Erich Bau­ers AstroCoa­ching.

Wenn man los­lässt, wird das Le­ben leich­ter!

Astrowoche - - Inhalt -

Das Zei­chen Zwillinge ist der drit­te Ab­schnitt im Tier­kreis und er ist der ers­te, der dem Ele­ment Luft zu­ge­ord­net ist. Ganz im Sin­ne die­ses Ele­ments er­hält der Mensch die Mög­lich­keit, sich zu er­he­ben, sei­ne un­mit­tel­ba­re Ver­bin­dung mit sei­ner phy­si­schen Exis­tenz zu lö­sen oder we­nigs­tens zu lo­ckern. Ver­ein­facht kann man sa­gen, im Zei­chen der Zwillinge er­hält der Mensch die Fä­hig­keit, der Schwer­kraft des Le­bens zu ent­kom­men und wie ein Vo­gel, ein Luft­bal­lon oder ein Schmet­ter­ling, sich über all das zu er­he­ben, was ihn an die Er­de bin­det. Sein Le­ben wird leicht.

Widder

Widder ge­hen mit der Ener­gie des Ab­schnitts Zwillinge auf zwei ganz ver­schie­de­ne Ar­ten und Wei­sen um. Ei­ner­seits lö­sen sie sich leicht. Das setzt aber vor­aus, dass sie selbst es sind, der sich löst und trennt. Aber we­he, wenn ih­nen et­was weg­ge­nom­men wird oder sich je­mand von ih­nen trennt: manch­mal kön­nen sie ihr gan­zes Le­ben lang ei­nen Ver­lust nicht neh­men und los­las­sen. Das müs­sen sie ler­nen, sich auch dann zu lö­sen, wenn ei­ne Tren­nung ge­gen ih­ren Wil­len pas­siert.

Stier

Für ei­nen Stier ist es mit am schwers­ten, sich von et­was zu lö­sen, was ihm wich­tig, wert und teu­er ist. Das be­zieht sein phy­si­sches Hab und Gut – al­so al­les, was er sein Ei­gen­tum nennt – und ge­nau­so auf die Men­schen, die er zu sich ge­hö­rig er­ach­tet. Je­der Ver­lust reißt ein Loch in sein Le­ben, und an­statt sich selbst zu be­frei­en, los­zu­las­sen und da­durch leich­ter zu wer­den, klebt er an sei­nem Ver­lust. Los­las­sen ist ei­ne der schwie­rigs­ten Auf­ga­ben sei­nes Le­bens – und zugleich die wich­tigs­te.

Zwillinge

Man soll­te von ei­nem Zwil­ling er­war­ten, dass es ihm leicht­fällt, sich von ir­di­schen Ver­bin­dun­gen zu lö­sen. Das stimmt auch. Kei­nem an­de­res Stern­zei­chen fällt es so leicht, sich aus ei­ner Freund­schaft oder Be­zie­hung zu lö­sen. Aber wie man weiß, der Zwil­ling hat zwei Sei­ten, auch ei­ne dunk­le. Wenn er die­ser ver­fällt, ist es ihm dann doch un­end­lich schwer, sich zu lö­sen. Trennt sich zum Bei­spiel je­mand aus ei­ner Be­zie­hung, die ihm wich­tig ist, dau­ert es lan­ge, bis er den Ver­lust ver­schmerzt.

Krebs Lö­we

Lö­wen ha­ben kei­ner­lei Pro­ble­me, sich von et­was zu tren­nen, so­lan­ge sie der ak­ti­ve Teil da­bei sind. Das be­zieht sich auch auf Tren­nun­gen von an­de­ren Men­schen. Ganz an­ders wird es, wenn sich je­mand von ih­nen trennt oder ih­nen et­was weg­ge­nom­men wird, was ih­nen wich­tig ist. Dann kön­nen Lö­wen in ein dunk­les Schat­ten­reich ver­sin­ken und manch­mal ewi­ge Zei­ten in ei­ner De­pres­si­on ver­har­ren. Erst, wenn sie be­grei­fen, dass Los­las­sen auch leich­ter macht, kön­nen sie den Schmerz über­win­den.

Jungfrau

Jung­frau­en emp­fin­den es als ih­re Pflicht, sich mit den Men­schen und Din­gen zu ver­bin­den, die zu ih­rem Le­ben ge­hö­ren. Aber sie klam­mern nicht. Das be­deu­tet auch, dass sie, wenn nö­tig, es re­la­tiv leicht schaf­fen, sich zu lö­sen. Die ent­stan­de­ne Leich­tig­keit kön­nen sie auch ge­nie­ßen, las­sen sich dann aber auch schnell auf ei­ne neue Ver­pflich­tung ein. So wird ihr Le­ber letzt­end­lich ein stän­di­ges Fest­hal­ten und wie­der Los­las­sen.

