LE­BENS­HIL­FE MA­GIE

In den Ta­gen zwi­schen den Jah­ren gibt es zwölf Rauh­näch­te, in de­nen die Wei­chen für das kom­men­de Jahr ge­stellt wer­den. Wie wir die­se Zeit für uns nut­zen kön­nen, er­klärt Jean­ne Ru­land, die dar­über auch ein Buch („Mein Rauh­nacht-Be­glei­ter“) ge­schrie­ben hat,

Astrowoche - - Inhalt -

Die Ri­tua­le der Rauh­näch­te.

Räu­chern ist ein we­sent­li­cher Be­stand­teil der Rauh­näch­te und auch sonst wäh­rend der Über­gän­ge im Jah­res­kreis. Das Ag­ni­ho­tra, ein al­tes ve­di­sches Feu­er­ri­tu­al, emp­fiehlt sich eben­falls in den Rauh­näch­ten, da es die ge­sam­te At­mo­sphä­re rei­nigt. Man kann beim Räu­chern nichts falsch ma­chen. So wie wir uns re­gel­mä­ßig wa­schen und rei­ni­gen, ist es auch für die Räu­me, in de­nen wir le­ben und uns be­we­gen, not­wen­dig, sie auf al­len Ebe­nen zu rei­ni­gen, zu fe­gen, zu put­zen, aus­zu­mis­ten und en­er­ge­tisch zu rei­ni­gen, da­mit Al­tes ge­hen und Neu­es sich ver­an­kern kann. So wer­den di­cke Luft und schwar­ze Wol­ken in se­gens­vol­le, rei­ne und freie Ener­gie trans­for­miert. Rei­ni­gen und Räu­chern ist be­son­ders in den Wech­sel­zei­ten, bei Krank­heit, Streit, To­des­fäl­len, Stör­fäl­len, Un­ru­hen und in Zei­ten der Über­gän­ge wich­tig, da die fein­stoff­li­chen To­re of­fen ste­hen und neue Ener­gie ein­strömt. Zur Vor­be­rei­tung brau­chen wir: Räu­cher­koh­le, Streich­höl­zer, Räu­cher­zan­ge, Ge­fäß, Sand, Räu­cher­werk, Sprüh­fla­sche mit Was­ser, Duft oder ei­ne be­son­de­re Raum­rei­ni­gung oder Ener­ge­ti­sie­rung.

Zur Rei­ni­gung eig­nen sich be­son­ders:

Sal­bei – star­ke fein­stoff­li­che Rei­ni­gungs­kraft Kamp­fer – löscht al­te In­for­ma­tio­nen im Haus Wa­chol­der – ver­treibt ne­ga­ti­ve Ein­flüs­se Myr­rhe – des­in­fi­ziert, klärt und gibt Ru­he Ad­ler­holz – rei­nigt und klärt Dra­chen­blut – stark rei­ni­gend Co­pal Blan­co – rei­ni­gend und Raum öff­nend Fer­tig­mi­schun­gen zur Haus­rei­ni­gung Zum Auf­la­den eig­nen sich: An­ge­li­ka­wur­zel – er­hellt die Raum­schwin­gung Weih­rauch – Se­gen, Ener­gie­er­hö­hung Duft­weih­rauch, Ro­sen­weih­rauch, Ho­nig­weih­rauch – wun­der­bar auf­la­dend Sty­rax – gibt Wär­me und Ge­bor­gen­heit und öff­net für die Lie­be Ton­kaboh­ne – in­ne­re Ge­bor­gen­heit Fer­tig­mi­schun­gen zur Har­mo­ni­sie­rung der Räu­me Was­ser/Duft­sprays: Was­ser in Sprüh­fla­sche Was­ser mit äthe­ri­schem Öl Ro­sen­was­ser, Zi­tro­nen­was­ser, La­ven­del­was­ser fer­ti­ge Mi­schun­gen Licht­we­sen­es­sen­zen Ein­horn­spray Nimm dir ei­nen Mo­ment Zeit. Wäh­le ei­nen Platz der Ru­he in dem Raum, den du rei­ni­gen möch­test. Schlie­ße dei­ne Au­gen. Nimm den Raum mit al­len Sin­nen war. Wie emp­fin­dest du die­sen Raum? Gibt es Ge­gen­stän­de dar­in, die ei­ne be­son­de­re Aus­strah­lung ha­ben? An­ge­nehm, un­an­ge­nehm? Wel­che Ecken füh­len sich be­son­ders ver­schmutzt an? Wo gibt es Dä­mo­nen­ecken (Ecken, in de­nen sich viel an­sam­melt, die nur schwer in Ord­nung zu hal­ten sind, in de­nen sich Un­ge­zie­fer oder Schim­mel be­fin­det)? Wie riecht es in die­sem Raum? Wel­cher Ge­schmack kommt in den Sinn? Wie fühlt sich der Raum an? Weit, eng, hell, dun­kel, warm, kalt, un­be­hag­lich? Wel­che Ecken füh­len sich dun­kel an? Wo ist Licht und Wei­te? Wo ist der Herz­punkt? Ist die­ser of­fen oder ver­schlos­sen? Wenn der Raum ein We­sen wä­re, wie sä­he er aus? Wie kann der Raum in die Har­mo­nie, in die Ord­nung zu­rück ge­bracht wer­den? Er­lau­be, dass Im­pul­se auf­stei­gen oder dir in den Sinn kom­men. Nach­dem du den Raum wahr­ge­nom­men hast, be­gin­ne die­sen Raum in Har­mo­nie zu brin­gen, in­dem du lüf­test, aus­mis­tet, putzt und räu­cherst. Über­le­ge dir, wel­che Räu­cher­stof­fe du ver­wen­den möch­test. In der ers­ten Run­de sind stark rei­ni­gen­de Sub­stan­zen wie Sal­bei und Kamp­fer gut ge­eig­net. Die zwei­te Run­de macht man mit auf­la­den­den und har­mo­ni­sie­ren­den Sub­stan­zen wie Weih­rauch und Ton­kaboh­ne. In der drit­ten Run­de nimmt Was­ser den Rauch wie­der aus den Räu­men und klärt die Luft. Nimm dir an­schlie­ßend noch ein­mal Zeit, in den Raum hin­ein­zu­füh­len. Was hat sich ver­än­dert? Wie fühlt sich der Raum jetzt an? Ge­nie­ße die­sen Mo­ment. Stel­le dir vor, wie Se­gen und Licht in die Räu­me ein­strö­men.

Stell dir vor, wie Se­gen und Licht in die Räu­me ein­strö­men. Ge­nie­ße die­sen Mo­ment!

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