So viel Salz und Zu­cker sind er­laubt

Astrowoche - - Ein­fach­ge­sund -

Im­mer häu­fi­ger war­nen Me­di­zi­ner vor zu viel Salz und zu viel Zu­cker in un­se­ren Nah­rungs­mit­teln beim täg­li­chen Ver­brauch. Denn sie sind Ge­schmacks­trä­ger und kön­nen bei ei­nem Zu­viel tat­säch­lich krank ma­chen. Ge­ra­de bei Fer­tig­pro­duk­ten ist Vor­sicht an­ge­sagt. Nur in Ma­ßen sind Salz und Zu­cker un­ge­fähr­lich und er­laubt. Doch wie viel darf oder soll­te man pro Tag zu sich neh­men? Das hat jetzt die Welt­ge­sund­heits­or­ga­ni­sa­ti­on (WHO) emp­foh­len:

– Zu­cker: Sechs Tee­löf­fel (25 Gramm) aus ver­ar­bei­te­ten Le­bens- mit­teln wie et­wa Co­la, Ketch­up oder Tief­kühl­piz­zen pro Tag sind er­laubt. Es dürf­te auch die dop­pel­te Men­ge sein, aber aus ge­sund­heit­li­chen Grün­den wird emp­foh­len, den Zu­cker­kon­sum zu re­du­zie­ren. Nicht mit ein­ge­schlos­sen auf den Ver­zicht sind die na­tür­li­chen, im fri­schen Obst und Milch vor­kom­men­den Zu­cker. Soll­ten Sie ver­pack­te Le­bens­mit­tel kau­fen, schau­en Sie im­mer auf die je­wei­li­gen In­halts­stof­fe, der Zu­cker­ge­halt muss im­mer an­ge­ge­ben sein. Ach­ten Sie da­bei auf die Be­zeich­nun­gen Glu­co­se und Gers­ten­malz, das ist ver­steck­ter Zu­cker. Es hilft aber auch schon, wenn man im täg­li­chen Le­ben auf Zu­cker im Kaf­fee oder Tee ver­zich­tet. Das gilt auch für Ho­nig, Si­rup oder ge­süß­te Frucht­säf­te. Zu viel Zu­cker för­dert Über­ge­wicht und führt zu er­höh­ten Ri­si­ko für Dia­be­tes Typ II. Zu­dem ist er schlecht für die Zäh­ne und kann für die Ent­ste­hung von Ka­ries sor­gen.

– Salz: Da emp­fiehlt die WHO bei Er­wach­se­nen we­ni­ger als fünf Gramm pro Tag. Das ent­spricht et­wa ei­nem Tee­löf­fel. Das Ro­bert-Koch-In­sti­tut emp­fiehlt hin­ge­gen für Frau­en bei täg­li­chem Kon­sum 8,4 Gramm, bei Män­nern 10 Gramm. Ver­steck­te Sal­ze sind, wie beim Zu­cker auch, vor al­lem in Fer­tig­pro­duk­ten. Auf die soll­te man am bes­ten ver­zich­ten und Spei­sen lie­ber selbst zu be­rei­ten. Da hat man den Salz­ver­brauch bes­ser im Blick. Ei­nen Ersatz für mehr Ge­schmack, bie­ten vor al­lem Kräu­ter oder Pfef­fer. Zu viel Salz lässt den Blut­druck stei­gen und ist ein Ri­si­ko­fak­tor für Schlag­an­fäl­le. Auf kei­nen Fall soll­te man ganz auf Salz ver­zich­ten, denn es ist le­bens­wich­tig für den Kör­per. Es regt den Stoff­wech­sel und die Blut­zir­ku­la­ti­on an und re­gelt im Kör­per den Was­ser­haus­halt.

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