ge­hin­dert sich zu ent­fal­ten, den­ken wir nur an den be­rühm­ten Nu­me­rus Clau­sus in der Me­di­zin, der be­sagt, dass man et­wa in Bay­ern ein 1,0 Abitur braucht, um Me­di­zin zu stu­die­ren. Ein be­rühm­ter Arzt sag­te ein­mal zu mei­nem Sohn: „Ein Arzt zu sein, heißt erst ein­mal nur die Prü­fung be­stan­den zu ha­ben.“Ver­mut­lich, nein ganz si­cher, gibt es Men­schen mit be­gna­de­ter Be­ga­bung im me­di­zi­ni­schen Be­reich, die, und wenn sie hun­dert­mal die Schu­le ma­chen wür­den, nie­mals die­sen Nu­me­rus Clau­sus schaf­fen wür­den. Aber zu­rück zum Ho­ro­skop. Wir er­ken­nen die Ta­len­te kon­kret an den Aspek­ten, den Pla­ne­ten­be­set­zun­gen in den Häu­sern, an den Ach­sen (As­zen­dent, MC) usw. Die wah­ren Ta­len­te spie­geln sich letzt­lich im ge­sam­ten Ho­ro­skop wie­der. Aber, auch hier gilt es zu dif­fe­ren­zie­ren. Es tau­chen oft­mals vie­le klei­ne Fä­hig­kei­ten und Mög­lich­kei­ten auf. Doch der Astro­lo­ge fragt sich stets: Wo ist die­ses

ei­ne Ta­lent, das der Ge­bo­re­ne in sei­nem Le­ben kon­kret ver­wirk­li­chen und zum Be­ruf ma­chen kann? Das Ho­ro­skop wird an die­ser Stel­le so­zu­sa­gen zum For­schungs­ob­jekt. Ein Ta­lent wird mög­li­cher­wei­se durch ein an­de­res ge­stützt oder vi­el­leicht so­gar wie­der ent­wer­tet. Se­he ich z.B., dass ein Mensch ei­ne aus­ge­spro­chen tie­fen­psy­cho­lo­gi­sche, ana­ly­ti­sche Be­ga­bung et­wa durch ei­ne star­ke Skor­pi­on-Be­to­nung oder 8. Haus-Be­set­zung hat, aber sonst we­nig In­ter­es­se an der di­rek­ten Ar­beit mit Men­schen be­sitzt, wür­de ich ihm nicht un­be­dingt ra­ten, Psy­cho­lo­ge oder The­ra­peut zu wer­den. Mög­lich, dass er mit die­sen Be­ga­bun­gen vi­el­leicht im Mar­ke­ting er­folg­reich oder ein gu­ter Kri­mi­na­list wird. Was ich da­mit sa­gen will, ist, dass es sehr viel Er­fah­rung be­darf, um ein Ho­ro­skop rich­tig zu le­sen, in­dem man die un­ter­schied­li­chen Be­ga­bun­gen, die dar­in auf­tau­chen, im Zwei­fels­fall ge­gen­ein­an­der ab­wä­gen muss. Ers­te klei­ne Hin­wei­se, wel­che Ta­len­te ein Mensch be­sitzt, kann uns be­reits sein Stern­zei­chen lie­fern. Hier ist un­ser As­zen­dent so­gar noch ei­ne Spur wich­ti­ger als un­ser Son­nen­zei­chen. Im­mer­hin re­prä­sen­tiert er un­se­re er­erb­ten Fä­hig­kei­ten, wäh­rend un­se­re Son­ne sehr viel mit un­se­ren Ent­fal­tungs­kräf­ten zu tun hat, wes­halb die­se in Ver­bin­dung mit un­se­ren Ta­len­ten na­tür­lich auch sehr wich­tig ist. Sein Ta­lent zu le­ben, heißt letzt­lich sein Ho­ro­skop zu le­ben, der Re­gis­seur die­ses Büh­nen­stücks zu wer­den, in dem al­le Men­schen und Si­tua­tio­nen auf­tau­chen, die zu ei­nem ge­hö­ren und die für die ei­ge­ne Ent­wick­lung wich­tig sind.

