Grape­fruit, so bit­ter und so ge­sund

Astrowoche - - Einfachgesund -

An­fang des 18. Jahr­hun­derts wur­de die Grape­fruit auf der In­sel Bar­ba­dos ent­deckt. Ih­re Ur­sprün­ge lie­gen in Flo­ri­da, wo ers­te Plan­ta­gen ent­stan­den. Heu­te wer­den Grape­fruits in fast al­len sub­tro­pi­schen Län­dern an­ge­baut, in de­nen auch sonst Zi­trus­früch­te kul­ti­viert wer­den. Zu die­sen zäh­len vor al­lem die USA (Flo­ri­da, Te­xas, Ari­zo­na und Ka­li­for­ni­en), aber auch Süd­afri­ka, Me­xi­ko, Sy­ri­en, die Tür­kei, Is­ra­el und Ar­gen­ti­ni­en.

Die Früch­te sind sehr hit­ze­be­stän­dig und wach­sen in Wüs­ten wie in feuch­ten Tro­pen. Na­mens­ge­ber ist das eng­li­sche Wort „gra­pe“, zu Deutsch Trau­be: Denn die Früch­te ei­ni­ger Sor­ten hän­gen ähn­lich wie Trau­ben eng zu­sam­men am Baum. Der Pflan­zen­farb­stoff Ly­ko­pin ist für die ro­sa Far­be der Grape­fruits ver­ant­wort­lich. Ly­ko­pin soll das Ri­si­ko für Herz-Kreis­lauf-Er­kran­kun­gen und für ei­ni­ge Krebs­ar­ten sen­ken. Das in der Grape­fruit ent­hal­te­ne Vit­amin C ist wich­tig für den Auf­bau von Bin­de­ge­we­be. Et­wa drei Früch­te de­cken den Ta­ges­be­darf ei­nes Er­wach­se­nen von 100 mg. Die in der Grape­fruit ent­hal­te­nen B-Vit­ami­ne spie­len ei­ne Rol­le bei ver­schie­de­nen Stoff­wech­sel­vor­gän­gen. An Mi­ne­ral­stof­fen hat die Grape­fruit un­ter an­de­rem Ka­li­um, Kal­zi­um, Ma­g­ne­si­um, Ei­sen und Phos­phat zu bie­ten. Die Grape­fruit schmeckt bit­ter. Ver­ant­wort­lich für die­sen Ge­schmack ist der Pflan­zen­stoff Na­rin­gin. Re­zep­te mit Grape­fruit: Grape­fruit-Oran­gen-Sa­lat

Zu­ta­ten für 2 Per­so­nen: 1 klei­ne Grape­fruit, 2 klei­ne Oran­gen, 1 Zweig Ros­ma­rin, 2 TL Ahorn­si­rup, 100 g Ma­ger­quark, 150 g Jo­ghurt.

Zu­be­rei­tung: Die Grape­fruit und 1 Oran­ge so dick schä­len, dass die wei­ße Haut mit ent­fernt wird. Die Frucht­filets zwi­schen den Trenn­häu­ten her­aus­schnei­den, da­bei den Saft in ei­ner Schüs­sel auf­fan­gen. Fi­lets in 2 ho­he Glä­ser oder auf 2 Tel­ler ge­ben. Die 2. Oran­ge hal­bie­ren, aus­pres­sen und 50 ml Saft ab­mes­sen. Ros­ma­rin wa­schen, tro­cken­schüt­teln, Na­deln ab­zup­fen und fein ha­cken. Ros­ma­rin mit ab­ge­mes­se­nem Oran­gen­saft, auf­ge­fan­ge­nem Oran­gen- und Grape­fruitsaft so­wie dem Ahorn­si­rup in ei­nen klei­nen Topf ge­ben und et­wa 1 Min. bei klei­ner Hit­ze kö­cheln las­sen. An­schlie­ßend ab­küh­len las­sen. Quark und Jo­ghurt in ei­ne Schüs­sel ge­ben. Den ab­ge­kühl­ten Ros­mar­in­sud un­ter­rüh­ren, über den Grape­fruit-Oran­genSa­lat ver­tei­len und ser­vie­ren.

Wich­tig: Grape­fruits kön­nen Wech­sel­wir­kun­gen mit Arz­nei­mit­teln her­vor­ru­fen. So kann durch den Ge­nuss von Grape­fruit die Wir­kung man­cher Arz­nei­mit­tel ab­ge­schwächt wer­den, an­de­re Arz­nei­mit­tel kön­nen stär­ker wir­ken. Le­sen Sie da­her in der Pa­ckungs­bei­la­ge die even­tu­el­len Wech­sel­wir­kun­gen oder spre­chen Sie Ih­ren Arzt oder Apo­the­ker auf mög­li­che Wech­sel­wir­kun­gen an, wenn Sie Grape­fruits kon­su­mie­ren wol­len.

Ver­ant­wort­lich für den bit­te­ren Ge­schmack der Grape­fruit ist der Pflan­zen­stoff Na­rin­gin

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