En­gel­kon­takt.

Was ist mein See­len­plan?

Astrowoche - - Inhalt -

Was ver­steht man un­ter Spi­ri­tua­li­tät?

Spi­ri­tua­li­tät ist die geis­ti­ge Ver­bin­dung mit dem Hö­he­ren, mit dem Über­sinn­li­chen, die Aus­rich­tung auf Gott. Sie ist im tie­fen, un­er­schüt­ter­li­chen Glau­ben be­grün­det und ei­ne geis­tigsee­li­sche Ori­en­tie­rung und Le­bens­pra­xis ei­nes Men­schen. Die Spi­ri­tua­li­tät be­fasst sich mit Sinn- und Wert­fra­gen des Da­seins, der ei­ge­nen Exis­tenz und Selbst­ver­wirk­li­chung im Le­ben, mit dem gött­li­chen Sein und der höchs­ten Wirk­lich­keit. Das spi­ri­tu­el­le Ver­ständ­nis hat Aus­wir­kun­gen auf die Le­bens­füh­rung und die ethi­schen Vor­stel­lun­gen. Spi­ri­tua­li­tät ist ein Über­be­griff für al­le Welt­bil­der und Le­bens­weis­hei­ten, die über den Ma­te­ria­lis­mus hin­aus­ge­hen.

Was ist die Akas­haChro­nik?

Bei der Aka­sha-Chro­nik han­delt es sich um ei­ne über­di­men­sio­na­le himm­li­sche Sphä­re, die auch Got­tes Bi­b­lio­thek ge­nannt wird, ein Buch des Le­bens, das ein all­um­fas­sen­des Welt­ge­dächt­nis dar­stellt. Da­rin wer­den al­le Ge­dan­ken ei­nes je­den We­sens ge­sam­melt. Die Schwin­gung ent­spricht der Schwin­gung des Geis­tes, durch die der Mensch stets da­mit ver­bun­den ist. Dar­aus kann ein Mensch in der La­ge sein, Hell­wis­sen, das heißt durch sei­ne in­ne­re Be­sin­nung ho­hes Wis­sen und In­spi­ra­tio­nen, zu emp­fan­gen. In der Aka­sha-Chro­nik gibt es un­zäh­li­ge spe­zi­el­le Schwin­gun­gen, al­so Be­rei­che des geis­ti­gen Wis­sens. So kann ein Mu­si­ker mit der Ener­gie und In­spi­ra­ti­on des Mu­sik-Him­mels ver­bun­den sein, ein Hei­ler zum Bei­spiel mit der Ener­gie des Hei­ler-Him­mels usw.

Was ist geis­ti­ge An­bin­dung?

Ist der Mensch in sei­ner in­ne­ren Be­sin­nung, das heißt sei­ne Ge­dan­ken sind klar, sei­ne Emo­tio­nen lie­be­voll, sein Han­deln ru­hig und auf­merk­sam, so ist er, wie ei­ne Licht­säu­le, auf­ge­rich­tet zwi­schen Him­mel und Er­de und ist mit den geis­ti­gen, himm­li­schen Kräf­ten ver­bun­den. So ist es ver­ständ­lich, dass die­se An­bin­dung, die­ser kon­se­quen­te Glau­be an das Gu­te und die Rein­heit des An­lie­gens so ei­nen Men­schen sen­si­bel und au­ßer­ge­wöhn­lich ma­chen kön­nen.

Was ist In­spi­ra­ti­on, was ist In­tui­ti­on?

Un­ter In­spi­ra­ti­on ver­steht man je­ne men­ta­le Kraft, die neue Ide­en her­vor­bringt. Je­dem kann die In­spi­ra­ti­on als ein Er­leb­nis be­geg­nen, das als Aus­lö­ser für ei­ne neue Idee wirkt, zum Bei­spiel die Be­geg­nung mit ei­nem Men­schen, ei­ne Rei­se oder ein Traum. Die In­tui­ti­on ist hin­ge­gen die Fä­hig­keit, die In­spi­ra­ti­on um­zu­set­zen, oh­ne den In­tel­lekt ein­zu­schal­ten, al­so oh­ne be­wusst Schluss­fol­ge­run­gen zu zie­hen. Je­der Mensch ist mehr oder we­ni­ger be­gabt, spon­tan ei­ne gu­te Ent­schei­dung mit dem Bauch­ge­fühl tref­fen zu kön­nen, oh­ne die Zu­sam­men­hän­ge ra­tio­nal zu ver­ste­hen. In west­li­chen Ge­sell­schaf­ten ler­nen Men­schen, eher den Ver­stand zu be­nut­zen als nach dem Ge­fühl zu ge­hen. Des­halb ist vie­len ih­re Fä­hig­keit zu In­tui­ti­on ab­han­den ge­kom­men. Das heißt, die Fä­hig­keit ist nicht wirk­lich ver­schwun­den, son­dern die Men­schen be­mer­ken sie ein­fach nicht oder igno­rie­ren sie. Die In­tui­ti­on weist uns je­doch oft den bes­se­ren Weg als der Ver­stand. Wo­her kommt die­ses Wis­sen aus dem Bauch­ge­fühl? Es ent­steht im Zu­sam­men­spiel von geis­ti­ger An­bin­dung und in­ne­rer Klar­heit.

Wo­her weiß ich, was mein See­len­plan ist?

Der Le­bens­sinn der All-Lie­be liegt im­mer in uns und ist un­ter­schwel­lig im­mer prä­sent. Wenn wir in Freu­de, Zuf­rie­den­heit und in in­ne­rer Gü­te le­ben und Gu­tes tun, sind wir au­to­ma­tisch in un­se­rem See­len­plan und er­fül­len un­se­ren Le­bens­sinn. Und aus die­ser in­ne­ren Fül­le und Ge­bor­gen­heit her­aus fol­gen wir un­se­rem Her­zen be­wusst wie auch un­be­wusst. Wir ge­hen ge­nau den Weg, der uns gut­tut, und ent­schei­den uns für die rich­ti­gen Auf­ga­ben im Au­ßen wie im In­ne­ren. Die En­gel sa­gen: Got­tes Wahr­heit ist ein­fach, weil na­tür­lich. Nur der Mensch in sei­ner Ängst­lich­keit sagt: War­um denn ein­fach, wenn es kom­pli­ziert geht? Die De­vi­se soll­te hei­ßen: Ein­fa­cher den­ken, mehr ver­trau­en und mehr Lie­be spü­ren. So ver­bin­den sich Herz und Ver­stand, dies führt zu wohl­tu­en­den Hand­lun­gen. Das ist Spi­ri­tua­li­tät, das ist men­ta­le Stär­ke wie auch emo­tio­na­le In­tel­li­genz in der heu­ti­gen Zeit.

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