Jetzt er­zäh­len Ih­nen die Ster­ne, wie Sie ge­sund blei­ben

Astrowoche - - Astro Coaching -

Vom groß­ar­ti­gen Wis­sen der as­tro­lo­gi­schen Me­di­zin der Ver­gan­gen­heit ist heu­te ei­gent­lich nur noch ein ziem­lich ne­ben­säch­li­cher Rest be­kannt, der auch häu­fig in ir­gend­wel­chen ba­na­len Astro­re­zep­tu­ren ver­brei­tet wird. Da heißt es, je­des Stern­zei­chen hät­te ei­ne Schwach­stel­le oder, wie der Fach­aus­druck lau­tet, ei­nen „lo­cus mi­no­ris re­sis­ten­tiae“. Dar­an er­krankt man. So heißt es, dass Widder-Ge­bo­re­ne am Kopf er­kran­ken, Stie­re am Na­cken, Zwillinge an den Lun­gen, Kreb­se am Ma­gen usw. bis hin zu Fische-Ge­bo­re­nen, die an den Fü­ßen er­kran­ken. Auch wenn das manch­mal so zu­trifft, ist die­se me­di­zi­ni­sche Astro­re­gel falsch oder zu­min­dest total ver­ein­facht. Ein Fische-Ge­bo­re­ner kann grund­sätz­lich je­de Krank­heit be­kom­men, ge­nau wie ein Löwe oder ein Skorpion. Al­so was ist dran an die­ser ur­al­ten Ge­sund­heits­leh­re? Rich­tig lau­tet der as­tro­lo­gi­sche Grund­satz, dass je­de Krank­heit ih­ren An­fang an der as­tro­lo­gi­schen Schwach­stel­le nimmt. Be­kommt al­so ein Fi­scheGe­bo­re­ner ein Lei­den, dann stimmt et­was mit sei­nen Fü­ßen nicht. Vi­el­leicht hat so je­mand im­mer kal­te Fü­ße, weil sie nicht rich­tig durch­blu­tet sind. Dann brei­tet sich mit der Zeit die Käl­te im gan­zen Kör­per aus und kann üb­le Krank­hei­ten be­wir­ken. Ein Widder-Ge­bo­re­ner wie­der­um kann oh­ne Wei­te­res am Herz oder Ma­gen er­kran­ken, aber die Ur­sa­che fin­det sich im „Kopf“. Zum Bei­spiel könn­te un­ser Widder ein Mensch sein, der sich un­be­dingt be­haup­ten muss, egal, wie viel Kraft das kos­tet. Dann wird er krank, und das kann an je­dem Kör­per­teil der Fall sein. Hat man ei­ne Krank­heit, dann will man sie na­tür­lich wie­der los­wer­den. Auch dann muss man dort be­gin­nen, wo die ei­ge­ne as­tro­lo­gi­sche Schwach­stel­le ist. In die­ser Wo­che war­tet der Him­mel mit ei­ner Art as­tro­lo­gi­schen Sprech­stun­de auf: Chi­ron und Mars rei­chen sich im Zei­chen Fische die Hän­de, und Sa­turn im Schüt­zen gibt sei­nen Se­gen da­zu. Un­ter sol­chen Ster­nen sind Ein­sich­ten be­son­ders hilf­reich. Der Or­ga­nis­mus ist be­reit für kos­mi­sche Ein­sich­ten, um ge­sund zu wer­den und zu blei­ben.

AWid­der

Die Astro­lo­gie sagt, je­de Krank­heit be­ginnt bei Widder-Ge­bo­re­nen im Kopf. Dort muss dann auch der Ge­ne­sungs­pro­zess be­gin­nen, wenn man krank ge­wor­den ist. Das be­inhal­tet ins­be­son­de­re, dass die­se Men­schen ler­nen, ih­ren Kopf zu ent­span­nen. Da­mit ist ih­re Ge­dan­ken­tä­tig­keit ge­meint. Sie müs­sen be­gin­nen, sich nicht mehr mit ih­ren Ge­dan­ken zu iden­ti­fi­zie­ren, son­dern ih­nen zu­zu­schau­en, so, als wür­den sie gar nicht zu ih­nen ge­hö­ren.

