Rad­fah­ren stärkt Herz und Lun­ge

Astrowoche - - Einfachgesund -

Der Tritt in die Pe­da­le ist ne­ben Schwim­men die ge­sün­des­te Sport­art. Beim Ra­deln wer­den na­he­zu al­le Mus­kel­grup­pen trai­niert, das Herz ge­stärkt und die Lun­ge gleich­mä­ßig mit Sau­er­stoff durch­flu­tet. Und war­um macht Ra­deln glück­lich? Et­wa 10 km Fahrt ge­nü­gen, um dem Kör­per Glücks­hor­mo­ne (En­dor­phi­ne, Se­ro­to­nin) zu ent­lo­cken. Die See­le ju­belt und man fühlt sich wohl. Rad­fah­ren macht auch noch im ho­hen Al­ter Spaß. Wer drei­mal pro Wo­che min­des­tens 10 km fährt, senkt das Ri­si­ko ei­ner Er­kran­kung von Herz und Kreis­lauf um 64 Pro­zent – ha­ben For­scher der Uni­ver­si­tät Ber­ke­ley fest­ge­stellt. Man trai­niert nicht nur die Bein-, Rü­cken­und Rumpf­mus­keln, son­dern auch die Atem­mus­ku­la­tur. Un­trai­nier­te dür­fen zwei Din­ge nicht ver­ges­sen: - Be­vor man aufs Rad steigt, soll­te man un­be­dingt ein paar Dehn­übun­gen für die Bei­ne und den Rü­cken ma­chen. - Die ers­ten fünf Mi­nu­ten sind beim Rad­fah­ren die Auf­wärm­pha­se. In die­ser Zeit soll­ten Sie nur mit 50 Pro­zent Ih­rer Leis­tungs­fä­hig­keit fah­ren. Da­nach darf man auch als Un­trai­nier­ter kräf­tig in die Pe­da­le stei­gen und so rich­tig ins Schwit­zen ge­ra­ten. Kri­tisch wird es al­ler­dings, wenn man Herz­sti­che oder Brust­be­klem­mun­gen be­kommt. Dann soll­te man für ein paar Mi­nu­ten ab­stei­gen und sich aus­ru­hen. Ra­deln ist auch für Rheu­ma-Pa­ti­en­ten ide­al, die Pro­ble­me mit ih­ren Ge­len­ken ha­ben. Die gleich­mä­ßi­ge Roll­be­we­gung ver­bes­sert den Trans­port von Nähr­stof­fen zum Ge­lenkk­nor­pel.

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