So schnell kommt das Glück zu Ih­nen.

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Es klingt so ein­fach, wenn es heißt: Du brauchst ein­fach nur zu sein, dann bist du glück­lich. Das sag­ten die Wei­sen und Ge­lehr­ten al­ler Zei­ten: Bud­dha, Je­sus, Mo­ham­med, um die größ­ten zu nen­nen. Die Astro­lo­gie ver­gleicht das Zei­chen Stier mit dem Pa­ra­dies. Aber sie sagt auch, dass man den rich­ti­gen Schlüs­sel braucht, um ein­tre­ten zu kön­nen. Wer drau­ßen bleibt, sich zu­rück­hält, sich wo­mög­lich vom Le­ben ab­wen­det, scha­det sich selbst, lebt am Le­ben vor­bei. Die­ser Schlüs­sel zum Ein­tritt ins Pa­ra­dies sieht für je­des Stern­zei­chen et­was an­ders aus.

AWid­der

Ob­wohl das Zei­chen Stier un­mit­tel­bar ne­ben ih­rem Ab­schnitt liegt, ha­ben Wid­der-Ge­bo­re­ne ein ge­bro­che­nes Ver­hält­nis zur Bot­schaft die­ses Zei­chens. Sie füh­len sich da­von be­hin­dert und ge­bremst. Das Le­ben ver­lang­samt sich näm­lich in die­ser Zeit und be­darf der Ge­duld. Die wie­der­um kommt be­kann­ter­ma­ßen ei­nem Wid­der rasch ab­han­den. Die­se Men­schen müs­sen re­gel­recht ler­nen, im­mer wie­der in­ne­zu­hal­ten, um den Mo­ment, in dem sie sind, wahr­zu­neh­men und zu ge­nie­ßen.

Stier

Stier-Ge­bo­re­ne sind na­tür­lich in der Zeit des Stiers zu Hau­se, bei sich, blü­hen auf. Aber das setzt vor­aus, dass sie in ih­rer früh­kind­li­chen Er­zie­hung nicht „ge­bro­chen“wur­den. War näm­lich ih­re Kind­heit zu be­en­gend, die El­tern zu ein­schrän­kend, kann die Stier-An­la­ge ver­küm­mern. Sol­che Men­schen sind dann in die­ser Zeit bei­na­he noch un­glück­li­cher als sonst das gan­ze Jahr über. Da be­steht dann ein gro­ßer Nach­hol­be­darf und die Be­reit­schaft, das Wun­der Stier in sich an­zu­neh­men.

Zwil­lin­ge

Ob­wohl Zwil­lin­ge un­mit­tel­bar ne­ben dem Zei­chen Stier an­ge­sie­delt sind, es so­zu­sa­gen in ih­rem Na­cken ha­ben, ent­wi­ckeln sie in ih­rem In­ne­ren ei­ne gro­ße Ab­wehr ge­gen die­ses Prin­zip. Sie er­le­ben es als Ver­hin­de­rung ih­rer luf­ti­gen Sei­te, er­le­ben Gren­zen, wo sie of­fe­ne Räu­me möch­ten. Im Ex­trem­fall führt das zu der Ner­vo­si­tät, mit de­nen vie­le Zwil­lin­ge Tag und Nacht ver­folgt wer­den: Sie kön­nen kei­ne Ru­he fin­den. Für sie ist die lie­be­vol­le Zu­wen­dung zu die­ser Ener­gie enorm wich­tig.

Krebs

Krebs-Ge­bo­re­ne füh­len sich in der Zeit des Stie­res wohl, ja re­gel­recht zu Hau­se. Es ist ih­nen ein Be­dürf­nis, sich in ei­nem si­che­ren Raum zu be­we­gen und Zeit für sich sel­ber und ih­re Be­dürf­nis­se zu ha­ben. Sie ver­su­chen, das Stier-Prin­zip „ein­zu­fan­gen“, in­dem sie ihr Zu­hau­se in ein klei­nes Pa­ra­dies ver­wan­deln. Sie kön­nen so­gar vom Stier et­was ler­nen, näm­lich, dass man nicht im­mer et­was für an­de­re zu tun braucht, um sich selbst zu er­fül­len. Es ge­nügt ein­fach zu sein, dann ist das Le­ben er­füllt.

Lö­we

Lö­wen ha­ben ein zwie­späl­ti­ges Ver­hält­nis zur Zeit des Stie­res und da­mit auch zu ih­rer Ener­gie. Das be­ruht dar­auf, dass zwi­schen bei­den Zei­chen ei­ne Qua­drat-Be­zie­hung herrscht. Auf der ei­nen Sei­te ent­spricht ih­nen die Ru­he, der Ge­nuss, die Fül­le und das Prin­zip, ein­fach zu sein. Auf der an­de­ren Sei­te aber geht es dem Lö­wen auch im­mer dar­um, von sei­ner Um­welt ge­se­hen und be­wun­dert zu wer­den. Dass das Le­ben al­lein in sich be­reits ei­nen Wert hat, kann der Lö­we vom Stier ler­nen.

