Sprech­stun­de

Schrei­ben Sie uns Ih­re Fra­ge zu Ge­sund­heit, Na­tur­me­di­zin oder zu kom­ple­men­tä­ren Heil­me­tho­den: MONDHAUS-Me­di­en Gm­bH, Re­dak­ti­on Astro­wo­che, Kenn­wort „Sprech­stun­de“, Post­fach 1026, 94152 Neu­haus/Inn.

Astrowoche - - Einfach Gesund -

Kat­ja V. (45), Münster Ist der Schlaf vor Mit­ter­nacht am wert­volls­ten?

Die bio­lo­gi­sche Uhr schlägt nicht um 24 Uhr Mit­ter­nacht, son­dern laut Schlaf­for­scher Pro­fes­sor Zul­ley aus Re­gens­burg um 3 bis 4 Uhr mor­gens. „Dann sind al­le un­se­re Sys­te­me am Tief­punkt“. Ent­schei­dend ist der Schlaf vor die­ser Zeit. Zu be­ach­ten ist al­ler­dings ei­ne aus­rei­chen­de Schla­f­län­ge von et­wa sie­ben bis acht St­un­den. Dann fühlt man sich auch fit­ter und der Kör­per kann sich bes­tens re­ge­ne­rie­ren.

Tan­ja R. (38), Augs­burg Lei­den Ve­ge­ta­ri­er un­ter Ei­sen­man­gel?

Vie­le pflanz­li­che Le­bens­mit­tel wei­sen reich­lich Ei­sen auf, das vom Kör­per al­ler­dings schlech­ter ver­wer­tet wird. Mit sechs Schei­ben (300 g) Rog­gen­voll­korn­brot deckt ein Ve­ge­ta­ri­er sei­nen Ta­ges­be­darf an Ei­sen. Hül­sen­früch­te, Nüs­se, Schwarz­wur­zeln, Möh­ren, Spi­nat und Zuc­chi­ni sind eben­falls wert­vol­le Ei­sen­lie­fe­ran­ten. Apro­pos Spi­nat: Ob­wohl er mit 4 mg/100g viel Ei­sen ent­hält, ist sein Ruf als al­ler­bes­ter Ei­sen­lie­fe­rant auf ei­nen Irr­tum zu­rück­zu­füh­ren: Der Phy­sio­lo­ge Gus­tav von Bun­ge hat­te 1890 den Ei­sen­ge­halt von 100 g Spi­nat mit 35 mg er­mit­telt. Al­ler­dings hat­te er ge­trock­ne­ten Spi­nat un­ter­sucht.

Ger­da X. (48), Ham­burg Stimmt es, dass man am Tag zwei Li­ter Was­ser trin­ken soll?

Das ist re­la­tiv. Der Ei­ne braucht mehr, der an­de­re we­ni­ger. Hin­zu kommt, dass in un­ter­schied­li­chen Si­tua­tio­nen, z. B. bei Hit­ze je­der wie­der­um un­ter­schied­li­che Men­gen be­nö­tigt. Die For­mel ent­stand durch ei­ne Emp­feh­lung der US-Er­näh­rungs­be­hör­de, wo­nach der Ge­samt­be­darf bei 2 l lie­gen soll. Da­rin ist aber auch der Flüs­sig­keits­ge­halt in Sup­pen, Ge­mü­se oder Obst ent­hal­ten.

Ka­rin T. (39), Pie­len­ho­fen Was hilft ge­gen schlech­ten Atem?

Ur­sa­che sind oft auch schlecht ge­rei­nig­te oder ka­riö­se Zäh­ne. Ei­ne Zahn­flei­schent­zün­dung, län­ge­res Fas­ten, Ma­gen-, aber auch sons­ti­ge Er­kran­kun­gen kön­nen die Ur­sa­che sein. Die Zäh­ne soll­ten nach je­der Mahlzeit gründ­lich ge­rei­nigt wer­den. Be­sor­gen Sie sich Zahn­sei­de in der Apo­the­ke, da­mit kommt man sehr gut in die Zahn­zwi­schen­räu­me.

Edith H. (45), München För­dert ein Glas Sch­aps nach dem Es­sen die Ver­dau­ung?

Ein Schnaps nach dem Es­sen för­dert die Ver­dau­ung – das Ge­gen­teil ist der Fall: Für den Ab­bau des Al­ko­hols stiehlt die­ser die Ver­dau­ungs­en­zy­me, die für die Fett­ver­dau­ung be­nö­tigt wer­den. Das Ge­fühl der Er­leich­te­rung, das man nach ei­nem Schnaps ver­spürt, be­ruht auf ei­ner Be­täu­bung der Ma­gen­ner­ven durch Al­ko­hol. So wird das Völ­le­ge­fühl nicht mehr so deut­lich ver­spürt.

Newspapers in German

Newspapers from Germany

© PressReader. All rights reserved.