Ei­ne Welt im to­ta­len Wan­del

Astrowoche - - Der AstroGipfel für 2017 -

Das Jahr 2017 ist as­tro­lo­gisch ge­se­hen ei­ne the­ma­ti­sche Wie­der­ho­lung der Zeit Fe­bru­ar 1944 bis Sep­tem­ber 1944 und an­de­rer Zeit­span­nen. Die Zeit 1944 ragt auf­grund der End­pha­se des Zwei­ten Welt­krie­ges deut­lich her­aus. Die Hoff­nung auf ein Bes­se­rung ist da­mit deut­lich ge­ge­ben, aber nicht für 2017. Es wie­der­holt sich aus­schließ­lich das Hof­fen selbst. Die an­ste­hen­den Pro­ble­me hei­ßen Nu­klea­re Rüs­tung 2017, Ob­dach­lo­sig­keit ist welt­weit das The­ma, das über al­le an­de­ren The­men hin­aus­ragt. Es geht nicht nur um die flücht­lings- be­ding­te Ob­dach­lo­sig­keit, viel­mehr ist es in gro­ßem Ma­ße die ge­sam­te Be­dro­hung, durch Grün­de al­ler Art sein Heim ver­lo­ren zu ha­ben. In die­sem Zu­sam­men­hang fin­det ei­ne Mi­gra­ti­ons­wel­le statt, die ih­res­glei­chen sucht und eben nur mit 1944 ver­gli­chen wer­den kann. Die be­son­de­re Be­deu­tung die­ser bei­den Phä­no­me­ne wird deut­lich, wenn man sich die Be­gleit­erschei­nun­gen an­sieht. Es stei­gen in glei­chem Ma­ße die psy­chi­schen Er­kran­kun­gen und die Kri­mi­na­li­täts­ra­te, so­wie die Pro­sti­tu­ti­on und die Kin­der­ar­mut. Selbst­ver­ständ­lich kön­nen wir da­von aus­ge­hen, dass die Kri­se ihr Üb­ri­ges tut. Es wer­den sich die zu­stän­di­gen In­sti­tu­tio­nen dar­um küm­mern müs­sen, ob sie wol­len oder nicht. Es wird wie in den Jah­ren 1943 bis in die 1950er hin­ein Pro­gram­me zur An­sied­lung und zur Be­he­bung die­ser Mi­se­re ge­ben. Der zwei­te gro­ße The­men­kom­plex ist die ato­ma­re und nicht-ato­ma­re Auf- bzw. Abrüs­tung. Es scheint, als wä­ren wir wie­der in ei­ner Ge­ne­ral­mo­bi­li­sie­rung al­ler Kräf­te un­ter­wegs und die Be­dro­hungs­schwel­le für lo­ka­le und auch glo­ba­le Ka­ta­stro­phen al­ler Art, die mit die­sem Um­stand ver­bun­den ist, ist enorm. Die Be­dro­hung hat ein Aus­maß an­ge­nom­men, dass so­gar die ra­tio­nal den­ken­den Men­schen nicht um­hin kom­men, han­deln zu müs­sen. Die Not der Um­stän­de er­zwingt ei­ne Wen­dung. Es wird sich auch hier wie­der zei­gen, dass die größ­te Ka­ta­s­to­phe den in­ten­sivs­ten Er­zie­hungs­ef­fekt hat. Die Not der Be­dro­hung lässt den letz­ten In­tel­lek­tu­el­len ge­scheit wer­den. So­gar Po­li­ti­ker wer­den wi­der Er­war­ten das not­wen­dig Rich­ti­ge tun. Wir kön­nen nur hof­fen, dass es noch ei­ni­ge Tra­gö­di­en gibt, die nicht al­les zer­stö­ren, aber je­den un­miß­ver­ständ­lich be­dro­hen. Hof­fent­lich gibt es dann kei­ne die­ser un­säg­li­chen Re­form­po­li­ti­ker, die wie­der wie ein Ader­lass zu Maß­nah­men grei­fen, die das Lei­den lin­dern und nicht lö­sen und so zu ei­ner Lei­dens­ver­län­ge­rung bei­tra­gen. Auf dem Ener­gie­ge­win­nungs­sek­tor wird sich eben­falls Be­deu­ten­des tun. Ei­ne neue Ener­gie­ge­win­nung wird sich eta­blie­ren. Viel­leicht wird sie noch nicht von der Welt­öf­fent­lich­keit voll­um­fäng­lich wahr­ge­nom­men, aber in den in­for­mier­ten Krei­sen wird sie die Run­de ma­chen und zu ent­spre­chen­den Ent­schei­dun­gen füh­ren. Da­mit lei­tet sich ei­ne neue Ära der In­dus­tria­li­sie­rung und des täg­li­chen Le­bens ein. Ganz si­cher soll­te es kein Ver­brauch von et­was sein, son­dern eher ei­ne Ener­gie­er­zeu­gung und kei­ne Um­wand­lung, bei der Ener­gie frei­ge­setzt wird. In­ner­halb der Bau- und des Lu­xus­kon­sum­gü­ter­be­reichs wer­den dank gro­ßer Fu­sio­nen und neu­er Er­fin­dun­gen die­se Sek­to­ren be­lebt und die da­zu­ge­hö­ri­gen Märk­te mo­bi­li­siert. Das be­deu­tet Wachs­tum und Ar­beits­plät­ze. Der Zer­fall und, dar­aus her­vor­ge­hend, die Bil­dung neu­er Bünd­nis­se wird ein Eu­ro­pa wei­ter­hin för­dern, wenn auch auf voll­stän­dig un­er­war­te­te Wei­se. Der Ab­fall von fa­na­ti­sier­ten und ge­bro­che­nen Füh­rer­fi­gu­ren be­stimmt da­bei das Ter­rain. Denkt man die­ses Mus­ter wei­ter, dann kann man durch­aus die Par­al­le­le zu 1944 se­hen. Es fal­len die Bünd­nis­part­ner von Deutsch­land ab und fin­den sich in neu­en La­gern als Part­ner wie­der, um so dem Schre­cken ei­ne Wen­dung zu ge­ben, dem Welt­t­rau­ma ein En­de zu set­zen. Die Chan­cen, dass die not­wen­di­gen 8 bis 12 Pro­zent Trend­set­ter sich zu­sam­men­fin­den und der Mas­se ei­ne Rich­tung wei­sen, ist hoch. Es wird al­ler­dings kein Ver­dienst sein, da nach wie vor Ura­nus-Plu­to und Sa­turn-Nep­tun die Sze­ne­rie as­tro­lo­gisch be­schrei­ben. Man könn­te sa­gen: Ver­se­hent­lich klug ge­wor­den.

Kon­stan­tin M. Schott

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