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Astrowoche - - Inhalt -

Wer­den wir al­le zum „glä­ser­nen“Men­schen?

Sind wir längst – so was wie Pri­vat­le­ben gibt es zum Bei­spiel in Ame­ri­ka schon lan­ge nicht mehr. Da­ten der Bür­ger wer­den ganz of­fen ge­han­delt. Adres­sen gibt es schon ab 50 Cent, In­sol­venz­aus­künf­te sind et­was teu­rer: 26,50 Dol­lar. Aber auch die Deut­schen wer­den glä­sern.

Spä­tes­tens ab Ok­to­ber 2017 ma­chen die Da­ten-Schnüff­ler von Staat und Wirt­schaft enor­me Fort­schrit­te, wenn Ju­pi­ter aus dem Ge­heim­nis­tu­er und Ent­hül­ler Skorpion leuch­tet. Der Chef­fahn­der ei­nes ame­ri­ka­ni- schen Waf­fen­kon­zerns de­mons­trier­te vor kur­zen im Fern­se­hen, was Face­book, Goog­le und Youtu­be heu­te schon über Nut­zer aus­sa­gen kön­nen: In­ner­halb von Mi­nu­ten und ein paar Klicks auf sei­nem Com­pu­ter durch­leuch­te­te er das gan­ze Le­ben ei­nes Mit­ar­bei­ters. Al­lein ein ge­pos­te­tes Fo­to auf Face­book sagt den In­ter­net­fahn­dern, wo sich ein Mensch be­fin­det, auf den Zen­ti­me­ter ge­nau. Je­der Deut­sche, der das In­ter­net nutzt, kann ganz le­gal über­wacht wer­den. Wenn ab Mai 2018 der Ura­nus ei­ne Op­po­si­ti­on zum Skorpion ein­nimmt, wer­den die Über­wa­chungs-Me­tho­den si­cher noch per­fek­ter.

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