Jung­frau

Für Jung­frau­en ist die Seins­form der Stier­zeit ein gro­ßer Traum, ja ih­re größ­te Er­fül­lung. Da­für mü­hen sie sich täg­lich bis zu 16 St­un­den ab, um ir­gend­wann so zu le­ben, wie es der Stier als Ide­al vor­gibt: wie in dem Pa­ra­dies, von dem sie träu­men. Die­se Men­schen müs­sen nur ver­ste­hen, dass sie ih­ren gro­ßen Traum nie er­rei­chen, wenn Sie nicht auf­hö­ren, zu wer­keln. Sie müs­sen ler­nen, ein­fach mit dem zu­frie­den zu sein, was jetzt gera­de ist. Träu­me sind schön, aber sie sind noch lan­ge nicht die Wirk­lich­keit.

Waa­ge

Waa­ge-Ge­bo­re­ne sind mit der Stier­zeit gut ver­linkt. Das be­ruht auch dar­auf, dass bei­de Ab­schnit­te von Ve­nus re­giert wer­den. Auch der Waa­ge geht es um Schön­heit, Fest­lich­keit, Ge­nuss, Sinn­lich­keit und Lie­be. Trotz­dem be­steht ein gro­ßer Un­ter­schied:

Die Waa­ge braucht ein Du, ein Ge­gen­über, mit dem Sie die Fül­le und den Ge­nuss des Le­bens ge­mein­sam ge­nie­ßen kann. Das muss sie vom Stier ler­nen, dass es auch al­lein er­fül­lend sein kann.

Skor­pi­on

Zwi­schen dem Skor­pi­on und dem Stier lie­gen Wel­ten. Schließ­lich weiß der Skor­pi­on bis hin­un­ter in sein tiefs­tes Sein, dass al­les, was dem Stier so wich­tig, ja re­gel­recht hei­lig ist, ver­geht, zu Staub zer­fällt. Mehr Nä­he und Ver­ständ­nis für stie­ri­sches Sein fin­den Skor­pio­ne nur, wenn sie ei­ne fun­da­men­ta­le Seins­wen­de voll­zie­hen. In al­ler Re­gel brau­chen sie da­für ei­nen Men­schen, der Stier­haf­tes auf­weist, mit dem sie ei­ne Ge­mein­schaft ein­ge­hen.

Schüt­ze

Schüt­ze-Ge­bo­re­ne ha­ben ein zwie­späl­ti­ges Ver­hält­nis zum Stier. Auf der ei­nen Sei­te passt es zu ih­rer idea­li­sier­ten Be­trach­tungs­wei­se des Le­bens. Sie kön­nen dar­über in Ver­zü­ckung ge­ra­ten. Aber sie er­le­ben es nur sehr schwer un­mit­tel­bar und kon­kret, weil sie im Grun­de im­mer auf der Su­che sind und glau­ben, dass das Pa­ra­dies, nach­dem sie sich so se­hen, an­ders­wo ist als dort, was sie sich gera­de be­fin­den. Sie müs­sen ler­nen, die Un­mit­tel­bar­keit des Seins zu er­le­ben.

St­ein­bock

St­ein­bö­cke lie­ben den Stier. Sei­ne Ener­gie ge­hört zu ih­ren Fa­vo­ri­ten. Ihr gan­zes Le­ben be­schäf­ti­gen sie sich da­mit. Sie gön­nen sich ger­ne Sinn­lich­keit und Ge­nuss vom feins­ten. Aber das al­les sind Bei­pro­duk­te ih­res an­sons­ten an­stren­gen­den und schwie­ri­gen Le­bens, so­zu­sa­gen ih­re Spiel­wie­se, die sie ih­rem Da­sein gön­nen. Dass sich das Le­ben ein­fach dar­in er­fül­len kann, zu sein, oh­ne et­was zu er­rei­chen, ist ih­nen so fern wie die Rück­sei­te vom Mond.

Was­ser­mann

Was­ser­män­ner ver­ach­ten in ih­rem tiefs­ten Sein die Welt des Stiers, da­mit auch die Zeit En­de April und Mai. Sie er­le­ben sie als Schwer­kraft, die ih­ren Flug in die Frei­heit be­hin­dert. Zu­gleich ko­ket­tie­ren Sie mit ihr und gön­nen sich die Ge­nüs­se die­ser Zeit, ja ver­su­chen Sie so­gar noch zu kul­ti­vie­ren. Aber ih­re Be­zie­hung ist nicht echt und un­mit­tel­bar, son­dern ge­küns­telt. Sie müs­sen da­her die Un­mit­tel­bar­keit des Er­le­bens ler­nen, das Le­ben neh­men, ein­fach so, wie es ist.

Fi­sche

Für Fi­sche ist die Welt des Stiers wie ei­ne In­sel im Meer oder ein Gar­ten in ei­nem Klos­ter. Hier fin­den sie end­lich das Pa­ra­dies, von dem sie träu­men. Vie­le Fi­sche sind da­her bei­na­he mehr Stier als Fisch, manch­mal so­gar re­gel­recht eng­stir­nig und ab­gren­zend und mei­nen, sie müss­ten ihr klei­nes Pa­ra­dies mit al­len Mit­teln ver­tei­di­gen. Mehr Selbst­ver­ständ­lich­keit im Um­gang mit bei­den Sei­ten, der fischi­gen und der stier­haf­ten, ist da­her wich­tig.

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