Trä­nen schüt­zen Sie vor Vi­ren

Astrowoche - - Einfachgesund -

Ein sta­bi­ler Trä­nen­film ist wich­tig und macht oben­drein die Au­gen schön. Ei­ni­ge For­scher ge­hen da­von aus, dass Trä­nen da­zu die­nen, che­mi­sche Sub­stan­zen aus dem Kör­per zu eli­mi­nie­ren, die durch Stress, Trau­er, Schmerz oder Wut ent­stan­den sind. Die emo­tio­na­len Grün­de des Wei­nen sind viel­fäl­tig, die evo­lu­tio­nä­ren je­doch noch un­klar. Vie­le Men­schen ha­ben lei­der zu we­nig Trä­nen­flüs­sig­keit, stell­ten Münch­ner Wis­sen­schaft­ler fest. Trä­nen ver­sor­gen aber nicht nur die emp­find­li­che Horn­haut mit Sau­er­stoff, vor al­lem schüt­zen sie die Au­gen vor ein­drin­gen­den Vi­ren und Bak­te­ri­en. Ist der Trä­nen­film nicht stark ge­nug, kann es zu Rö­tun­gen und Ent­zün­dun­gen kom­men. Im Ex­trem­fall kann die Au­genTro­cken­heit so­gar zum Ver­lust der Seh­kraft füh­ren. Wer im­mer wie­der un­ter tro­cke­nen Au­gen lei­det, soll­te sich des­halb schleu­nigst un­ter­su­chen las­sen. Es könn­te sein, dass er, oh­ne es zu wis­sen, Dia­be­ti­ker ist. In den meis­ten Fäl­len wer­den tro­cke­ne Au­gen mit künst­li­chen Trä­nen be­han­delt, die Horn- und Bin­de­haut voll­stän­dig be­net­zen müs­sen. In der Apo­the­ke gibt es ver­schie­de­ne Trä­nen-Prä­pa­ra­te. Es gibt Au­gen­trop­fen und Au­gen­ge­le, die das Au­ge be­feuch­ten, für Kon­takt­lin­s­en­trä­ger Prä­pa­ra­te oh­ne Kon­ser­vie­rungs­stof­fe. Wel­ches da­von in­di­vi­du­ell am bes­ten ge­eig­net ist, soll­te der Au­gen­arzt ent­schei­den. Auf kei­nen Fall soll­te man Au­gentro­cken­heit mit so­ge­nann­ten Weiß­ma­chern aus der Apo­the­ke selbst be­han­deln. Die Rö­tung ver­schwin­det zwar für ei­ni­ge St­un­den, kommt dann aber ver­stärkt zu­rück.

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