Ar­ti­scho­cke schützt das Herz

Astrowoche - - Einfachgesund -

Die aus den Län­dern am Mit­tel­meer stam­men­de Ar­ti­scho­cke war bis­her be­son­ders un­ter Fein­schme­ckern be­kannt. Man schätzt ihr zar­tes Herz und die Blü­ten­blät­ter. Aber in dem dis­tel­ar­ti­gen Ge­wächs ste­cken auch star­ke Heil­kräf­te. For­scher der Uni­ver­si­tät Würz­burg hat­ten die Ar­ti­scho­cke 2003 so­gar zur Arz­nei­pflan­ze des Jah­res ge­kürt. Ih­re Wirk­stof­fe re­gen den Stoff­wech­sel der Le­ber an und schüt­zen vor al­lem das Herz. In der Apo­the­ke gibt es ei­ne Viel­zahl von Prä­pa­ra­ten mit Ar­ti­scho­cken-Ex­trak­ten, die bei fol­gen­den Krank­hei­ten hel­fen: – Be­schwer­den mit Le­ber und Gal­len­bla­se. Die Ar­ti­scho­cke stei­gert den Gal­len­fluss nach fet­ten Spei­sen und zu viel Al­ko­hol. Der Wirk­stoff Cy­na­rin hilft bei Gelb­sucht, in­dem er die Aus­schei­dung der Gal­len­säu­ren be­schleu­nigt. – Er­kran­kun­gen an Herz und Ge­fä­ßen. Wird die Gal­len­funk­ti­on von der Ar­ti­scho­cke an­ge­regt, sinkt der Cho­le­ste­rin­ge­halt im Blut. Die Pro­duk­ti­on des schäd­li­chen LDL-Cho­le­ste­rins wird ge­senkt und die des gu­ten HDLC­ho­le­ste­rins ge­för­dert. Da­mit wird das Ri­si­ko für Herz­in­farkt und Schlag­an­fall er­heb­lich ge­min­dert. – Pro­ble­me mit Ma­gen und Darm. Ar­ti­scho­cken-Ex­trak­te aus der Apo­the­ke hel­fen bei Bauch­schmer­zen, Völ­le­ge­fühl, Ap­pe­tit­lo­sig­keit und un­spe­zi­fi­scher Übel­keit, mit und oh­ne Er­bre­chen. – Schutz der Kör­per­zel­len. Fla­vo­no­ide und an­de­re Wirk­stof­fe der Ar­ti­scho­cke fan­gen die zell­schä­di­gen­den frei­en Ra­di­ka­len ab und ma­chen sie un­schäd­lich.

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