Haus­mit­tel der Wo­che.

Ro­te Be­te be­freit den Kör­per von Schad­stof­fen.

Astrowoche - - Inhalt -

Ro­te Be­te ist ei­ne Zwei­jah­res­pflan­ze. Durch jahr­hun­der­te­lan­ge Züch­tung wur­de aus der dün­nen Wur­zel die di­cke, vor­wie­gend ro­te Knol­le. Es gibt je­doch auch gelb- oder rot­wei­ße flei­schi­ge Sor­ten. Die Stän­gel und Blät­ter sind meist rot über­lau­fen. Ro­te Be­te ist reich an Be­tain, ei­nem se­kun­dä­ren Pflan­zen­stoff, der die Funk­ti­on der Le­ber­zel­len sti­mu­liert, die Gal­len­bla­se kräf­tigt und da­bei hilft, die Gal­len­gän­ge ge­sund und frei zu hal­ten. Das wie­der­um sorgt ei­ner­seits für ei­ne rei­bungs­lo­se Ver­dau­ung und ver­setzt an­de­rer­seits den Kör­per in die La­ge, Stoff­wech­se­lend­pro­duk­te und To­xi­ne voll­stän­dig und zü­gig aus­zu­schei­den. Ro­te Be­te un­ter­stützt ganz her­vor­ra­gend je­de Art von Ent­gif­tung und in­ne­rer Rei­ni­gung des Kör­pers. Ei­ne Darm­rei­ni­gung bei­spiels­wei­se kann im­mens be­schleu­nigt wer­den, wenn täg­lich fri­scher Saft aus den Rü­ben und Blät­tern der Ro­ten Be­te ge­trun­ken wird. Gleich­zei­tig er­höht sich die Wi­der­stands­kraft des Or­ga­nis­mus, wor­auf­hin sich man­che Be­schwer­den voll­stän­dig in Luft auf­lö­sen. Ganz be­son­ders gut auf den re­gel­mä­ßi­gen Ver­zehr von Ro­ter Be­te re­agie­ren Haut­pro­ble­me wie et­wa Fu­run­kel, Abszes­se und auch Ak­ne. Auch bei Er­schöp­fungs­zu­stän­den, die auf ei­nen nied­ri­gen Fol­säu­re­spie­gel zu­rück­zu­füh­ren sind, kann das Ge­mü­se bei wö­chent­li­chem Ge­nuss hel­fen. Ge­fäß­wän­de kön­nen ge­kräf­tigt wer­den und so­gar auf die Stim­mung wirkt sich Ro­te Bee­te po­si­tiv aus. Sie schützt vor be­stimm­ten Krebs­ar­ten, hilft bei Herz-Kreis­lauf-Insuf­fi­zi­enz.

Die In­halts­stof­fe der Ro­te Be­te: Dass die Ro­te Be­te so ge­sund ist, liegt an den Vit­ami­nen A, B1, B2, C, so­wie Fol­säu­re, An­ti­bio­ti­kum Be­tain, Be­talai­ne, Fla­vo­no­ide, Koh­le­hy­dra­te, Phos­phor, Ka­li­um, Ma­g­ne­si­um, Ei­sen, Cal­ci­um, Na­tri­um, Kup­fer, Man­gan, Zink.

An­wen­dung: Rei­ner Ro­te-Be­te-Saft schmeckt ge­wöh­nungs­be­dürf­tig und ist nicht je­der­manns Sa­che. Mischt man ihn aber mit Ka­rot­ten, Äp­feln und et­was Zi­tro­ne schmeckt er köst­lich. Ro­te-Bee­te-Saft ist auch für sehr kran­ke oder Per­so­nen mit ge­schwäch­tem Im­mun­sys­tem ge­eig­net. Auch Men­schen, die sich z. B. in ei­ner Lang­zeit­pfle­ge be­fin­den, pro­fi­tie­ren von die­sem Wun­der­ge­tränk. Die Ver­wert­bar­keit bei der Nah­rungs­auf­nah­me er­höht sich durch die Zer­klei­ne­rung der Nah­rung im Mi­xer. Die Ro­te Be­te lie­fert ei­ne Men­ge an wert­vol­len In­halts­stof­fen. Ihr Ge­schmack ist an­ge­nehm süß­lich, manch­mal krat­zend, leicht bit­ter. In Es­sig ein­ge­legt oder im He­rings­sa­lat ist Ro­te Be­te ei­ne wah­re De­li­ka­tes­se. Ro­te Be­te ist viel­fäl­tig zu ver­wen­den, z. B. für Sup­pen, Ein­töp­fe, als Roh­kost, für Saft und als aus­ge­spro­chen aro­ma­ti­sche Ge­mü­se­bei­la­ge.

Ro­te Be­te lie­fert ei­ne Men­ge an wert­vol­len In­halts­stof­fen

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