So er­ken­nen Sie: Ist er der Rich­ti­ge für mich?

Was für ei­ne Be­deu­tung hat das 7. Haus?

Astrowoche - - Vorderseite -

it dem 7. Haus, dem Be­reich des Du, hängt un­ser Le­bens­glück eng zu­sam­men. Denn die we­nigs­ten un­ter uns sind ech­te Ein­zel­gän­ger, die sich eben am wohls­ten mit sich al­lei­ne füh­len. Wir al­le brau­chen den Zu­spruch und die Nä­he von an­de­ren Men­schen, die meis­ten un­ter uns seh­nen sich nach ei­ner glück­li­chen Part­ner­schaft. Das al­les spielt sich im 7. Haus ab, in dem wir rein part­ner­schaft­lich den Men­schen su­chen, der al­les das kann und ist, was wir selbst nicht sind. Im 7. Haus fin­den wir kon­kret un­se­re idea­le Er­gän­zung, den Part­ner, der uns in­spi­riert, weil er an­ders ist, und der un­ser Le­ben be­rei­chert. Da der As­zen­dent (Ich, Spit­ze des 1. Hau­ses) im­mer dem Des­zen­den­ten (Du, Spit­ze des 7. Hau­ses) ge­gen­über­liegt, er­gibt sich al­lei­ne schon aus un­se­rem As­zen­den­ten un­ser Part­ner­wunsch­bild. Sind Sie ein Wid­der-As­zen­dent, dann brau­chen Sie als Er­gän­zung ei­ne Waa­ge oder ei­nen Men­schen, der über ty­pi­sche Waa­geEi­gen­schaf­ten ver­fügt, weil er et­wa den Mond oder den As­zen­den­ten in der Waa­ge hat oder Ve­nus (Herr­sche­rin der Waa­ge) in Kon­junk­ti­on zu sei­ner Son­ne bzw. sei­nem As­zen­den­ten steht. Der Part­ner muss al­so nicht un­be­dingt ei­ne Waa­ge sein, aber ein Mensch, der de­ren Ei­gen­schaf­ten be­sitzt, der aus­glei­chend, lie­be­voll, kul­ti­viert und di­plo­ma­tisch ist und der vor al­lem auch gut aus­se­hen soll­te. Das ist ganz wich­tig, wenn die Waa­ge im 7. Haus steht. Der oft zag­haf­te, fried­fer­ti­ge und we­nig for­dern­de Waa­ge- AC braucht um­ge­kehrt den Wid­der/Mars-Ty­pen (Wid­der im 7. Haus), der ihm die Ent­schei­dun­gen ab­nimmt, ihn an­treibt und ihm auch mal sagt, wo es lang­geht. Der mars-be­ton­te Mensch zeigt dem Waa­ge-As­zen­dent, dass man sich nicht im­mer nur durch Nett­sein im Le­ben durch­set­zen kann, son­dern dass man ge­le­gent­lich „Flag­ge zei­gen“muss. Ha­ben Sie ei­nen Stier-As­zen­dent, dann ist es Ihr Schick­sal, plu­to­ni­sche Men­schen oder gleich Skor­pio­ne an­zu­zie­hen, was ja be- kannt­lich nicht im­mer ganz ein­fach ist, vor al­lem in der Part­ner­schaft. Der Skor­pi­on an der Spit­ze des 7. Hau­ses zeigt an, dass Sie die­sen Ty­pus aber un­be­dingt brau­chen, um in Be­we­gung zu kom­men, um aus fes­ten Ge­wohn­hei­ten her­aus­zu­fin­den, die Ihr Le­ben in ei­ne Ein­bahn­stra­ße füh­ren könn­ten. Um ech­te plu­to­ni­sche Men­schen mit ih­rem Tief­gang, ih­rer Lei­den­schaft, aber auch ih­re Kom­pli­ziert­heit aus­hal­ten zu kön­nen, braucht es schon gro­ße Stier-Ge­duld. Steht da­ge­gen der Stier im 7. Haus, dann ha­ben wir es mit ei­nem Skor­pi­on-As­zen­den­ten zu tun, der eben ei­nen Men­schen mit ge­wis­sen Stier- Ei­gen­schaf­ten braucht. Ei­nen Men­schen, der fried­lich ist, der nicht übe­r­all Hin- ter­halt und Tü­cke ver­mu­tet und der ihm durch sei­ne Bo­den­stän­dig­keit in­ne­ren Halt und Ru­he schen­ken kann. Men­schen mit Zwil­lin­ge-As­zen­dent ha­ben im­mer den Schüt­zen im 7. Haus, wes­halb sie auch oft im Le­ben mit Schüt­zen zu tun ha­ben. Der Part­ner muss auch hier nicht un­be­dingt Schüt­ze sein, aber auf al­le Fäl­le ge­wis­se Ei­gen­schaf­ten die­ses Zei­chens ver­kör­pern. Er soll­te al­so ir­gend­wie welt­män­nisch, sehr of­fen, ge­bil­det, sou­ve­rän, op­ti­mis­tisch und ge­win­nend im Sin­ne Ju­pi­ters, dem Herr­scher des Schüt­zen, sein. Ste­hen um­ge­kehrt die Zwil­lin­ge an der Spit­ze des 7. Hau­ses, dann ha­ben wir es mit ei­nem Schüt­ze-As­zen­den­ten zu tun, der ei­nen sehr le­ben­di­gen Part­ner sucht, der viel­sei­tig in­ter­es­siert, neu­gie­rig und ak­tiv ist und mit dem er sich geis­tig in­ten­siv aus­tau­schen kann. Der Part­ner mit mer­ku­ri­schen Ei­gen­schaf­ten soll auch hel­fen, of­fe­ner und to­le­ran­ter zu wer­den, da der Schüt­ze-As­zen­dent bis­wei­len zu dog­ma­ti­schen An­schau­un­gen neigt. Ein Krebs-As­zen­dent hat den St­ein­bock im 7. Haus. Das heißt, dass er ei­nen Part­ner braucht, bei dem er sich an­leh­nen kann, der ihm in­ne­ren Halt und Sta­bi­li­tät schenkt, was je­der Krebs-AC so drin­gend braucht. Er muss ihn „run­ter­fah­ren“kön­nen, wenn bei ihm die Emo­tio­nen hoch­ko­chen und ihm