Waage

um­schlägt. Wenn man los­lässt, wird man leicht, bis man sich in et­was Neu­em ver­fängt und wie­der Schwe­re emp­fin­det.

Skorpion

Für Skor­pio­ne ist los­las­sen wie ein klei­ner Tod, ei­ne Tren­nung, die et­was aus ih­nen her­aus­reißt, sie ver­letzt. Ganz be­son­ders be­zieht sich das auf die Men­schen, die sie zu ih­rem „in­ne­ren Kreis“zäh­len. Das sind Ih­re Fa­mi­lie und en­ge Freun­de. Für ei­nen Skorpion ist das Tier­kreis­zei­chen Zwillinge ei­ne Her­aus­for­de­rung, der er sich stel­len muss, wenn er nicht vom Le­ben im­mer wie­der zu­tiefst ver­letzt wer­den will.

Schüt­ze

Schüt­zen ha­ben ein op­ti­mis­ti­sches Ver­hält­nis zur Wirk­wei­se des Tier­kreis­zei­chens Zwillinge. Sie schät­zen es, fin­den es auch aus­ge­spro­chen wert­voll. Es er­mög­licht es ih­nen, sich im Le­ben wei­ter­zu­ent­wi­ckeln, zu wach­sen, was ja auch im­mer ein Los­las­sen des­sen be­inhal­tet, was ge­ra­de ist. Wenn ein Schüt­ze-Ge­bo­re­ner dann doch ein­mal Pro­ble­me hat, sich zu lö­sen, dann ist das ei­ne Fol­ge von an­de­ren Kon­stel­la­tio­nen in sei­nem Ho­ro­skop.

Steinbock

St­ein­bö­cke brau­chen viel Zeit, bis sie sich et­was an­eig­nen und zu sich ge­hö­rig er­ach­ten. Ent­spre­chend schwer fällt es ih­nen dann, sich wie­der da­von zu lö­sen. Es gibt St­ein­bö­cke, die das, was sie ein­mal er- reicht ha­ben, ihr gan­zes Le­ben fest­hal­ten und nichts ver­än­dern. Al­ler­dings be­fin­det sich der Ab­schnitt Zwillinge in ih­rem 6. So­lar­haus. Es ist da­her exis­ten­zi­ell wich­tig für sie, sich dar­auf ein­zu­stel­len. Auch Ih­re Ge­sund­heit hängt da­von ab, wie gut Ih­nen das ge­lingt, los­zu­las­sen und sich da­durch zu er­leich­tern.

Wassermann

Ei­ner­seits fällt es Was­ser­män­nern leicht, los­zu­las­sen. Sie sind das drit­te Luft­zei­chen und kön­nen sich schein­bar mit leich­tem Flü­gel­schlag aus ei­ner Be­zie­hung lö­sen oder et­was auf­ge­ben, was ih­nen wich­tig ist. Aber das Zei­chen Wassermann ist sei­ner Qua­li­tät nach „fix“. Das wie­der­um be­deu­tet, dass es dann doch enor­me Schwie­rig­kei­ten macht, los­zu­las­sen, vor al­lem dann, wenn er es nicht ist, der die Ent­schei­dung trifft. Manch­mal fühlt sich ein Wassermann von ei­nem Ver­lust der­ma­ßen ver­letzt, dass er ein Leb­tag lang nicht da­mit fer­tig wird. .

Fi­sche

Fi­sche sind dem The­ma „Lö­sen und Las­sen“re­gel­recht aus­ge­setzt. Es be­glei­tet sie ihr gan­zes Le­ben. Sie hal­ten im­mer wie­der ir­gend­et­was oder ir­gend­je­man­den fest, und er­le­ben dann, dass sie wie­der los­las­sen müs­sen. Es ist al­so ein stän­di­ges Hal­ten und Los­las­sen. Das ist ihr Kar­ma. So­lan­ge sie sich da­ge­gen sträu­ben, ist ihr Le­ben schwer. Wenn sie sich aber dar­auf be­wusst ein­las­sen, er­fah­ren sie Leich­tig­keit und er­le­ben das Glück, vom Strom des Le­bens ge­tra­gen zu sein.

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