Neu­es aus Me­di­zin und For­schung

Astrowoche - - Einfach Gesund -

Im Al­ter soll­te man ganz er­heb­lich we­ni­ger es­sen Je frü­her man mit be­gin­nen­dem Al­ter die Auf­nah­me von Ka­lo­ri­en re­du­ziert, des­to län­ger fühlt man sich jung. Das stell­ten For­scher der Uni­ver­si­tät Gö­te­borg fest. Ver­ant­wort­lich für die Al­ters­brem­se ist das En­zym Pero­xi­re­do­xin, das im Al­ter bei zu üp­pi­ger Er­näh­rung an Ak­ti­vi­tät ver­liert. Wer et­wa von 50 Jah­ren an we­ni­ger isst, kur­belt da­mit die Pro­duk­ti­on die­ses wert­vol­len En­zyms ganz er­heb­lich an.

Lie­be und Treue be­flü­geln un­se­re Ge­sund­heit Wer ei­ne be­son­ders glück­li­che Be­zie­hung hat, ist nur äu­ßerst sel­ten de­pres­siv oder ge­müts­krank. Neu­see­län­di­sche Wis­sen­schaft­ler ha­ben bei ei­ner Stu­die mit den Da­ten von 34 000 Frau­en und Män­nern aus 115 Län­dern ent­deckt, dass Lie­be und Treue den Men­schen nach­weis­lich län­ger jung und ge­sund er­hal­ten.

Pflau­men kön­nen Frau­en vor Os­teo­po­ro­se schüt­zen Das ha­ben ame­ri­ka­ni­sche For­scher der Flo­ri­da Sta­te Uni­ver­si­ty bei ei­ner Stu­die mit 668 Frau­en zwi­schen 20 und 60 Jah­ren her­aus­ge­fun­den. Sie emp­feh­len den Frau­en des­halb, je­den Tag et­wa zehn fri­sche oder ge­trock­ne­te Pflau­men zu es­sen. Der Ef­fekt: Vor al­lem bei Frau­en in den Wech­sel­jah­ren wird die Mi­ne­ral­dich­te der Kno­chen durch die Pflau­men­kur ganz be­trächt­lich er­höht und Os­teo­po­ro­se ver­hin­dert.

Mo­zart hilft Früh­chen beim Wach­sen Is­rae­li­sche Wis­sen­schaft­ler der Uni­ver­si­tät Tel Aviv fan­den her­aus, dass zu früh ge­bo­re­ne Ba­bys gut wach­sen, wenn sie Mu­sik von Wolf­gang Ama­de­us Mo­zart hö­ren. Zum Ver­gleich hat­ten die For­scher den Klei­nen auch Mu­sik von Se­bas­ti­an Bach vor­ge­spielt. Das Er­geb­nis: Mo­zart war deut­lich för­der­li­cher.

Öf­ter mal auf­ste­hen hält bei Sitz­ar­beit schlank und fit Wer je­den Tag im Sit­zen ar­bei­ten muss, soll­te al­le zwei St­un­den für ein paar Mi­nu­ten auf­ste­hen, emp­feh­len For­scher der Uni­ver­si­tät Queens­land. Län­ge­res Sit­zen scha­det der Fi­gur und er­höht so­gar das Ri­si­ko für Herz-Kreis­lauf-Er­kran­kun­gen.

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