Phä­no­me­ne

Astrowoche - - Die Geburtstage Der Woche -

Das ers­te Groß-Te­le­skop der Welt Stand in Ir­land. Wil­li­am Par­sons, der 3. Earl of Ros­se ließ es er­rich­ten. Lei­der konn­te er das Te­le­skop („Le­via­than von Par­sons­town“ge­nannt) nur sehr sel­ten nut­zen, weil es stän­dig reg­ne­te. Es war 16 Me­ter groß und 62 Jah­re Re­kord­hal­ter. Der Earl ent­deck­te da­mit die Spi­ral­struk­tur der Ga­la­xi­en.

Ge­schwin­dig­keit von Eb­be und Flut Nor­ma­ler­wei­se be­wegt sich das Was­ser je­weils mit ei­nem Ki­lo­me­ter pro St­un­de hin und her. Kommt ein Sturm auf, könn­te das Was­ser dop­pelt so schnell wer­den. Das wä­re für ei­nen Watt­wan­de­rer le­bens­ge­fähr­lich, wenn er auch noch ei­nen tie­fen Was­ser­lauf (Pri­el) durch­que­ren müss­te.

Be­lieb­te Be­gräb­nis­stät­te der Pha­rao­nen War das „Tal der Kö­ni­ge“. Es ent­sprach ih­ren re­li­giö­sen Vor­stel­lun­gen, weil es im Wes­ten lag und sie dort das To­ten­reich ver­mu­te­ten. Hin­zu kam, dass die Form des Ber­ges El-Qurn, der sich über dem Tal er­hebt, an die Form der Py­ra­mi­den er­in­ner­te, die als üb­li­che Gr­ab­stät­te der Pha­rao­nen galt.

Die Ge­burts­stun­de des Kunst­stof­fes Be­gann im 16. Jahr­hun­dert. In die­ser Zeit ge­lang es erst­mals aus Ka­sein, das aus Milch­ei­weiß be­stand, den ers­ten Kunst­stoff zu pro­du­zie­ren. Man form­te dar­aus Ge­fä­ße und Schmuck. Die in­dus­tri­el­le Mas­sen­pro­duk­ti­on be­gann erst 1909 na­he Ber­lin mit ei­nem voll­syn­the­ti­schen Kunst­stoff na­mens Ba­ke­lit.

Hun­de sind im­mer loy­al zu ih­rem Herr­chen Das ha­ben For­scher der Uni­ver­si­tät Kyo­to mit ei­nem Ver­such be­legt. Die Hun­de ak­zep­tier­ten da­bei Le­cker­lis nur von Men­schen, die ih­rem Herr­chen zu­vor ge­hol­fen hat­ten, ei­ne Do­se auf­zu­ma­chen. Von Per­so­nen, die ih­rem Herr­chen Hil­fe beim Öff­nen der Do­se ver­wei­ger­ten, nah­men sie nichts an.

Ein Hoch­haus in den Wol­ken Die­se Vi­si­on hat das New Yor­ker Ar­chi­tek­ten­bü­ro Clouds. Der Turm „Ana­lem­ma“soll mit Sei­len von ei­nem As­te­ro­iden her­ab­hän­gen, der in et­wa 50 000 Ki­lo­me­tern Hö­he um die Er­de kreist. Im In­nern des Turms soll es Shop­ping­cen­ter, Bü­ros und Woh­nun­gen ge­ben. Da sich ein As­te­ro­id im Ta­ges-Rhyth­mus be­wegt, soll er im Lau­fe des Ta­ges über ver­schie­de­ne Städ­te schwe­ben.

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