Sprech­stun­de

Schrei­ben Sie uns Ih­re Fra­ge zu Ge­sund­heit, Na­tur­me­di­zin oder zu kom­ple­men­tä­ren Heil­me­tho­den: MONDHAUS-Me­di­en Gm­bH, Re­dak­ti­on Astro­wo­che, Kenn­wort „Sprech­stun­de“, Post­fach 1026, 94152 Neu­haus/Inn.

Astrowoche - - Einfachgesund -

Son­ja K. (44), Pars­berg

Ver­dirbt schlech­tes Licht beim Le­sen die Au­gen?

Le­sen bei schlech­tem Licht ver­dirbt die Au­gen: Das trifft auf Er­wach­se­ne nicht zu. Die Au­gen wer­den zwar an­ge­strengt, was zum Ver­schwim­men der Buch­sta­ben und zur Er­mü­dung führt, aber zu kei­ner Seh­schwä­che. An­ders ist das bei Kin­dern. Im Wachs­tums­al­ter be­wirkt Le­sen bei schlech­tem Licht ei­nen Wachs­tums­reiz für den Aug­ap­fel. Da­durch kann er sich ver­län­gern und ei­ne Kurz­sich­tig­keit ent­wi­ckeln.

Frie­da R. (45), Starn­berg

Ist brau­ner Zu­cker ge­sün­der als wei­ßer?

Al­le Sor­ten von Zu­cker sind un­ge­sund. Zu­cker lie­fert au­ßer Ka­lo­ri­en kei­ne le­bens­wich­ti­gen Stof­fe. Er ge­langt rasch ins Blut und regt die Bauch­spei­chel­drü­se zur Frei­set­zung gro­ßer Men­gen von In­su­lin an – was Hun­ger ver­ur­sacht. Wei­ters raubt Zu­cker Kal­zi­um und Vit­amin B. Er ist ein ge­fun­de­nes Fres­sen für Bak­te­ri­en, die Säu­re aus­schei­den und da­durch die Zäh­ne schä­di­gen. Statt Sü­ßig­kei­ten wer­den so­ge­nann­te Mehr­fach­zu­cker oder Po­ly­sac­cha­ri­de emp­foh­len, die in Voll­korn­pro­duk­ten, Nu­deln, Ge­mü­se und Kar­tof­feln ent­hal­ten sind. Sie lie­fern Vit­ami­ne und Mi­ne­ral­stof­fe, wer­den lang­sam in Ein­fach­zu­cker zer­legt und sät­ti­gen.

Lau­ra T. (34), Main­burg

Wel­che Früch­te ent­hal­ten das meis­te Vit­amin C?

Zi­trus­früch­te ent­hal­ten das meis­te Vit­amin C: Oran­gen, Zi­tro­nen und Grape­fruits ent­hal­ten mit durch­schnitt­lich 50 Mil­li­gramm zwar reich­lich Vit­amin C, aber es gibt Früch­te, die er­heb­lich grö­ße­re Men­gen pro 100 Gramm auf­wei­sen: Die Ace­rola­k­ir­sche kann bis zu 3000 mg ent­hal­ten, Ha­ge­but­ten 1250 mg, Sand­dorn 266 mg, schwar­ze Jo­han­nis­bee­ren 180 mg und Pa­pa­yas 82 mg.

Ve­ra E. (57), Köln

Mein Len­den­wir­bel ist ver­spannt – wie kann ich ihn lo­ckern?

Es ist wich­tig, dass man je­den Tag ge­nü­gend Flüs­sig­keit trinkt, da­mit die Nie­ren ih­re Fil­ter­auf­ga­be er­fül­len kön­nen. Wich­tig wä­re, von 8 Uhr früh bis 18 Uhr abends 8 bis 10 Glä­ser Was­ser zu trin­ken. Da­durch wer­den je­ne Sub­stan­zen, die für die Bil­dung von Nie­ren­stei­nen ver­ant­wort­lich sind, ver­dünnt. Beim Salz ge­nü­gen 5 g am Tag. Mehr be­las­tet die Nie­ren.

Ka­ri­na Z. (39), Mün­chen

Was hilft bei zu viel Was­ser im Kör­per?

Ma­chen Sie ei­ne 3-Wo­chen-Kur mit Bir­ken­blät­terTee: 2 Tl. Bir­ken­blät­ter wer­den mit 1/4 l ko­chen­dem Was­ser über­gos­sen. 8 Min. zu­ge­deckt zie­hen las­sen. Durch­sei­hen. Trin­ken Sie je­den Tag 3 Tas­sen, am bes­ten zwi­schen den Mahl­zei­ten. Kau­en Sie vor­her lang­sam ei­ne Wa­chol­der­bee­re. Ma­chen Sie auch ein Fuß­bad in lau­war­mem Was­ser mit ei­ner Hand­voll Salz aus dem To­ten Meer (Apo­the­ke). Da­nach die Fü­ße mit Ros­ma­rin-Öl mas­sie­ren.

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