Ein Fall aus mei­ner Pra­xis

Astrowoche - - Inhalt -

Lie­be Frau Hut­ter, dan­ke dass Sie sich an die Astro­wo­che wen­den. Ja, Sie sind nicht die ers­te Mut­ter, die mich mit ei­ner der­ar­ti­gen Fra­ge auf­sucht: Wie ist es mög­lich, das ein­ei­ige Zwil­lings­kin­der ganz un­ter­schied­lich wer­den? Ich ha­be mich

tat­säch­lich ziem­lich in­ten­siv da­mit be­schäf­tigt, weil auch in mei­ner en­ge­ren Ver­wandt­schaft so et­was auf­ge­tre­ten ist. Mei­ne Ant­wort lau­tet: Be­reits im Leib der Mut­ter „ver­han­deln“Zwil­lin­ge, wie es nach der Ge­burt wei­ter­geht. Sie tei­len ihr Horoskop auf. Al­so in Ih­rem Fall be­kam Ma­ri­on den sen­si­blen Teil des Ho­ro­skops, die Son­ne in den Fi­schen, die auch noch im 12. Haus ist. Andre­as be­kam den ak­ti­ven Teil zu­ge­spro­chen, vor al­lem den Mond in der Jung­frau, Mars im Schüt­zen und Sa­turn und Ju­pi­ter im 3. Haus. Ich kann Ih­nen auch sa­gen, dass das be­stimmt nicht so bleibt. Ih­re Zwil­lin­ge wer­den sich wie­der än­dern, viel­leicht mit 20 Jah­ren wer­den sie lang­sam die „Rol­len“ver­tau­schen. Und viel­leicht mit 50 noch ein­mal. Das ist ei­ne span­nen­de Sa­che.

Andre­as und Ma­ri­on, 9.3.2001, 7.00 Uhr

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