Fei­gen gut für die Ver­dau­ung

Astrowoche - - Einfach Gesund -

Schon 1500 v. Chr. ha­ben ägyp­ti­sche Heil­kun­di­ge rei­fe Fei­gen ge­gen Haut­aus­schlä­ge, Hus­ten, Me­lan­cho­lie und ge­gen Mü­dig­keit emp­foh­len. Spä­ter fan­den Me­di­zi­ner noch sehr viel mehr Gu­tes über die sü­ßen Früch­te her­aus.

In­zwi­schen weiß man, dass rei­fe Fei­gen auch beim Ab­spe­cken hel­fen, die Ver­dau­ung re­gu­lie­ren, von Ner­vo­si­tät be­frei­en und ge­ra­de­zu im Hand­um­dre­hen die Fä­hig­keit zur Kon­zen­tra­ti­on stär­ken. Der ur­sprüng­lich aus dem Orient stam­men­de Fei­gen­baum wächst heu­te auch in der Tür­kei, Zy­pern, in Grie­chen­land, Sü­dita­li­en, Spa­ni­en und Süd­frank­reich. Die köst­li­chen Früch­te gibt es bei uns na­he­zu das gan­ze Jahr über zu kau­fen. Die im Durch­schnitt 15 g leich­te Fei- ge ge­hört zu den äl­tes­ten Heil­früch­ten der Mensch­heit. Die Fei­ge kann man frisch oder ge­trock­net es­sen. Sie wirkt mild ab­füh­rend, ist al­so bei leich­ter Ver­stop­fung ge­eig­net. Ne­ben ver­dau­ungs­för­dern­den En­zy­men, ent­hält sie bak­te­ri­en­tö­ten­de Sub­stan­zen, Bal­last­stof­fe so­wie ei­ne aus­ge­wo­ge­ne Kom­bi­na­ti­on von elf Vit­ami­nen, die ge­gen Man­gel­er­schei­nun­gen hel­fen, so­wie 14 Mi­ne­ral-stof­fen und 14 Ami­no­säu­ren (Ei­weiß­bau­stei­ne). Wer ei­nen zu nied­ri­gen Blut­druck hat, soll­te re­gel­mä­ßig Fei­gen es­sen. Oh­ne dick zu ma­chen, hel­fen sie dem Glu­ko­se-Spie­gel, ge­ben neu­en Schwung und stim­men fröh­lich. Ge­trock­net kann man die Fei­ge zu Hus­ten­te­e­mi­schun­gen bei­fü­gen. Der Tee wird da­durch leicht süß und trinkt sich an­ge­neh­mer.

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