In­di­sche Mu­sik kann das Herz stär­ken

Astrowoche - - Einfachgesund -

Die rich­ti­ge Mu­sik lässt Ihr Herz nicht nur hö­her­schla­gen, sie schützt es auch weit­ge­hend vor Stress. Das ha­ben jetzt Stu­di­en am Ber­li­ner Uni­ver­si­täts­kli­ni­kum Rudolf Vir­chow er­ge­ben. Die Wis­sen­schaft­ler fan­den her­aus, wie un­ter­schied­lich leb­haf­te und sanf­te Mu­sik auf Herz­funk­ti­on und Hor­mon­bil­dung wir­ken kann. Am deut­lichs­ten war die po­si­ti­ve Wir­kung bei me­di­ta­ti­ver Mu­sik von R. Shan­kar. Die sanf­ten Klän­ge die­ser in­di­schen Mu­sik be­ru­hi­gen das Herz. Blut­druck und Stress­hor­mon­spie­gel sin­ken deut­lich ab. Wie­ner Wal­zer wir­ken po­si­tiv be­le­bend. Die Herz­fre­quenz, Blut­druck und Hor­mon­spie­gel er­hö­hen sich zwar bei Wal­zer-Mu­sik, aber es be­steht kei­ne Stress­ge­fahr, die fürs Herz pro­ble­ma­tisch wer­den könn­te. Lie­der von Jo­han­nes Brahms be­sänf­ti­gen die Psy­che und lö­sen so­gar Wohl­ge­fühl aus, ha­ben die Ber­li­ner For­scher fest­ge­stellt. Bei ih­ren Stu­di­en ließ da­ge­gen die Mu­sik des Kom­po­nis­ten H. W. Hen­ze das Herz der Test­per­so­nen völ­lig kalt. Die­se Mu­sik wirkt auf den Kreis­lauf we­der an­re­gend noch be­ru­hi­gend. Of­fen­bar wird Hen­zes Mu­sik vom Un­ter­be­wusst­sein des Men­schen gar nicht erst zur Kennt­nis ge­nom­men. Die güns­tigs­te me­di­zi­ni­sche Wir­kung auf das Herz und den Kreis­lauf der Test­per­so­nen hat­te zwei­fel­los die me­di­ta­ti­ve Mu­sik. Die Ber­li­ner Wis­sen­schaft­ler den­ken nun dar­über nach, wie man die­se Mu­sik bei der Stressthe­ra­pie ein­set­zen kann. Es ist gut zu wis­sen, dass me­di­ta­ti­ve Mu­sik un­ser Herz schützt.

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