Was Sie wirk­lich glück­lich macht.

Die Son­ne zieht mo­men­tan durch den Lö­wen. Dies ist das fünf­te Zei­chen im all­ge­mei­nen Tier­kreis. Die Astro­lo­gie räumt die­sem Ab­schnitt et­was ganz Be­son­de­res ein. Sie sagt, dort fin­det sich das Glück. Das be­deu­tet aber nicht, dass nur Men­schen, die in die­se

Astrowoche - - Vorderseite - Erich Bau­ers

Je nach­dem, un­ter wel­chen Stern­zei­chen man ge­bo­ren ist, be­deu­tet Glück et­was an­de­res. Für den ei­nen ist Glück mit Geld ver­knüpft, für den an­de­ren mit Lie­be und wie­der bei je­mand an­de­rem ist es Er­folg oder Macht, was ihn auf die Stra­ße des Glücks führt. So­gar das ist mög­lich, dass für je­man­den in ei­nem be­stimm­ten Stern­zei­chen nichts tun und faul sein am glück­lichs­ten macht. Es ist da­her wich­tig, sei­nen spe­zi­fi­schen Weg zum Glück zu ken­nen, be­son­ders wich­tig aber ist, nicht am fal­schen Ort nach dem Glück zu su­chen, denn dort fin­det man es nie.

Wid­der

Das größ­te Hin­der­nis für ei­nen Wid­der auf dem Weg zum Glück ist sei­ne Un­ge­duld. In ihm tickt ei­ne in­ne­re Un­ru­he und macht Druck, schnel­ler, bes­ser, schö­ner, ge­schei­ter oder was im­mer zu sein. Es fehlt an Ru­he und in­ne­rer Ge­las­sen­heit. Die­se Men­schen fin­den erst dann in­ne­re Ru­he, wenn sie sich kör­per­lich ver­aus­gabt ha­ben, al­so nach ei­nem Lauf durch den Park oder we­nigs­tens ei­ner hal­ben St­un­de Gym­nas­tik am Fens­ter.

Stier

Ein Stier strahlt so viel Ru­he und Ge­las­sen­heit aus, dass man mei­nen könn­te, er hät­te das Glück ge­fun­den. Aber das ist ein Irr­tum. Viel­leicht kommt er schnel­ler nä­her an die­ses Ziel, aber um ganz dort zu lan­den, braucht er ge­nau­so lan­ge wie an­de­re. Sein größ­tes Hin­der­nis ist sei­ne Un­zu­frie­den­heit. Von die­ser tie­fen, in­ne­re Un­zu­frie­den­heit muss der Stier sich erst lö­sen, um er­löst zu wer­den. Das dau­ert lan­ge und braucht Ge­duld. Aber es ist mög­lich. Was ihm auf die­sem Weg hilft, ist ler­nen, los­zu­las­sen und zu be­grei­fen, dass das leich­ter macht.

Zwil­lin­ge

Für ei­nen Zwil­ling scheint es furcht­bar schwie­rig, sei­nen Kopf zum Still­stand zu brin­gen, denn sei­ne Ge­dan­ken sind sein Le­ben, sei­ne „Nah­rung“und wie er glaubt, auch sein Glück. Aber das ist ein Irr­tum. Wirk­li­ches Glück fin­det er, wenn er an­fängt, zu be­grei­fen, dass er nicht aus sei­nen Ge­dan­ken be­steht, son­dern dass er sie hat – und sie des­halb auch „aus­schal­ten“und „los­las­sen“kann. Er muss sich al­so von sei­ner „Kopf-Fi­xie­rung” be­frei­en. Dann ist das Glück ganz nah.

Krebs

Weil Krebs-Ge­bo­re­ne von Na­tur aus dem Glück sehr na­he sind, wer­den sie in ih­rer Kind­heit meis­tens ganz be­son­ders streng da­mit kon­fron­tiert, die­ses Zau­ber­land zu ver­las­sen, aus Angst, sie könn­ten dort hän­gen blei­ben und dann fürs Le­ben nicht tau­gen. Den meis­tens Kreb­sen wird ei­ne re­gel­rech­te Angst vor dem Glück ein­ge­trich­tert. Hin­ter die­se Angst müs­sen die­se Men­schen da­her auf dem Weg zum Glück ge­lan­gen. Sie müs­sen ler­nen, dass es ihr Recht ist, glück­lich zu sein.