durch sein Le­ben zei­gen, dass man sich, um gro­ßen Er­folg zu ha­ben, auch ei­ne ge­wis­se Stär­ke und Un­emp­find­lich­keit an­trai­nie­ren muss. Steht der Krebs im 7. Haus, dann ha­ben wir ei­nen St­ein­bock-As­zen­dent, der vor al­lem ei­nen Part­ner mit see­li­schem Tief­gang und viel Ge­fühl braucht, mit dem sei­ne bis­wei­len har­te Schutz­scha­le er­weicht wer­den kann. Der Mon­dTy­pus (Mond Zei­chen­herr­scher des Kreb­ses) kann dem St­ein­bock-AC vor al­lem in­ne­ren Halt schen­ken und ihm zei­gen, dass Emo­tio­nen ein wich­ti­ger Be­stand­teil des Mensch­seins sind. Wer den Wassermann im 7. Haus hat, hat zwangs­läu­fig ei­nen Lö­weAs­zen­dent. Die­ses 7. Haus ver­rät, dass ein eher frei­heit­li­cher, selbst­stän­di­ger Part­ner ge­sucht wird, der trotz al­ler Nä­he auch ei­ge­ne We­ge geht und über größt­mög­li­che Selbst­stän­dig­keit ver­fügt. Der Part­ner soll­te au­ßer­dem im­mer für Neu­es auf­ge­schlos­sen sein, er soll­te fer­ner sehr so­zi­al und trotz Frei­heits­drang be­stän­dig sein. Wassermann in Haus 7 ist ein Part­ner zum „Pfer­de steh­len“. Steht der Lö­we im 7. Haus, dann ha­ben wir ei­nen Was­ser­man­nAs­zen­dent, der ei­nen Part­ner braucht, der ihn zen­triert, der ihm viel Selbst­be­wusst­sein und Selbst­wert­ge­fühl schenkt, der auf sei­ne ei­ge­ne Mei­nung und Über­zeu­gung baut und nicht von de- nen an­de­rer ab­hän­gig ist. Na­tür­lich wünscht man sich mit Lö­we im 7. Haus auch ei­nen Part­ner, der et­was dar­stellt, der an­er­kannt und be­wun­dert wird, was ei­nen selbst ein klei­nes Stück grö­ßer macht. Der Jung­frau-As­zen­dent hat die Fi­sche in sei­nem 7. Haus. Da­mit sucht er ei­nen Men­schen, der ihn von sei­ner all­zu gro­ßen „Kopf­las­tig­keit“be­freit, der sehr ge­fühl­voll und emo­tio­nal ist, der ein Le­bens­künst­ler und nicht im­mer be­re­chen­bar und lo­gisch ist. Um es kurz zu sa­gen: Er braucht die Un­ord­nung und Welt­fremd­heit ei­nes Nep­tu­niers. Steht um­ge­kehrt die Jung­frau im 7. Haus, dann ha­ben wir es mit ei­nem Nep­tu­nier zu tun, des­sen Le­ben oft ei­ne Grat­wan­de­rung zwi­schen Er­folg und Ab­sturz ist und der des­halb ei­nen über­aus bo­den­stän­di­gen, zu­ver­läs­si­gen und pflicht­be­wuss­ten Part­ner braucht, auf den