So wird aus Ih­rer Nie­der­la­ge ein gro­ßer Er­folg!

Astrowoche - - Vorderseite -

Die meis­ten Men­schen, die zu ei­nem Psy­cho­lo­gen oder Psy­cho­the­ra­peu­ten kom­men, le­ben nicht in ei­ner rea­len Welt, son­dern in ih­ren Träu­men, Vor­stel­lun­gen und Fan­ta­si­en. Sie ha­ben zum Bei­spiel Angst, aber es be­steht tat­säch­lich gar kei­ne Ge­fahr, son­dern die Angst ent­steht in ih­nen. Sie lei­den un­ter ei­ner Tren­nung, weil sie glau­ben, oh­ne die­sen an­de­ren Men­schen nicht mehr le­ben zu kön­nen. Aber in Wirk­lich­keit sind sie in ih­rer Fan­ta­sie auf ei­ne Stu­fe zu­rück­ge­fal­len, in der sie als Kind wa­ren. Da­mals wa­ren sie tat­säch­lich oh­ne Ma­ma und Pa­pa nicht le­bens­fä­hig. Die Mensch lebt in ei­ner Welt, die er sich sel­ber „bas­telt“. Meis­tens ist sie schön und gut, und man hat kei­ne Pro­ble­me da­mit. Aber manch­mal passt sie nicht zur Wirk­lich­keit. Dann braucht man Hil­fe. Man­che bau­en sich so­gar ei­ne so „ver­spon­ne­ne“Welt, dass sie sich über­haupt nicht mehr zu­recht­fin­den in der rea­len Wirk­lich­keit. Ei­ne ve­he­men­te Kraft bei der Gestal­tung der ei­ge­nen Welt sind Idea­le. Als klei­ne Kin­der idea­li­sie­ren wir un- se­re El­tern, er­he­ben sie zu Göttern und stür­zen sie da­her spä­ter, wenn wir fest­stel­len, dass die­se El­tern so gar nicht die­sen idea­len ent­spre­chen, in die Höl­le. Aber auch das ist ei­ne Idea­li­sie­rung nur eben ei­ne ne­ga­ti­ve. Spä­ter, wenn wir uns ver­lie­ben, er­he­ben wir un­se­re Part­ner in den Him­mel. Wenn wir dann ent­de­cken, dass er kein En­gel ist, son­dern Feh­ler hat wie je­der an­de­re auch, bricht ei­ne Welt zu­sam­men. In der Astro­lo­gie sind es zwei Kräf­te, die für die­se Idea­li­sie­rung ste­hen, näm­lich Schüt­ze und Fi­sche bzw. die da­zu­ge­hö­ri­gen Pla­ne­ten Ju­pi­ter und Nep­tun. Der Stern wie­der­um, der uns aus der Welt der Idea­li­sie­rung im­mer wie­der auf dem Bo­den der Tat­sa­chen her­un­ter­holt, ist Sa­turn. In die­ser Wo­che trifft sich die­ser Sa­turn mit der Son­ne im Schüt­zen. Das ist ein ech­ter „Traum­welt-Kil­ler“. Ich bin ganz si­cher, dass über­all auf der Welt Men­schen aus ih­ren ge­bas­tel­ten Traum­wel­ten stür­zen und vie­le da­von hart auf dem Bo­den auf­schla­gen. Der Sinn? Nur auf dem Bo­den der Tat­sa­chen ist man wirk­lich si­cher.

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