Lö­we

Lö­wen soll­ten ei­gent­lich das Glück im­mer bei sich ha­ben, denn sie sind in dem Zei­chen ge­bo­ren, das aus as­tro­lo­gi­scher Sicht für Glück steht. Aber in al­ler Re­gel wer­den sie wäh­rend ih­rer Kind­heit mit al­ler Macht aus dem Glücks­pa­ra­dies ver­trie­ben. Um es wie­der zu fin­den, müs­sen sie den lan­gen Weg zu­rück­ge­hen und sich von den 1000 Vor­be­hal­ten, die ih­nen auf­er­legt wur­den, be­frei­en. Am wich­tigs­ten ist, sich im­mer wie­der dar­an zu er­in­nern, als glück­li­cher Mensch ge­bo­ren zu sein.

Jung­frau

Wenn Jung­frau­en auf die Welt kom­men, be­sit­zen sie ei­ne ko­los­sa­le Auf­nah­me­be­reit­schaft für al­les, was um sie her­um pas­siert. Sie sind im Glück, re­gis­trie­ren je­de Stö­rung und re­agie­ren ent­spre­chend. Aber das reicht ih­ren El­tern, Leh­rern usw. nicht, und sie ver­lan­gen, dass sie auch an mor­gen den­ken, an ein si­che­res Bank­kon­to, an ei­ne Al­ters­ver­si­che­rung usw. Es ist schwie­rig, das al­les los­zu­las­sen und wie­der wie ein Kind im Hier und Jetzt zu sein. Aber, das ist der ein­zig rich­ti­ge Weg.

Waa­ge

Die Astro­lo­gie sagt, Waa­ge-Ge­bo­re­ne sei­en re­gel­rech­te Denk­ma­schi­nen: lo­gisch, kon­se­quent, stim­mig. So gut das ist, um das Le­ben zu be­wäl­ti­gen, so ver­treibt die­ser kla­re Ver­stand Waa­ge-Men­schen vom Glück und da­mit aus dem Pa­ra­dies. Sie müs­sen

sich lö­sen, wie­der frei ma­chen, die Din­ge wie­der ein­fach wahr­neh­men, oh­ne zu fra­gen, was sie be­wir­ken. Sie müs­sen ihr Den­ken er­set­zen und ver­su­chen, mehr aus dem Her­zen her­aus zu le­ben. Dann be­kommt auch au­to­ma­tisch ih­re gro­ße Lie­be, zu der sie fä­hig sind, wie­der mehr Raum in ih­rem Le­ben.

Skor­pi­on

Skor­pio­ne ha­ben Mü­he, los­zu­las­sen. Sie hän­gen an so vie­lem – ih­rer Fa­mi­lie, ih­rem Be­ruf, ih­ren Freun­den, ih­rem Be­sitz, ih­ren Ide­en und Träu­men. Was der Skor­pi­on be­grei­fen muss, ist, dass Los­las­sen nicht schmerz­haft ist, son­dern – was ja auch im Wort „lö­sen” be­reits ent­hal­ten ist – ei­ne Er-Lö­sung dar­stellt. Dann fällt es ihm leich­ter, los­zu­las­sen. Ich ha­be fest­ge­stellt, dass es Skor­pi­on-Ge­bo­re­nen um­so leich­ter fällt, los­zu­las­sen, je äl­ter sie sind.

Schüt­ze St­ein­bock

Es scheint, dass die Welt auf ei­nen St­ein­bock war­tet, um ihn dann mit dem Ge­fühl der Ver­ant­wor­tung voll­zu­stop­fen. Kein an­de­res Kind be­kommt so früh Re­geln, Maß­stä­be und Nor­men auf­ge­drückt, wie ein St­ein­bock. Es ist, als müss­ten sie be­son­ders früh ler­nen und ver­in­ner­li­chen, was man darf und, was nicht. Die­ses Ver­ant­wor­tungs­pa­ket, muss wie­der ab­ge­tra­gen wer­den. In al­ler Re­gel ist das erst in der zwei­ten Le­bens­hälf­te mög­lich.

Was­ser­mann

Ein Was­ser­mann träumt von ei­ner Zu­kunft, die in je­dem Fall bes­ser ist als die Ge­gen­wart. Die­ser Blick in die Zu­kunft ent­frem­det ihn aber vom Hier und Jetzt. Was­ser­män­ner ge­hö­ren zu den Men­schen, die sich be­son­ders schwer­tun, im Augenblick zu le­ben. Für sie ist das wie ein Rück­schritt. Sie müs­sen al­so sich erst ein­mal in­ner­lich da­zu be­reit er­klä­ren.

Fi­sche

Glück be­deu­tet für je­den et­was an­de­res

leich­ter le­ben bes­ser le­ben glück­li­cher le­ben

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