Him­bee­ren sind herz­ge­sund

Astrowoche - - Einfachgesund -

Es gibt vie­le Ri­si­ko­fak­to­ren für ei­nen Herz­in­farkt – am ge­fähr­lichs­ten ist das Rau­chen. Je­de Zi­ga­ret­te ver­kürzt das Le­ben durch­schnitt­lich um acht Mi­nu­ten. Das gilt für Frau­en eben­so wie für Män­ner. Rau­chen schä­digt die Blut­ge­fä­ße und stei­gert das Ri­si­ko für Blut­ge­rinn­sel.

Auch Blut­hoch­druck ist ein gro­ßer Ri­si­ko­fak­tor. Vie­le Men­schen glau­ben, ihr Blut­druck wä­re zwar et­was hoch, aber da­mit könn­ten sie le­ben. Aber das stimmt nicht. Da­durch kann sich ganz schlei­chend ein In­farkt-Ri­si­ko ent­wi­ckeln. Die ers­ten An­zei­chen sind Schwin­del und Kopf­schmer­zen, bis hin zu Seh­stö­run­gen.

Un­ter­schätzt wird auch Über­ge­wicht. Der kann zu Dia­be­tes, Blut­hoch­druck und Ent­zün­dun­gen im Kör­per füh­ren, der In­farkt und Schlag­an­fall för­dert. Un­rhyth­mi­sches Schnar­chen mit re­gel­mä­ßi­gen Ate­maus­set­zern kann Puls und Blut­druck in die Hö­he trei­ben und da­mit In­farkt­und Schlag­an­fall-Ri­si­ko för­dern. In die­sem Fall soll­ten Sie un­be­dingt Ih­ren Schlaf un­ter­su­chen las­sen. In ei­nem Schlaf­la­bor un­ter­su­chen Me­di­zi­ner den Sau­er­stoff­ge­halt im Blut, den Puls und die Schlaf­po­si­ti­on. Ab­hil­fe schafft dann ein Be­at­mungs­ge­rät, das der Pa­ti­ent in der Nacht tra­gen muss.

Es gibt aber noch vie­le an­de­re Mög­lich­kei­ten, ei­nem In­farkt-Ri­si­ko vor­zu­beu­gen: – Viel hängt von ei­ner ge­sun­den Er­näh­rung ab. Pro Tag soll­ten nicht mehr als 60 g Fett ver­zehrt wer­den. Be­son­ders zu emp­feh­len ist da­her die Mit­tel­meer­kost. Viel fri­sches Obst und Ge­mü­se, statt Fleisch lie­ber Fisch. Am bes­ten al­le Spei­sen mit Oli­ven­öl zu­be­rei­ten, was für ei­nen Schutz der Blut­ge­fä­ße sor­gen kann. – Be­son­ders gut fürs Herz ist Be­we­gung. Die meis­ten Me­di­zi­ner emp­feh­len da­her, Wan­dern zu ge­hen. Das ist so­zu­sa­gen ei­ne herz­er­fri­schen­de Mög­lich­keit, dem Blut­hoch­druck da­von­zu­lau­fen. Es ist die sanf­tes­te Sport­art. – Wer kann, soll­te Aus­dau­er­sport be­trei­ben wie Rad­fah­ren, Schwim­men, Tan­zen, Ten­nis, Fuß­ball, Nor­dic Wal­king oder Ski­lang­lauf. – Ver­mei­den Sie ne­ga­ti­ven Stress im täg­li­chen Le­ben. Auch der hat Aus­wir­kun­gen auf die Ge­sund­heit. Su­chen Sie ei­nen Aus­gleich – re­gel­mä­ßi­ge Spie­le­aben­de mit der Fa­mi­lie oder Freun­den, Ent­span­nungs­übun­gen wie zum Bei­spiel au­to­ge­nes Trai­ning oder Yo­ga. Sehr emp­feh­lens­wert sind die­se herz­ge­sun­den Nah­rungs­mit­tel: – Lachs. Ent­hält Ome­ga-3-Fett­säu

ren, die bes­te Herz­nah­rung. – Lein­öl. Li­n­ol­säu­re wird im Kör­per zu Ome­ga-3-Fett­säu­ren ver­stoff­wech­selt. – Wal­nüs­se. Bal­last­stof­fe und un­ge­sät­tig­te Fett­säu­ren wir­ken herz­schüt­zend. – Him­bee­ren. Fla­vo­no­ide wie Qu­er­ce­tin neh­men das Herz in Schutz.

Him­bee­ren zäh­len zu den herz­ge­sun­den Nah­rungs­mit­teln

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