Stier

Wenn Stier-Ge­bo­re­ne krank wer­den, hat das mit ih­ren as­tro­lo­gi­schen Schwach­stel­len, dem Hals und dem Na­cken, zu tun. Die­se Men­schen la­den sich zu viel auf. Da­mit sind kei­ne Mehl­sä­cke oder an­de­re Ge­wich­te ge­meint, son­dern psy­chi­sche Las­ten: Stie­re ar­bei­ten zu viel, zu lan­ge und ge­neh­mi­gen sich zu we­nig Pau­sen. Sie müs­sen ler­nen, sich zu ent­span­nen. Was hilft, ist sich vor­zu­stel­len, man wür­de sei­ne Schul­tern von al­lem Stress und sämt­li­chen Sor­gen be­frei­en.

Zwillinge

Die Astro­lo­gie sagt, je­de Krank­heit, nimmt bei Zwil­lin­gen ih­ren An­fang an ih­rer Schwach­stel­le, den At­mungs­or­ga­nen. Es heißt, dass die­se Men­schen sich über ih­ren Atem nicht nur mit Atem­luft ver­sor­gen, son­dern auch mit dem gan­zen psy­chi­schen Müll, der sich in ih­rer Um­welt be­fin­det. Sie müs­sen al­so ler­nen, sich da­ge­gen zu schüt­zen, zum Bei­spiel in­dem sie ei­ne Schutz­mau­er um sich zie­hen. Sind Sie be­reits er­krankt, müs­sen Sie sich von die­sem „Psy­cho­müll“wie­der be­frei­en.

DK­rebs

Wird ein Krebs krank, ist er sich sei­ner as­tro­lo­gi­schen Schwach­stel­le nicht be­wusst. Es ist die Ver­dau­ung. Aber das be­zieht sich nicht auf zu kal­tes, zu hei­ßes und nicht ein­mal auf un­ge­sun­des Es­sen, son­dern auf psy­chi­schen Stress. Kreb­se „schlu­cken“zu viel und kön­nen die­se psy­chi­schen „Bro­cken“nicht ver­dau­en. Da­her be­ginnt je­de The­ra­pie da­mit, dass Kreb­se ler­nen, sich bes­ser zu schüt­zen, zum Bei­spiel, sich nicht um an­de­re zu küm­mern.

Löwe

Lö­wen sind mehr als al­le an­de­ren Stern­zei­chen mit ih­rem Her­zen ver­bun­den. Das be­deu­tet aber auch, dass sie sich Din­ge zu sehr zu Her­zen neh­men. Das führt auf Dau­er da­zu, dass ihr Kör­per mit ir­gend­ei­ner Krank­heit si­gna­li­siert, sich zu än­dern. Weil Lö­wen zu eng mit ih­rem Her­zen ver­bun­den sind, lei­den sie auch bei ei­ner Nie­der­la­ge, ei­nem Ver­zicht, ei­ner Tren­nung, mehr als an­de­re und wer­den un­ter Um­stän­den so­gar da­von krank.

Jungfrau

Egal, wo und wie ei­ner Jungfrau er­krankt, der ei­gent­li­che Ur­sprung fin­det sich im Darm. Da­her ist für die­se Men­schen ei­ne ent­spre­chen­de Darmpfle­ge Vor­aus­set­zung, um ge­sund zu blei­ben. Das be­zieht sich in ers­ter Li­nie gar nicht auf ei­ne ent­spre­chen­de Er­näh­rung, son­dern viel­mehr dar­auf, psy­chi­schem Stress aus dem We­ge zu ge­hen, bzw. zu ler­nen, ihn nicht so sehr an sich her­an­zu­las­sen. Stress ist für den Darm ei­ner Jungfrau ab­so­lu­tes Gift.

