Haus­mit­tel der Wo­che.

Astrowoche - - Inhalt -

Mut­ter­kraut re­gu­liert den Hor­mon­haus­halt.

Das Mut­ter­kraut, des­sen Blü­ten an Ka­mil­le er­in­nern, ist heut­zu­ta­ge na­he­zu un­be­kannt. Aus wohl­ge­pfleg­ten Gär­ten ist die ehe­ma­li­ge Heil- und Zier­pflan­ze weit­ge­hend ver­schwun­den und fris­tet ihr Da­sein als ver­wil­der­tes Un­kraut. Da­bei stand das Mut­ter­kraut schon im Al­ter­tum und auch im Mit­tel­al­ter in ho­hem An­se­hen. Vor al­lem in der Frau­en­heil­kun­de wur­de es viel ver­wen­det. Heut­zu­ta­ge hat man au­ßer­dem ei­ne me­di­zi­nisch nach­weis­ba­re Wir­kung ge­gen Mi­grä­ne ent­deckt. Auch in vie­len an­de­ren Ge­bie­ten kann das Mut­ter­kraut hel­fen, bei­spiels­wei­se ge­gen Er­käl­tun­gen, Asth­ma, Rheu­ma und Ver­dau­ungs­be­schwer­den. In den Wech­sel­jah­ren gleicht das Mut­ter­kraut den Hor­mon­man­gel aus und lin­dert da­durch die ty­pi­schen Wech­sel­jahrs­be­schwer­den. Die hei­len­de Wir­kung von Mut­ter­kraut: – Hus­ten – Asth­ma – Er­käl­tun­gen – Fie­ber – Ma­gen­schwä­che – Blä­hun­gen – Ver­stop­fung – Rheu­ma – Gicht – Ge­len­k­ent­zün­dun­gen – Kopf­schmer­zen – Mi­grä­ne

– durch­blu­tungs­för­dernd – ge­fäßer­wei­ternd – Oh­ren­sau­sen

Die­se In­halts­stof­fe ma­chen Mut­ter­kraut so wert­voll: Chry­san­the­nol, ät­he­ri­sche Öle, Stig­mas­te­rol, Be­ta-Si­tos­te­rol, Bor­neol, Kamp­fer, Car­va­crol, Eu­ge­nol, Gerb­stoff, Py­reth­rin, Sa­bi­nol, Santa­ma­rin, Thymol

An­wen­dung: Das Mut­ter­kraut ist als Heil­pflan­ze na­he­zu in Ver­ges­sen­heit ge­ra­ten. Doch in letz­ter Zeit wur­de von der Schul­me­di­zin sei­ne Fä­hig­keit, Mi­grä­ne zu lin­dern, ent­deckt und da­her wird es all­mäh­lich wie­der häu­fi­ger ver­wen­det. Das Mut­ter­kraut ist tra­di­tio­nell ein Heil­kraut der Frau­en­heil­kun­de. Es för­dert Mo­nats­blu­tun­gen und re­gu­liert den Mens­trua­ti­ons­zy­klus, wenn die­ser un­re­gel­mä­ßig ge­wor­den ist. Auch der Ei­sprung wird ge­för­dert. Pe­ri­oden­krämp­fe wer­den durch das Mut­ter­kraut ge­lin­dert, denn es wirkt krampf­lö­send. Man kann das Mut­ter­kraut ent­we­der als Tee oder als Tink­tur ein­neh­men. Ge­gen die Fol­gen von In­sek­ten­sti­chen kann man Mut­ter­kraut-Tink­tur auf die Stich­stel­le auf­tra­gen. Wenn man die Tink­tur mit Was­ser ver­dünnt und den gan­zen Kör­per da­mit ein­reibt, wer­den läs­ti­ge In­sek­ten da­durch ver­trie­ben.

Mut­ter­kraut hilft auch bei Er­käl­tun­gen und Ver­dau­ungs­be­schwer­den

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