Die Pro­gno­se der Wo­che.

Jetzt lö­sen sich vie­le Pro­ble­me.

Astrowoche - - Inhalt -

Die­se Ad­vents­ta­ge sind hoch­in­ter­es­sant. Ju­pi­ter im Sex­til zu Sa­turn über­ragt den ge­sam­ten De­zem­ber. Ein Weis­heits­as­pekt, der uns hilft, klu­ge und lang­fris­ti­ge Pla­nun­gen an­zu­stel­len und der durch wert­vol­le Ein­sich­ten und Er­kennt­nis­se das Le­ben in glück­li­che­re Bah­nen len­ken lässt. Ein Ge­schenk des Him­mels, könn­te man mit Recht be­haup­ten. Al­ler­dings trifft in den Ta­gen um den 9. und 10. die Son­ne auf Sa­turn, was für sich al­lein be­trach­tet ein sehr schwie­ri­ger Aspekt ist, der vie­le Men­schen düs­ter stimmt und der im Ex­trem­fall so­gar ei­ne De­pres­si­on aus­lö­sen kann. Auch ste­hen wich­ti­ge Vor­ha­ben un­ter ei­ner Son­ne-Sa­turnKon­junk­ti­on kei­nes­wegs un­ter ei­nem gu­ten Stern. Aber, wir dür­fen die­se Rech­nung eben nicht oh­ne Ju­pi­ter ma­chen, der jetzt nicht nur Sa­turn, son­dern auch die Son­ne güns­tig as­pek­tiert. So ha­ben wir zwar ei­ne durch­aus erns­te und schwe­re Zeit­stim­mung, die des­halb aber noch lan­ge nicht ne­ga­tiv be­las­tend sein muss. Der gu­te Ju­pi­ter kann uns näm­lich jetzt auch in ganz schwie­ri­gen Si­tua­tio­nen, die man un­ter Son­ne-Sa­turn oft sehr dras­tisch emp­fin­det, im­mer ei­nen Aus­weg an­zei­gen. Wir dür­fen nur nicht un­se­re Zu­ver­sicht und den Glau­ben an das Gu­te ver­lie­ren, so schwer das auch manch­mal sein mag. Son­ne und Sa­turn kön­nen un­se­re Idea­le prü­fen, die aber letzt­lich nur dann et­was wert sind, wenn sie den Stür­men des Le­bens stand­hal­ten. Ich per­sön­lich be­grü­ße die­sen star­ken Sa­turn, der uns da­zu auf­for­dert, wie­der mehr in uns zu ge­hen und die­se Ad­vents­zeit nicht nur auf dem Ka­len­der zu re­gis­trie­ren, son­dern tat­säch­lich zu le­ben. Wir be­fin­den uns ja auch von der Na­tur her in ei­ner sehr dunk­len Zeit, in der die Son­ne wei­ter ab­steigt, das heißt, dass die Näch­te im­mer noch län­ger wer­den. Erst zur Win­ter­son­nen­wen­de am 21. De­zem­ber ha­ben wir den tiefs­ten Stand der Son­ne um die Mit­tags­zeit er­reicht. Von da an geht es dann al­ler­dings wie­der auf­wärts. Dunk­le Zeit, aus­ru­hen und in sich ge­hen heißt auch, sei­nem Geist die Chan­ce zu ge­ben, zu ge­sun­den, zu re­ge­ne­rie­ren. Letzt­lich brau­chen wir die Dun­kel­heit wie das Licht, eben al­les zu sei­ner Zeit. Me­di­tie­ren, Yo­ga ma­chen, in die Kir­che ge­hen, Spa­zier­gän­ge in der win­ter­li­chen Land­schaf, ein wär­men­des Feu­er ent­fa­chen, ein gu­tes Buch le­sen, das uns wei­ter bringt – all das ist jetzt sehr wich­tig. Son­ne und Sa­turn er­lau­ben uns trotz güns­ti­gem Ju­pi­ter in al­ler Re­gel nicht den gro­ßen äu­ße­ren Er­folg. Aber, das in­ne­re Wachs­tum ist und bleibt wich­ti­ger.

In die­sem Sin­ne wün­sche ich Ih­nen ei­ne wert­vol­le Zeit! Ihr Michael All­gei­er

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