Der As­zen­dent ver­rät uns, wer wir sind, wie wir die Welt ver­ste­hen und wel­chen Platz wir für uns su­chen.

Er ver­kör­pert un­se­re nach­hal­tigs­te Prä­gung. Hier, über ihn fin­det al­so in al­ler Re­gel der ers­te Schritt in die Welt der ei­ge­nen Ta­len­te statt. Ein Wid­der-AC hat das Ta­lent zu füh­ren, ein Stier-AC be­sitzt oft ein an­ge­bo­re­nes Fi­nanz­ta­lent, ein Zwil­lin­ge-AC will im­mer wei­ter Wis­sen auf­neh­men, wes- halb wir ihn häu­fig in Lehr­be­ru­fen oder auch im Jour­na­lis­mus fin­den, ein Krebs-AC be­sitzt von Na­tur aus psy­cho­lo­gi­sches Ge­schick, ein Lö­we-AC be­sitzt gro­ße krea­ti­ve und schöp­fe­ri­sche Kräf­te, ein Jung­frau-AC ist oft un­glaub­lich klug und geist­reich, ein Waa­ge-AC kann ein­fach mit Men­schen, ist sehr Du-be­zo­gen, ein Skor­pi­on-AC hat Stär­ken im For­schen, Auf­de­cken und Er­ken­nen, ein Schüt­ze-AC hat ein star­kes an­ge­bo­re­nes Ge­fühl für Ge­rech­tig­keit und kann durch Bil­dung und Fort­bil­dung un­ge­heu­er viel er­rei­chen, ein St­ein­bock-AC ist von Na­tur aus ex­trem le­bens­tüch­tig und kann sich auf den Punkt kon­zen­trie­ren, wenn es wich­tig ist, ein Was­ser­mann-AC ist von Ge­burt aus er­fin­de­risch, hat im­mer gu­te Ide­en und be­trach­tet das Le­ben aus sehr ei­ge­nen Per­spek­ti­ven und Fi­sche-AC ist ein un­ge­mein star­ker Ge­fühl­s­typ, die viel Nä­he sucht und braucht und oft Be­ru­fe wählt, die mit Men­schen zu tun ha­ben. Nach­dem wir den As­zen­dent be­grif­fen ha­ben, geht es im­mer wei­ter und tie­fer in das Ho­ro­skop hin­ein. Die Son­ne er­klärt uns nach ih­rem Zei­chen- und Häu­ser­stand und ih­ren Aspek­ten wie und wo wir uns ent­fal­ten wol­len, Mer­kur deu­tet un­se­re in­tel­lek­tu­el­len Fä­hig­kei­ten an, Ve­nus hat mit un­se­rer Lie­bes­fä­hig­keit und un­se­rem Ge­schmack zu tun, Mars ver­rät, wie stark un­ser Wil­le ist und in was wir mög­lichst viel von un­se­rer Energie in­ves­tie­ren wol­len, Ju­pi­ter und sei­ne An­la­ge be­sagt, wo wir die größ­ten Ent­fal­tungs­chan­cen im Le­ben vor­fin­den, Sa­turn ver­rät, wor­auf wir uns vor al­lem im Le­ben kon­zen­trie­ren soll­ten und wel­che Auf­ga­ben ei­ne be­son­de­re Her­aus­for­de­rung für uns dar­stel­len, Ura­nus gibt Aus­kunft dar­über, ob wir gar ge­nia­le Ta­len­te be­sit­zen, Nep­tun er­zählt, wie stark un­se­re Fan­ta­sie ist und Plu­to wie stark wir an­de­re Men­schen be­ein­flus­sen kön­nen und wel­che Fä­hig­keit, Macht und Ein­fluss aus­zu­üben wir be­sit­zen. Un­se­re ei­gent­li­chen Ta­len­te sind der Schlüs­sel zu ei­nem er­folg­rei­chen und glück­li­chen Le­ben. Das Ho­ro­skop, und das steht un­zwei­fel­haft fest, kann sie uns ver­ra­ten.

von Micha­el All­gei­er

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