Im­mer mü­de? Was wirk­lich da­ge­gen hilft.

Astrowoche - - Vorderseite -

Vie­le Men­schen füh­len sich häu­fig mü­de, schlapp und ab­ge­schla­gen. Das muss nicht im­mer an zu we­nig Schlaf lie­gen. Es gibt vie­le Grün­de, die für ei­ne stän­di­ge Mü­dig­keit ver­ant­wort­lich sind. Aku­te Mü­dig­keit stellt ei­nen Schutz­me­cha­nis­mus dar, um uns vor Über­an­stren­gung zu schüt­zen. Denn im Schlaf re­ge­ne­riert sich un­ser Kör­per und kann neue Kraft sam­meln. Wenn Sie im­mer mü­de sind, soll­ten Sie dar­über nach­den­ken, wor­auf Ih­re Mü­dig­keit zu­rück­zu­füh­ren sein könn­te. Das könn­ten mög­li­che Grün­de für Ih­re stän­di­ge Mü­dig­keit sein: – Ei­sen­man­gel. Ei­sen ist für die Blut­bil­dung not­wen­dig, denn es ist ein Be­stand­teil des Hä­mo­glo­bins, das den Sau­er­stoff im Blut bin­det. Ha­ben wir zu we­nig da­von, wird das Ge­hirn nicht aus­rei­chend mit Sau­er­stoff ver­sorgt und man wird au­to­ma­tisch mü­de. Ei­sen ist ent­hal­ten in Fleisch, Ei­ern, Milch, Voll­korn­pro­duk­ten, Hül­sen­früch­ten. – Schlaf­apnoe. Das sind kür­ze­re Ate­maus­set­zer wäh­rend des Schla­fes. Dann ist die Mus­ku­la­tur des Ra­chen­rau­mes er­schlafft, der obe­re Teil der Luft­röh­re fällt zu­sam­men und der Luft­strom wird be­hin­dert. Man schnappt nach Luft. Dann schlägt meist der Kör­per Alarm und man wacht schweiß­ge­ba­det und mit tro­cke­nem Mund auf. Ur­sa­chen kön­nen Über­ge­wicht und zu viel Al­ko­hol sein. – Schild­drü­se. Sie könn­ten un­ter ei­ner Un­ter­funk­ti­on lei­den. Denn die Schild­drü­se schüt­tet Hor­mo­ne aus, die den Stoff­wech­sel re­gu­lie­ren. Bleibt das aus, sinkt der Puls und wir füh­len uns mü­de. Auch ei­ne Schild­drü­sen-Über­funk­ti­on kann die Ur­sa­che sein. Da­bei ver­brau­chen un­se­re Zel­len un­nö­tig viel Sau­er- stoff, wir be­kom­men Herz­klop­fen, wer­den un­ru­hig und kraft­los. – Sie trin­ken zu we­nig. Un­ser Kör­per braucht Flüs­sig­keit. Schla­fen wir schlecht, trin­ken wir tags­über zu we­nig, und um­ge­kehrt. Ach­ten Sie dar­auf, min­des­tens 1,5 l über den Tag ver­teilt zu trin­ken. – Vit­amin­man­gel. Ach­ten Sie dar­auf, dass Sie sich aus­ge­wo­gen er­näh­ren. Denn auch Vit­amin­man­gel kann da­zu füh­ren, dass Sie sich nicht rich­tig kon­zen­trie­ren kön­nen und der Kör­per sich mü­de und schlapp fühlt. Wich­tig ist Vit­amin B 12, das in Ei­ern, Lachs und Kä­se ent­hal­ten ist. – Zu we­nig Be­we­gung. Wer sich zu we­nig be­wegt, ist meist mü­de und schlapp. Trei­ben Sie Sport, das regt den Kreis­lauf an, Sau­er­stoff wird in Lun­ge und Blut ge­pumpt. Sie füh­len sich fit­ter und er­frisch­ter. Das sorgt für ei­nen gu­ten Schlaf. – All­er­gie. Wer auf Pol­len und Haus­staub re­agiert, greift oft gleich am Mor­gen zu An­ti­hist­ami­ni­ka, um die all­er­gi­sche Re­ak­ti­on zu un­ter­drü­cken. Sie ge­lan­gen auch an die Ner­ven­zel­len im Ge­hirn und ma­chen mü­de. Des­halb soll­ten Sie die­ses Me­di­ka­ment erst vor dem Schla­fen­ge­hen ein­neh­men.

Zwei Li­ter Was­ser soll­te man täg­lich trin­ken, das ver­hin­dert ei­nen star­ken Leis­tungs­ab­fall

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