LE­BENS­HIL­FE MA­GIE

Fin­ger-Yo­ga – und nie wie­der Mi­grä­ne.

Astrowoche - - Inhalt - Swa­mi Sa­ra­da­n­an­da „Ent­de­cke die Kraft der Mu­d­ras“Lo­tos Ver­lag ISBN 978-3-7787-8264-4 Home­page: www.an­sa­ta-in­te­gral-lo­tos.de

Nicht sel­ten kom­men Kopf­schmer­zen von gro­ßer An­span­nung im Rü­cken, vor al­lem im Na­cken. Da­für wie­der­um ist meis­tens Stress ver­ant­wort­lich. Zu vie­le Din­ge be­schäf­ti­gen uns in zu we­nig Zeit gleich­zei­tig. Es gibt ei­ni­ge Mu­d­ras, die dem ent­ge­gen­wir­ken – und da­mit ge­gen Kopf­schmer­zen und so­gar Mi­grä­ne hel­fen.

AJNA MU­DRA – Stirncha­kra-Ges­te Das ist die Schlüs­sel­mu­dra von Ajna, dem Stirncha­kra und Sitz von emo­tio­na­ler In­tel­li­genz, Ur­teils­ver­mö­gen, ra­tio­na­lem Den­ken, In­tui­ti­on und Weis­heit. Wenn die­ses Cha­kra aus­ge­gli­chen ist, wird der Blick klar; wir sind in der La­ge, das „gro­ße Bild“zu se­hen und wer­den of­fen für Sin­nen­wahr­neh­mun­gen. Kopf­schmer­zen rüh­ren oft von An­span­nung und Über­for­de­rung, al­les im Blick be­hal­ten zu wol­len. Mit dem Ajna-Mu­dra be­kom­men wir den nö­ti­gen Ab­stand.

So üben Sie: Die lin­ke Hand vor das Ge­sicht hal­ten und sanft die Fin­ger in die Hand­flä­che krüm­men; so ei­ne lo­cke­re Faust mit dem Dau­men au­ßen bal­len. Den Zei­ge­fin­ger lö­sen und nach oben stre­cken. Mit der rech­ten Hand den aus­ge­streck­ten Zei­ge­fin­ger um­fas­sen, da­bei mit dem rech­ten Dau­men sanft auf den un­te­ren Rand des Na­gels drü­cken. Die Au­gen schlie­ßen und in­ner­lich das Man­tra „OM“wie­der­ho­len.

NIR­VA­NA MU­DRA – Be­frei­ungs­ges­te Al­les im Le­ben ist der Ve­rän­de­rung un­ter­wor­fen. Die Nir­va­na-Mu­dra hilft da­bei, den nutz­lo­sen Ge­dan­ken, dass die Din­ge beim Al­ten blei­ben sol­len, los­zu­las­sen. Das Wort Nir­va­na be­deu­tet wört­lich er­löscht - wie ei­ne aus­ge­bla­se­ne Ker­ze. Da­mit pus­ten wir die Mi­grä­ne ein­fach weg.

So üben Sie: Die Ar­me nach vor­ne aus­stre­cken, die Hand­ge­len­ke über­kreu­zen und die Hand­flä­chen auf­ein­an­der­le­gen. Die ver­bun­de­nen Hän­de zu­erst nach un­ten dre­hen, dann nach in­nen Rich­tung Kör­per und nach oben, so dass die Fin­ger nach oben zei­gen. Die Hand­flä­chen bie­gen sich leicht nach au­ßen. Die Dau­men seit­lich an­ein­an­der­le­gen, die Ell­bo­gen so nah wie mög­lich hal­ten. Dann die Hand­ge­len­ke um­ge­kehrt kreu­zen und wie­der­ho­len.

MA­HA-SHIR­SHA-MU­DRA – Ges­te zur Ent­las­tung ei­nes hy­per­ak­ti­ven Geis­tes Ma­ha-Shir­sha be­deu­tet gro­ßer Kopf. Die­se Mu­dra lin­dert des­halb Kopf­schmer­zen, be­son­ders Mi­grä­ne, löst Span­nung und be­sei­tigt Ne­ben­höh­len­ver­stop­fun­gen. Sie hilft auch, den Geist zu rei­ni­gen, wenn wir über zu viel nach­den­ken müs­sen. Die­se Mu­dra ist auch in Pha­sen von aku­tem Stress nütz­lich.

So üben Sie: Den Ring­fin­ger in die Hand­flä­che beu­gen. Die Spit­zen von Zei­ge- und Mit­tel­fin­ger zur Dau­men­spit­ze brin­gen. Den klei­nen Fin­ger aus­stre­cken. Die Au­gen schlie­ßen und sanft at­men. Da­bei beim Aus­at­men bis acht zäh­len, beim Ei­na­tem bis vier.

Die Ma­ha-Shir­sha-Mu­dra hilft den Geist zu rei­ni­gen, wenn wir über zu viel nach­den­ken müs­sen.

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