Waa­ge

Waa­ge-Ge­bo­re­ne, so hört man oft in as­tro­lo­gi­schen Pu­bli­ka­tio­nen, er­kran­ken an ih­ren Nie­ren. Das ist na­tür­lich Un­sinn. Sie kön­nen al­les be­kom­men. Aber Tat­sa­che ist, dass je­de Krank­heit ih­ren An­fang an den Nie­ren nimmt. Die­se Or­ga­ne sor­gen für ein in­ne­res Gleich­ge­wicht und in­ne­ren Aus­gleich. Wer­den die­se Men­schen durch zu gro­ßen psy­chi­schen Stress über­for­dert, dann re­agie­ren die Nie­ren, set­zen ein Si­gnal, um auf­merk­sam zu ma­chen: Man wird krank.

HS­kor­pi­on

Bei Skor­pio­nen be­ginnt al­les im Un­ter­leib. Man kann sich das so vor­stel­len, als wä­ren dort ih­re Wur­zeln des Le­bens. Fin­det ein Skorpion nicht den rich­ti­gen „ Bo­den“und kei­nen „Halt“, ver­misst er exis­ten­zi­el­le Si­cher­heit, dann „re­bel­liert“der Un­ter­leib und lässt ir­gend­wo im Kör­per ei­ne Krank­heit ent­ste­hen. Um wie­der ge­sund zu wer­den, muss man sich da­her mit den exis­ten­zi­el­len „Grund­la­gen“sei­nes Le­bens be­schäf­ti­gen.

Schütze

Schüt­zen voll­zie­hen in sich – so sieht es die Astro­lo­gie – den Weg vom TierMen­schen zum Gott-Men­schen. Sym­bo­lisch da­für steht der auf­rech­te Gang. Wenn Schüt­zen krank wer­den, ha­ben sie sich von ih­rem Kar­ma-Weg ent­fernt, ha­ben ih­re Su­che nach dem Gött­li­chen auf­ge­ge­ben, ha­ben ver­ges­sen, sich vor dem gött­li­chen Geist auf­zu­rich­ten, um an sei­ner Gna­de teil­zu­ha­ben. Sie müs­sen sich wie­der ver­stärkt auf ih­ren Kar­ma-Weg be­ge­ben.

JSt­ein­bock

Der „lo­cus mi­no­ris re­sis­ten­tiae“für Steinbock-Ge­bo­re­ne sind die Knie. Na­tür­lich be­deu­tet das nicht, dass die­se Men­schen grund­sätz­lich an ih­ren Kni­en er­kran­ken, auch wenn das gar nicht so sel­ten der Fall ist. Aber viel wich­ti­ger ist, dass das Knie in der Astro­lo­gie ei­nen Dreh­punkt für „sich ver­beu­gen und De­mut zei­gen“dar­stellt. Wird ein Steinbock krank, dann hat er „ver­ges­sen“, dem Le­ben sei­ne Dank­bar­keit durch De­mut zu zei­gen.

KWas­ser­mann

Für ei­nen Wassermann gel­ten Knö­chel und Fuß­ge­len­ke als Schwach­stel­len. Na­tür­lich be­deu­tet das nicht, dass sich dort im­mer ein Lei­den ein­stellt. Es ist viel­mehr so, dass sich hier ein Kraft­zen­trum be­fin­det, um sich vom Bo­den zu ent­fer­nen, al­so in die Luft zu sprin­gen. Über­tra­gen heißt es da­her, dass ein kran­ker Wassermann ver­lernt hat, sich über die Miss­hel­lig­kei­ten des Le­bens zu er­he­ben, dar­über weg zu sprin­gen, sich da­von zu be­frei­en.

Fische

Die Schwach­stel­le von Fische-Ge­bo­re­nen sind die Fü­ße. Na­tür­lich er­krankt dort nicht je­der Fisch, be­kommt di­cke Ze­hen oder ein Über­bein. Der Zu­sam­men­hang ist viel ge­heim­nis­vol­ler: Über die Fuß­soh­len hat der Mensch sei­nen in­nigs­ten Kon­takt mit der Er­de, er wird bei­na­he ein Teil von ihr. Ge­nau dar­um dreht sich dann auch das gan­ze Ver­ständ­nis be­züg­lich ir­gend­wel­cher Er­kran­kun­gen die­ser Men­schen: Sie ha­be auf ir­gend­ei­ne Wei­se ih­ren Be­zug zum Gan­zen ver­lo­ren.

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