Die Ge­sund­heits­wo­che.

Astrowoche - - Inhalt -

Die „Hei­ße Sie­ben“ge­gen Grip­pe.

Schüß­ler-Sal­ze wer­den mitt­ler­wei­le im­mer öf­ter ver­wen­det, um Be­schwer­den zu lin­dern, oder un­ter­stüt­zend bei ei­ner schul­me­di­zi­ni­schen The­ra­pie ein­ge­setzt zu wer­den. Wir stel­len Ih­nen hier das Schüß­ler-Salz Nr. 7 (Ma­g­ne­si­um phos­pho­ri­cum) vor. Sei­ne An­wen­dungs­wei­se, Er­ken­nungs­merk­ma­le, wenn man an ei­nem Man­gel lei­det, und wann es be­nö­tigt wird.

Schüß­ler-Salz Nr. 7 – Ma­g­ne­si­um phos­pho­ri­cum: Das Schüß­ler-Salz Nr. 7 Ma­g­ne­si­um phos­pho­ri­cum, auch Ma­g­ne­si­um­phos­phat ge­nannt, gilt als Be­triebs­stoff für die Mus­kel­tä­tig­keit und Ner­ven­funk­ti­on. So­mit ist es an vie­len Pro­zes­sen be­tei­ligt, die durch Mus­keln ge­steu­ert wer­den, bei­spiels­wei­se die Pe­ris­tal­tik des Ma­gen-Darm-Trakts oder die Rhyth­mik des Her­zens. Ma­g­ne­si­um phos­pho­ri­cum be­ein­flusst des Wei­te­ren die Tä­tig­keit der Drü­sen. Die­ser Mi­ne­ral­stoff wird da­her als Krampf­mit­tel, Ner­ven­mit­tel und zur Stär­kung des Lym­ph­sys­tems emp­foh­len. Auch bei Grip­pe wird es ein­ge­setzt. Plötz­lich auf­tre­ten­de oder kramp­far­ti­ge Schmer­zen deu­ten laut Dr. Schüß­ler auf ei­nen Man­gel an Schüß­ler-Salz Nr. 7 hin. Da Ma­g­ne­si­um phos­pho­ri­cum die Mus­keln di­rekt aber auch in­di­rekt über die Ner­ven zu be­ein­flus­sen scheint, wirkt sich ein Man­gel auf die Arm-, Bein- oder Kau­mus­keln so­wie Ma­gen-Darm-, Herz- und Ge­fäß­mus­keln aus. Fol- gen­de Be­schwer­den sind da­her denk­bar: Bauch­schmer­zen, ko­li­kar­ti­ge Krämp­fe, Blä­hun­gen, Wa­den­krämp­fe, Mens­trua­ti­ons­be­schwer­den, Mi­grä­ne, Asth­ma, Herz­ra­sen, Hus­ten­an­fäl­le.

Ver­hal­tens­auf­fäl­lig­kei­ten, wenn Ma­g­ne­si­um phos­pho­ri­cum be­nö­tigt wird: Das Schüß­ler-Salz Nr. 7 wird dem­nach ver­stärkt be­nö­tigt, wenn Men­schen häu­fig an­ge­spannt sind oder ge­le­gent­lich un­ter pa­ni­scher Angst lei­den. Da­bei zeh­ren vor al­lem die Sor­ge, sich zu bla­mie­ren, oder den Er­war­tun­gen der an­de­ren nicht ge­recht zu wer­den, an den Vor­rä­ten von Ma­g­ne­si­um phos­pho­ri­cum. Wer über­mä­ßig stark an Lam­pen­fie­ber, Scham­ge­füh­len und der Furcht vor der Ent­blö­ßung ver­meint­li­cher Un­zu­läng­lich­kei­ten lei­det, ver­braucht laut Dr. Schüß­ler be­son­ders gro­ße Men­gen die­ses Schüß­ler-Sal­zes.

Ant­litz­dia­gno­se im Ge­sicht, wenn ein Man­gel an Ma­g­ne­si­um phos­pho­ri­cum vor­liegt: Er­fah­re­ne The­ra­peu­ten er­ken­nen be­reits an­hand be­stimm­ter An­zei­chen im Ge­sicht mög­li­che Män­gel an Schüß­ler-Salz Nr. 7: run­de, ro­sa­far­be­ne Wan­gen, star­kes Er­rö­ten bei Lam­pen­fie­ber.

Do­sie­rungs­emp­feh­lung: Das Salz wird in der Po­tenz D6 oder D12 ver­ab­reicht. Man gibt es nach Be­darf. Die bes­ten Re­sul­ta­te zeigt es in hei­ßem Was­ser ge­löst („hei­ße Sie­ben“). Re­du­zie­ren Sie die Ein­nah­me, so­bald ei­ne Bes­se­rung ein­tritt. Bei an­hal­ten­den Ge­sund­heits­stö­run­gen soll­ten Sie Ih­ren Arzt kon­sul­tie­ren. Die Schüß­ler-Sal­ze sind in der Apo­the­ke di­rekt er­hält­lich oder kön­nen dort be­stellt wer­den. Tipp: Neh­men Sie die Schüß­ler­Sal­ze nicht di­rekt nach dem Es­sen ein. Da­mit die Mi­ne­ral­sal­ze op­ti­mal wir­ken kön­nen, soll­te zwi­schen den Mahl­zei­ten und der Ein­nah­me ei­ne hal­be St­un­de lie­gen.

Wich­ti­ge In­for­ma­ti­on: Bei ei­ner Un­ver­träg­lich­keit ge­gen­über be­stimm­ten Zu­cker­ar­ten ho­len Sie sich vor der Ein­nah­me Rat bei ei­nem ho­möo­pa­thisch er­fah­re­nen Arzt. Der Kör­per nimmt Ma­g­ne­si­um phos­pho­ri­cum am bes­ten auf, wenn das Salz sehr spät abends oder sehr früh am Mor­gen ein­ge­nom­men wird.

Die­ser Mi­ne­ral­stoff wird als Ner­ven­mit­tel und zur Stär­kung des Lym­ph­sys­tems emp­foh­len

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