Ein­fach ge­sund.

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Som­mer­fas­ten – wie es dem Kör­per hel­fen kann.

Fas­ten ist nicht nur im Früh­jahr ge­sund, auch im Som­mer kann man fas­ten. For­scher ha­ben jetzt ent­deckt, war­um das Fas­ten so ge­sund für den Kör­per ist und so­gar vor Krank­ein­hei­ten schüt­zen kann. Denn der frei­wil­li­ge Nah­rungs­ent­zug wirkt nicht nur ver­jün­gend und re­ge­ne­rie­rend, son­dern hat auch ei­ne me­di­zi­ni­sche Be­deu­tung. Fas­ten hemmt nach­weis­lich Ent­zün­dun­gen, senkt ho­hen Blut­druck und kann selbst bei Krebs­lei­den hel­fen. Fas­ten kann De­menz vor­beu­gen und senkt den Cho­le­ste­rin­spie­gel. Durch den Nah­rungs­ent­zug kön­nen Schmerz­er­kran­kun­gen wie Rheu­ma und Ar­thri­tis ge­lin­dert wer­den. Da­bei ge­nügt es oft schon, ab und zu ei­nen Fas­ten­tag ein­zu­le­gen, et­wa ein­mal pro Wo­che. Die wich­tigs­te Bot­schaft der For­scher ist al­ler­dings nicht die Ka­lo­ri­en auf dem Tel­ler zu zäh­len, wie bei ei­ner Di­ät, son­dern die St­un­den oh­ne Nah­rung. Beim Fas­ten stellt sich der Kör­per schnell auf Fett­ver­bren­nung um. Der po­si­ti­ve Ef­fekt da­bei ist, dass der Kör­per ent­schlackt, Gif­te aus­spült, die Neu­bil­dung von Ge­hirn­zel­len an­regt. Schwan­ge­re, Kin­der, Men­schen mit Ess­stö­run­gen und Pa­ti­en­ten mit Herz-Kreis­lauf­stö­run­gen, soll­ten auf Fas­ten al­ler­dings ver­zich­ten, da Fas­ten den Stoff­wech­sel be­ein­flusst. Las­sen Sie sich von Ih­rem Arzt be­ra­ten. Hier ei­ni­ge Tipps und Re­geln zum Fas­ten: – Es­sen Sie höchs­tens drei ge­re­gel­te (noch bes­ser nur zwei) Mahl­zei­ten am Tag. Da­zwi­schen Fas­ten­pau­sen von min­des­tens 4 bis 5 St­un­den Ab­stand zwi­schen den Mahl­zei­ten ein­hal­ten. – Für den klei­nen Hun­ger zwi­schen­durch ein Glas Ge­mü­se­saft oder ei­nen Be­cher selbst ge­koch­te Ge­mü­se­brü­he sind er­laubt. – Nicht zu spät schwe­re Spei­sen es- sen, am bes­ten sind ge­düns­te­tes Ge­mü­se oder pü­rier­te Sup­pen. Ab 20 Uhr am bes­ten nichts mehr zu sich neh­men. – Ab und zu das Abend­es­sen aus­fal­len las­sen. Ge­ne­rell gel­ten 16 St­un­den oh­ne Nah­rungs­auf­nah­me am bes­ten über Nacht als sehr gut ver­träg­lich und ge­sund­heits­för­dernd. – Ei­nen Obst­tag ein­le­gen. Zum Bei­spiel über den Tag ver­teilt 1,5 Ki­lo­gramm. Am bes­ten da­zu ge­eig­net sind Ba­na­nen, Ki­wi, Oran­gen, Äp­fel, Bee­ren, Ana­nas. – Neh­men Sie viel Flüs­sig­keit zu

sich. Op­ti­mal sind 1,5 bis 2 Li­ter stil­les Mi­ne­ral­was­ser oder un­ge­süß­ter Tee (kei­nen Kaf­fee). – Ver­mei­den (oder re­du­zie­ren) Sie Wurst und Fleisch. Bes­ser ist es, See­fisch zu es­sen. Er ist leich­ter zu ver­dau­en und hat die wich­ti­ge Ome­ga-3-Fett­säu­re, die die Nie­ren schützt. – Um den Kör­per beim Fas­ten noch ef­fek­ti­ver zu un­ter­stüt­zen, hel­fen war­me Bä­der mit Meer­sal­zo­der La­ven­del­zu­satz. Da­nach Du­schen und or­dent­lich ab­bürs­ten, ab­trock­nen und ein­ölen. Das hilft bei der Ent­gif­tung und Re­ge­ne­ra­ti­on des Kör­pers.

Ein Obst­tag macht fit und ver­sorgt den Kör­per mit vie­len Vit­ami­nen

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