La­krit­ze und Pil­le ver­tra­gen sich nicht

Astrowoche - - Einfach Gesund -

Kommt ein Pa­ti­ent durch ei­ne un­er­wünsch­te Arz­nei­mit­tel-Wir­kung zu Scha­den, so ist in der Hälf­te der Fäl­le ei­ne Un­ver­träg­lich­keit ver­schie­de­ner Arz­nei­mit­tel die Ur­sa­che, war­nen For­scher vom In­sti­tut für Kli­ni­sche Phar­ma­ko­lo­gie der Me­di­zi­ni­schen Hoch­schu­le Hannover. Aber nicht nur Me­di­ka­men­te, auch pflanz­li­che Pro­duk­te und Nah­rungs­mit­tel kön­nen zu star­ken Wech­sel­wir­kun­gen füh­ren. Ei­ni­ge Bei­spie­le: – Jo­han­nis­kraut. Nicht nur Tee, auch Prä­pa­ra­te, die Jo­han­nis­kraut ent­hal­ten, kön­nen den Ab­bau der Pil­le be­schleu­ni­gen, was die emp­fäng­nis­ver­hü­ten­de Wir­kung schmä­lert. – Antibiotika. Nie zu­sam­men mit kal­zi­um­hal­ti­ger

Nah­rung wie Milch, Jo­ghurt, Kä­se oder Mi­ne­ral­was- ser ein­neh­men. Kann sich in die­ser Kom­bi­na­ti­on nur sehr schwer im Ma­gen auf­lö­sen. – La­krit­ze. Frau­en, die mit der Pil­le ver­hü­ten und viel La­kritz es­sen, kön­nen da­mit Blut­hoch­druck, Ka­lium­man­gel und Öde­me pro­vo­zie­ren. – Grape­fruitsaft. Er kann kom­bi­niert mit an­ti­all­er­gi­schen Me­di­ka­men­ten oder Kopf­schmerz­ta­blet­ten zu Herz­rhyth­mus­stö­run­gen füh­ren. – Ei­sen­ta­blet­ten. Wer sie ein­neh­men muss, soll­te we­nigs­tens zwei St­un­den da­vor und da­nach kei­ne Gerb­stof­fe, so­ge­nann­te Tan­ni­ne (in Wein, Kaf­fee, Grün- und Schwarz­tee) zu sich neh­men. Sonst kann der Kör­per das Ei­sen nicht so gut auf­neh­men. – Par­acet­amol. Nie zu­sam­men mit Al­ko­hol ein­neh

men, die­se Kom­bi­na­ti­on kann die Le­ber schä­di­gen.

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