Die Ge­sund­heits­wo­che.

Na­tri­um Chlo­ra­tum re­gu­liert den Was­ser­haus­halt.

Astrowoche - - Inhalt -

Schüß­ler-Sal­ze wer­den mitt­ler­wei­le im­mer öf­ter ver­wen­det, um Be­schwer­den zu lin­dern oder un­ter­stüt­zend bei ei­ner schul­me­di­zi­ni­schen The­ra­pie ein­ge­setzt zu wer­den. Wir stel­len Ih­nen hier das Schüß­ler-Salz Nr. 8 (Na­tri­um chlo­ra­tum) vor. Sei­ne An­wen­dungs­wei­se, Er­ken­nungs­merk­ma­le, wenn man an ei­nem Man­gel lei­det, und wann es be­nö­tigt wird.

Schüß­ler-Salz Nr. 8. – Na­tri­um chlo­ra­tum:

Das Funk­ti­ons­mit­tel Na­tri­um chlo­ra­tum ist für den Or­ga­nis­mus le­bens­wich­tig, denn es re­gu­liert den Was­ser­haus­halt im Kör­per und in den Kör­per­zel­len. Ins­be­son­de­re bei Stö­run­gen, die sich in Tro­cken­heit von Haut und Schleim­häu­ten, ei­ner er­höh­ten Ab­son­de­rung von Kör­per­flüs­sig­keit oder Schwel­lun­gen (Öde­men) zei­gen. Au­ßer­dem be­nö­tigt der Kör­per das Salz zur Steue­rung des Stoff­aus­tau­sches in den Kör­per­zel­len und für die Funk­ti­on von Ner­ven und Mus­keln. Na­tri­um chlo­ra­tum un­ter­stützt aber auch die En­zy­me bei Stoff­wech­sel­re­ak­tio­nen und ist wich­tig für die Zell­tei­lung (da­mit auch für die Bil­dung neu­er Zel­len) so­wie für die Pro­duk­ti­on von Ma­gen­säu­re. Au­ßer­dem kann es bei fol­gen­den Be­schwer­den an­ge­wen­det wer­den: wäss­ri­gem Fließ­schnup­fen, tro­cke­ner Haut, tro­cke­nen Au­gen und Schleim­häu­ten, plötz­li­cher Trä­nen­fluss (z. B. bei Wind), häu­fi­ger Durch­fall oder häu­fi­ges Er­bre­chen zur Un­ter­stüt­zung der ärzt­li­chen Be­hand­lung, Haut­aus­schlag mit Bläs­chen (mit wäss­ri­gem In­halt), Ge­lenk­kna­cken (man­gels Ge­lenk­schmie­re), all­ge­mei­ne Schwä­che, Ver­stop­fung, rheu­ma­ti­sche Be­schwer­den, Schwel­lun­gen,

Ver­hal­tens­auf­fäl­lig­kei­ten, wenn Na­tri­um Chlo­ra­tum be­nö­tigt wird:

Be­nö­tigt man Schüß­ler Nr. 8 ist man sehr sen­si­bel, oft trau­ma­ti­siert und nicht der La­ge, das Ge­sche­he­ne zu ver­ar­bei­ten. Statt­des­sen zieht man sich von der Au­ßen­welt zu­rück, ver­sinkt in Gr­ü­be­lei­en. Man fühlt den ne­ga­ti­ven Er­leb­nis­sen wie­der und wie­der nach, als wür­de man ei­nen Film zum wie­der­hol­ten Ma­le an­schau­en, fin­det je­doch kei­ne Lö­sung des Pro­blems. Na­tri­um-chlo­ra­tum-Per­so­nen nei­gen häu­fig zu Wort­fin­dungs­stö­run­gen und Ver­gess­lich­keit. Ma­te­ri­el­les, ins­be­son­de­re Fi­nan­zi­el­les, spielt für sie ei­ne un­ter­ge­ord­ne­te Rol­le.

Ant­litz­dia­gno­se im Ge­sicht, wenn ein Man­gel von Na­tri­um chlo­ra­tum vor­liegt:

Er­fah­re­ne The­ra­peu­ten er­ken­nen be­reits an­hand be­stimm­ter An­zei­chen im Ge­sicht mög­li­che Män­gel an Schüß­ler-Salz Nr. 8: ge­dun­se­nes Ge­sicht, ge­la­ti­ne­ar­ti­ger Glanz, Schup­pen, gro­ße Haut­po­ren, Juck­reiz im Ge­sicht, Schup­pen, tro­cke­ne Haut, Aus­schlag be­son­ders im Stirn­be­reich.

Do­sie­rungs­emp­feh­lung:

Das Mi­ne­ral­salz soll­te in der Selbst­the­ra­pie aus­schließ­lich in der Po­tenz D6 ver­wen­det wer­den. Man nimmt täg­lich zwei bis fünf Ta­blet­ten. Re­du­zie­ren Sie die Ein­nah­me, so­bald ei­ne Bes­se­rung ein­tritt. Bei an­hal­ten­den Ge­sund­heits­stö­run­gen soll­ten Sie Ih­ren Arzt kon­sul­tie­ren. Die Schüß­ler-Sal­ze sind in der Apo­the­ke di­rekt er­hält­lich oder kön­nen dort be­stellt wer­den. Tipp: Neh­men Sie die Schüß­ler-Sal­ze nicht di­rekt nach dem Es­sen ein. Da­mit die Mi­ne­ral­sal­ze op­ti­mal wir­ken kön­nen, soll­te zwi­schen den Mahl­zei­ten und der Ein­nah­me ei­ne hal­be St­un­de lie­gen.

Wich­ti­ge In­for­ma­ti­on:

Es soll­te nicht län­ger als vier Wo­chen ein­ge­nom­men wer­den, an­sons­ten könn­ten sich die Be­schwer­den ver­schlim­mern. Nach vier Wo­chen ist grund­sätz­lich ei­ne ein­mo­na­ti­ge Pau­se an­ge­ra­ten. Na­tri­um chlo­ra­tum darf nicht bei star­ker Hit­ze bzw. im Hoch­som­mer ver­ab­reicht wer­den.

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