Weg mit al­len ne­ga­ti­ven Ener­gi­en!

Astrowoche - - Vorderseite -

Am Di­ens­tag rund um die Mit­tags­zeit fin­det der Ne­u­mond im Tier­kreis­zei­chen Schütze statt. In der Astro­lo­gie gilt die­se Kon­stel­la­ti­on als be­son­ders glück­lich. Es heißt, dass sich bei die­ser Kon­stel­la­ti­on der Him­mel ei­nen Spalt öff­net. Man kann sei­ne Wün­sche den Ster­nen über­ge­ben, in der Hoff­nung, dass sie dort er­hört wer­den und sich er­fül­len. Schon im­mer ha­ben Men­schen, die sich mit den Ster­nen be­schäf­tigt ha­ben, über die­sen Ne­u­mond im Schüt­zen ver­sucht, Glück zu er­lan­gen. In un­se­rer Zeit hat sich die­se Art der Kom­mu­ni­ka­ti­on mit dem Him­mel als „po­si­ti­ves Den­ken“oder in neue­rer Zeit auch als „Wün­sche an den Kos­mos“eta­bliert. Es gibt vie­le Men­schen, die über­zeugt sind, dass man über Ge­sprä­che mit dem Kos­mos im Le­ben wei­ter­kommt, so­gar das Glück fin­den kann. Die Psy­cho­lo­gie sieht das an­ders. Sie er­kennt an, oh­ne da­bei die Ster­ne als Me­di­um her­an­zu­zie­hen, dass Ge­dan­ken ei­ne Wir­kung auf das ei­ge­ne Le­ben ha­ben, aber sie geht in­so­fern viel wei­ter, weil sie nicht nur po­si­ti- ven Ge­dan­ken ei­ne Wir­kung zu­spricht. Sie sagt, dass letzt­lich das ei­ge­ne Le­ben ein Echo des­sen ist, was man denkt und fühlt. Das braucht ei­nem nicht ein­mal rich­tig be­wusst zu sein. Wenn je­mand die Ein­stel­lung hat, dass er die­ses oder je­nes nicht schaf­fen wird, dann wird das mit größ­ter Wahr­schein­lich­keit auch so sein. Im Un­ter­schied da­zu lässt sich sa­gen, dass je­mand wahr­schein­lich auch Er­folg ha­ben wird, der sich sagt: „Das pro­bier ich aus, und wer­de es be­stimmt auch zu En­de füh­ren!“Men­schen, die sich schon am Mor­gen nach dem Auf­wa­chen Sor­gen ma­chen, wer­den al­so wäh­rend des Ta­ges tat­säch­lich auch mehr Schwie­rig­kei­ten be­kom­men als je­mand, der froh­ge­mut ein Lied pfei­fend aus dem Bett springt und sich auf den Tag freut. Die­ser Ge­dan­ke, dass der Mensch sein ei­ge­nes Le­ben zu­min­dest zu ei­nem gro­ßen Teil selbst ge­stal­tet, lässt sich auch auf die mo­der­ne Astro­lo­gie über­tra­gen. Da­bei stellt man fest, dass die ein­zel­nen Stern­zei­chen ver­schie­den da­mit um­ge­hen.

Widder

Widder-Ge­bo­re­ne be­tre­ten die Welt mit der Über­zeu­gung, dass sie ih­nen of­fen steht und sie nur ak­tiv zu wer­den brau­chen. In­so­fern fin­den sie dann auch ei­ne vor­wie­gend glück­li­che Welt vor. Al­ler­dings wer­den sie mit zu­neh­men­dem Al­ter kri­ti­scher und pes­si­mis­ti­scher. Dann wird auch die Welt, wie sie sie vor­fin­den, ent­spre­chend ne­ga­tiv. Sie müs­sen sich wie­der an ih­re ju­gend­li­che, po­si­ti­ve Le­bens­art, die in ih­nen ist, er­in­nern.