er sich hun­dert­pro­zen­tig ver­las­sen kann. Das 7. Haus ver­rät uns al­so auch, wenn es leer ist, al­so wenn sich kein Pla­net dar­in be­fin­det, wel­chen Ty­pus von Part­ner wir als Er­gän­zung be­nö­ti­gen. Je­der Pla­net, der im 7. Haus steht, kann nicht nur das Part­ner­wunsch­bild kon­kre­ti­sie­ren, son­dern auch di­rekt mit der Per­son ver­bun­den sein, mit der wir ei­ne Be­zie­hung füh­ren. Be­fin­den sich Pla­ne­ten im 7. Haus, nei­gen wir auch da­zu, die Ei­gen­schaf­ten, die mit ih­nen ver­bun­den sind, un­se­rem Part­ner zu­zu­schrei­ben oder sie in ihm zu su­chen. In­so­fern ist der Part­ner im- mer auch ein Spie­gel­bild von uns selbst, in des­sen Au­gen wir uns selbst ent­de­cken und su­chen. Ein gro­ßes Ziel der Part­ner­schaft und des 7. Hau­ses ist, dass wir er­ken­nen, wor­an wir per­sön­lich ar­bei­ten und wach­sen soll­ten. Men­schen, die ein vol­les 7. Haus ha­ben, nei­gen oft zu öf­fent­li­chen Tä­tig­kei­ten oder auch zur Ar­beit mit Men­schen. Grö­ße­ren Er­folg in der Öf­fent­lich­keit und auch Po­pu­la­ri­tät schen­ken vor al­lem Son­ne, Ve­nus oder Ju­pi­ter in Haus 7. Je mehr Pla­ne­ten sich im 7. Haus be­fin­den, des­to mehr braucht die­ser Mensch an­de­re, des­to we­ni­ger gut kann er oft mit sich al­lei­ne sein. Mars, Sa­turn, Ura­nus, Nep­tun oder (und) Plu­to im 7. Haus sind in al­ler Re­gel mit eher schwie­ri­gen Be­zie­hungs­the­men ver­knüpft, die im­mer ei­ne gro­ße Auf­ga­be und Her­aus­for­de­rung dar­stel­len. Be­vor ein ge­schul­ter Astro­lo­ge den Ver­gleich zwei­er Men­schen (Sy­nas­trie) be­trach­tet, ob die bei­den gut har­mo­nie­ren oder nicht, wird er im­mer erst die ein­zel­nen Ho­ro­sko­pe ana­ly­sie­ren und auf ih­re Be­zie­hungs­fä­hig­keit hin un­ter­su­chen. Das 7. Haus, un­ser Part­ner­wunsch­bild und über­haupt un­ser Ver­ständ­nis von Part­ner­schaft spie­len da­bei na­tür­lich ei­ne be­son­ders gro­ße Rol­le. Und un­ser 7. Haus muss im­mer auch auf ir­gend­ei­ne Art und Wei­se zu un­se­rem Part­ner pas­sen.

Hat je­mand den Nep­tun im 7. Haus, dann idea­li­siert er den Part­ner, träumt sich al­les zu­recht wie es sein soll. Das kann aber schnell zur Ent­täu­schung füh­ren

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