Me­di­ta­ti­on zau­bert Fal­ten weg

Astrowoche - - Einfach Gesund -

Ge­meint sind nicht so sehr die Knit­ter­f­ält­chen, die durch UVLicht, zu tro­cke­ne Haut oder ein­fach nur durch Ver­an­la­gung ent­ste­hen. Es geht um die Fur­chen im Ge­sicht, die das Le­ben ein­ge­gra­ben hat und die vom in­di­vi­du­el­len Mi­nen­spiel her­rüh­ren. We­der teu­re Feuch­tig­keitscremes noch Schön­heits­chir­ur­gen kön­nen die­se Fal­ten auf Dau­er be­sei­ti­gen. Das ist nur zu schaf­fen, wenn man die Ur­sa­chen der Fal­ten er­grün­det. Und das ge­lingt am ehes­ten mit Me­di­ta­ti­on – emp­feh­len Wis­sen­schaft­ler der Uni­ver­si­tät von New York. Die For­scher fan­den her­aus, wie man mit Me­di­ta­ti­on Fal­ten weg­zau­bern kann. Da­zu muss man wis­sen, dass der Mensch nur bis 30 Jah­re das Ge­sicht hat, dass ihm die Na­tur mit­gab. Da­nach be­kom­men wir das Ge­sicht, das wir ver­die­nen, so die For­scher. Ne­ga­ti­ve Emo­tio­nen wie Hass und Är­ger, Kum­mer oder Trau­er be­stim­men das Mi­nen­spiel des Men­schen. Die Mus­keln wer­den da­bei stän­dig in be­stimm­te Po­si­tio­nen ge­lenkt. Je häu­fi­ger und län­ger man ei­ne be­stimm­te Mi­ne hält, des­to tie­fer die Fal­ten. For­scher emp­feh­len des­halb ei­ne in­ten­si­ve Tie­fen­ent­span­nung, die der Haut die Mög­lich­keit ver­schafft, sich zu re­ge­ne­rie­ren. Man muss da­zu pro Tag et­wa 30 Mi­nu­ten me­di­tie­ren. Am bes­ten ge­lingt das mit Mu­sik. Die rich­ti­ge Mu­sik zum Me­di­tie­ren soll­te nicht nur den Geist, son­dern auch die See­le an­spre­chen. Mit et­was Übung und Kon­zen­tra­ti­on kön­nen schon Ein­stei­ger schnell ler­nen ge­dank­lich los­zu­las­sen. Es gibt ver­schie­de­ne Me­di­ta­ti­ons­ar­ten. Ei­ne Va­ri­an­te ist, sich auf das At­men zu kon­zen­trie­ren. Da­bei sitzt oder liegt man und ver­sucht, sei­nen Atem zu spü­ren, zum Bei­spiel im Bauch. Da­bei soll­te zu spü­ren sein, wie der Bauch beim Ein­at­men di­cker und beim Aus­at­men fla­cher wird. Fan­ta­sie­rei­sen sind ei­ne wei­te­re Va­ri­an­te. Statt auf den Atem fo­kus­siert man sich auf ein be­stimm­tes Bild vor dem in­ne­ren Au­ge, das für den Üben­den zum Bei­spiel Ge­las­sen­heit oder in­ne­re Ru­he be­son­ders tref­fend aus­drückt. Auch Tai Chi oder Pro­gres­si­ve Mus­kel­ent­span­nung sind gu­te Me­tho­den.

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