Stier

Stier-Ge­bo­re­ne wer­den vom Le­ben mehr be­schenkt als vie­le an­de­re Stern­zei­chen. Aber weil man sich auch an sein Glück ge­wöh­nen kann, neh­men Stie­re die­ses Ge­sche­hen mit zu­neh­men­dem Al­ter im­mer selbst­ver­ständ­li­cher, so als wä­re es ihr Recht. Da­her nei­gen vie­le Men­schen mit die­sem Stern­zei­chen da­zu, das, was sie nicht be­kom­men, zum An­lass zu neh­men, un­zu­frie­den zu wer­den. Dann wird aber auch das Le­ben im­mer zu­rück­hal­ten­der zu ih­nen – als Spie­gel ih­rer ei­ge­nen Ge­dan­ken.

Zwillinge

Zwillinge kom­men mit ei­ner kind­li­chen, fröh­li­chen Ein­stel­lung auf die Welt. Ge­nau­so ist auch das Echo, was be­deu­tet, dass die­se Men­schen als Kin­der und Ju­gend­li­che glück­lich sind. Nun ist es aber nicht ein­fach, so ei­ne Ein­stel­lung mit ins Er­wach­se­nen­al­ter zu neh­men. Da wer­den an­de­re Din­ge ver­langt. Des­we­gen ver­lie­ren die meis­ten Zwillinge mit der Zeit ih­re fröh­li­che Na­tur. Dann wird auch ihr Le­ben – wie ein Echo – im­mer ne­ga­ti­ver.

Krebs

Krebs-Ge­bo­re­ne sind für­sorg­lich und lie­be­voll. Ent­spre­chend fin­den sie auch ei­ne Welt vor, die ih­re Lie­be dank­bar auf­nimmt und sie ih­nen zu­rück­gibt. Aber auch Kreb­se le­ben nicht im Pa­ra­dies und wer­den frü­her oder spä­ter mit der har­ten Sei­te des Le­bens kon­fron­tiert, die sie aber aus­ge­spro­chen schlecht an­neh­men kön­nen. Sie ha­dern dann mit ih­rem Schick­sal. Weil aber das Le­ben im­mer auch das Echo der ei­ge­nen Ein­stel­lung ist, wird die Welt, in der sie le­ben, tat­säch­lich im­mer un­an­ge­neh­mer für sie.

Löwe

Lö­wen kom­men als Glücks­kin­der auf die Welt. Man­che As­tro­lo­gen be­haup­ten, die­se Stern­zei­chen wer­den im Glück ge­ba­det. Da aber auch sie in ei­ner weit­ge­hend freud­lo­sen Welt le­ben, än­dert sich mit der Zeit ih­re po­si­ti­ve Ein­stel­lung zum Le­ben, und die­se Men­schen wer­den aus­ge­spro­chen pes­si­mis­tisch. Da die­se Hal­tung dann als Echo auf sie zu­rück­fällt, kön­nen Lö­wen un­ge­heu­er ne­ga­ti­ve Per­so­nen wer­den. Da­bei steckt ih­re son­ni­ge Sei­te wei­ter­hin in ih­nen.

Jungfrau

Jung­frau­en be­geg­nen dem Le­ben vor­sich­tig und be­hut­sam. Mit der Zeit ent­wi­ckelt sich die­se Ein­stel­lung bei vie­len zu ei­nem re­gel­rech­ten Skep­ti­zis­mus, ja tie­fem Miss­trau­en. Die­se Ein­stel­lung be­kom­men sie dann vom Kos­mos zu­rück­ge­spie­gelt. Das heißt, sie be­geg­nen auf Schritt und Tritt Pro­ble­men, was ih­re kri­ti­sche Hal­tung na­tür­lich im­mer wei­ter ver­stärkt. Die­se Men­schen müs­sen dar­auf ach­ten, was und wie sie den­ken, und ih­re ur­sprüng­lich po­si­ti­ve Zu­wen­dung zum Le­ben wie­der in sich ent­de­cken.

Waa­ge

Waa­ge-Kin­der sind der Son­nen­schein ei­ner je­den Fa­mi­lie. Wo sie sind, strahlt das Glück. Aber da un­se­re Welt nicht be­reit ist, so glück­li­che We­sen zu ak­zep­tie­ren, treibt man die­sen Men­schen ih­re glück­li­che Ein­stel­lung mit der Zeit aus. Als Er­wach­se­ne sind da­her vie­le Wa­gen al­les an­de­re als glück­lich. Ent­spre­chend wird dann auch ih­re Welt be­drü­ckend. Sie müs­sen sich an ihr Ver­mächt­nis er­in­nern: Sie sind glück­lich ge­bo­ren.

HS­kor­pi­on

Skor­pio­ne be­geg­nen dem Le­ben von Na­tur aus kri­tisch bis miss­trau­isch. Ent­spre­chend fin­den Sie im Le­ben dann auch über­wie­gend Schwie­rig­kei­ten und Pro­ble­me vor. Man­che Skor­pio­ne le­ben mit der Zeit im­mer stär­ker in die­ser schwie­ri­gen Welt und las­sen sich schluss­end­lich da­von bei­na­he er­drü­cken. Es ist da­her wich­tig für Skor­pio­ne, das Ge­setz an­zu­er­ken­nen. Es lau­tet, dass man im Le­ben vor­fin­det, was man sel­ber ein­bringt. Ganz ein­fach drückt das ein be­kann­tes Sprich­wort aus: Man ern­tet, was man sät.

Schütze

Schüt­zen be­sit­zen ei­ne gu­te Ver­bin­dung zum Kos­mos. Das be­ruht dar­auf, dass Ju­pi­ter ihr Herr­scher­pla­net ist. Es gibt kos­mi­sche Kon­stel­la­tio­nen, wie die in die­ser Wo­che, wo die­se Men­schen di­rekt mit dem Kos­mos kom­mu­ni­zie­ren kön­nen und er­hört wer­den. Aber Schüt­zen müs­sen auch wis­sen, dass ih­re ne­ga­ti­ven Ein­stel­lun­gen und Ge­füh­le ge­nau­so leicht in den Kos­mos ge­lan­gen und von dort aus als Echo wie­der in ihr Le­ben wir­ken.

Steinbock

Steinbock-Ge­bo­re­ne wer­den schon als Kin­der auf ein Le­ben „pro­gram­miert“, das hart ist und vol­ler Schwie­rig­kei­ten steckt. Ent­spre­chend spie­gelt ih­nen der Kos­mos ge­nau die­se Ein­stel­lung: St­ein­bö­cke fin­den über­all die­se Här­te und ent­de­cken vie­le Pro­ble­me. Da­durch wird aber auch ih­re Grund­ein­stel­lung be­stä­tigt, und es ent­steht ein Kreis­lauf, der im­mer mehr Schwie­rig­kei­ten er­wirkt. Die­se Men­schen müs­sen ra­di­kal um­den­ken und ver­su­chen, im­mer öf­ters das Leich­te im Le­ben zu ent­de­cken.

Wassermann

Ein Wassermann ist grund­sätz­lich po­si­tiv auf das Le­ben ein­ge­stellt. In den meis­ten Fäl­len führt das zu ei­nem an­ge­neh­men und glück­li­chen Le­ben. Durch un­glück­li­che Ein­flüs­se wäh­rend der So­zia­li­sa­ti­on ge­schieht es aber nicht sel­ten, dass Was­ser­män­ner ih­re po­si­ti­ve Le­bens­zu­wen­dung ver­lie­ren und dann ihr Un­glück eben­so vom Him­mel zu­rück­ge­spie­gelt be­kom­men. Aber Sie kön­nen ih­re po­si­ti­ve Ein­stel­lung wie­der­er­lan­gen.

Fische

Für Fische exis­tiert bei­na­he kei­ne Gren­ze zwi­schen dem rea­len Le­ben und hö­he­ren Wel­ten. Da­her ge­lan­gen ih­re Ge­dan­ken und Ein­stel­lun­gen sehr leicht in den Kos­mos und wer­den ge­nau­so wie­der zu­rück­ge­spie­gelt. Das be­trifft al­ler­dings nicht nur die gu­ten, son­dern auch die ne­ga­ti­ven Ge­dan­ken. Bei kei­nem an­de­ren Stern­zei­chen ge­schieht das so kon­se­quent. Ent­spre­chend groß soll­te ih­re Sorg­falt sein, sich von den ne­ga­ti­ven Ge­dan­ken und Stim­mun­gen zu be­frei­en.

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